Sicherheit im Umgang mit Medikamenten

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Escitalopram

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Soziale Phobie (1 Erfahrung)
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Escitalopram

13.08.2020 | Mann | 40
Escitalopram (10mg)
Depression
Wirksamkeit 2
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 5
Kurz mein Profil: 40 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Hund, Haus, beruflich erfolgreich, perfektionistisch, ehrgeizig, viele Hobbies, viel Sport und Fitness, 10 Jahre lang Stress im Job, 2019 Jobwechsel ,nun auf Teilzeit wegen meiner Gesundheit. Mit Jobwechsel ging es psychosomatisch steil bergab. Story kurz: Ende 2014 Beginn Kribbeln in den Füßen und Waden, rechte Sei... Lesen Sie mehrte, diverse Diagnostiken, MRT u.s.w. alles ohne Befund bis auf bis dato unspezifische wenige Gliosen, keine somatische Erkrankung bis heute. Anfang 2015 war Führungslaufbahn begonnen und 2016 kam meine zweite Tochter auf die Welt. Alles sehr stressig vom Empfinden, sehr gereizt und aggressiv. Über 2015 bis heute Kribbeln in den Beinen immer stärker, teils mit Zuckungen oder Bewegungsdrang, nur im Bett hört es langsam auf. Daher RLS von Ärzten ausgeschlossen. Seit dem Jobwechsel 2019 dazu immer stärker werdende somatoforme multiple Störungen im Kopfbereich, heftige Spannungskopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Sodbrennen, Panikattacken, Angstattacken, die ich früher nie hatte. Diverse alternative Heilpflanzen probiert. CBD Öl, Johanniskraut u.s.w. hat alles nichts gebracht. 2015, 2018 und 2019 mehrere Anläufe mit Escitalopram, was ich aber immer abgebrochen habe, weil ich keine signifikante Besserung spürte. Psychotherapie seit 2017, mit für mich mäßigen bis kein Erfolg, außer dass es punktuell nett ist und mich runterholt. Stand jetzt 2020: Exogene Störgrößen verändert, nun aufrechterhaltende innere Störgrößen, die mich leiden lassen und ich mich immer schlechter fühle. KEINE Depression diagnostiziert, von Grund auf bin ich strebsam und mach gern viel. Aber die Schmerzen und die diversen Störungen machen mich langsam fertig!!! Seit Ende Juli 2020 hat ein neuer Neurologe nun nochmal geraten, die Escitalopram Medikation zu beginnen und diese nun durchzuhalten. Beginn 10 mg, ab dem ersten Tag, kein Einschleichen. Grundlage waren nochmal 24h EKG, Blutdruck und Blut. Alles perfekt! Ich nehme es nun seit knapp 4 Wochen, aber so richtig merke ich nichts davon. Die Panikstörung, Übelkeitsempfinden, wenn ich die Angst spüre ist noch da. Die SChmerzen sind weiter schlimmer geworden. Es ändert sich nichts. Ich habe den ganzen Tag und teils auch nachts diese Probleme, alles immer abwechselnd. Der Kopf ist eigentlich auf Dauer im Schmerzmodus. Das Kribbeln in den Beinen nehme ich manchmal nicht wahr, dann merke ich es wieder total. Der Kreislauf ist im Eimer, mir wird schnell schwindelig. Sport, Sauna und co mache ich trotzdem, aber nicht mehr so hart wie drüher. Die Tabletten nehme ich morgens und direkt danach eigentlich bis abends bin ich sehr müde und bin nur am Gähnen. Genau abends, wenn ich schlafen will, kann ich aber nicht schlafen. Die Schlaftstörung war vorher schon da und ist jetzt nicht besser. Ich vermute, es liegt daran, dass durch den Verbleib von Serotonin im synaptischen Spalt halt nichts wieder aufgenommen wird, was für die Bildung von Melatonin zwingend nötig ist. Ich ergänze parallel mit Baldrian und Ashwagandha, teils abends mit Melatonin 1mg. Dann gehts einigermaßen. Direkt am morgen bin ich aber platt. Ich gehe so 23 Uhr schlafen, wache gegen 3/4, manchmal 4/5 auf und dann döse ich nur noch bis 7 Uhr, bis ich aufstehe und zur Arbeit gehe. Direkt nach dem Aufstehen gehts sofort los mit dem Kopfdruck. Meine Gedanken kreisen nur noch um die Symptome, 24h, ich habe nun mit Mentaltraining nach Klaus Bernhardt begonnen. Meditation und co sind mir bekannt, tut mir eigentlich gut. Aber die Schmerzen nerven mich, so dass ich kaum entspannen kann. Schmerztabletten helfen nicht. Aktuell alles noch akut, was davon das Escitalopram verstärkt ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall Verstopfung, Müdigkeit obwohl innere Unruhe (manchmal hastiges Sprechen), Schlaf nicht erholsam. Morgen wieder Termin beim Arzt zum Zwischenfazit. Überzeugt bin ich von Escitalopram nicht. Vielleicht liegt es nicht am Serotonin bei mir. Es ist zum Verzweifeln
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Escitalopram

01.08.2020 | Mann | 46
Escitalopram (10mg)
Angst / Panik
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 3
Das Medikament nahm ich sechs Jahre ein, ich war unter Escitalopram etwas gedämpft und weniger emotional. Dafür auch meistens müde und ich träumte mehr als ohne. Nach einer Weile war die Wirkung weg und es machte keinen Sinn mehr es zu nehmen. Die Absetzsyndrome waren sehr heftig. Starke Stromschläge oder Blitze durch den ganzen Körper. Schwindel und ein Gefühl als war ich... Lesen Sie mehr auf einer Marktfahrerbahn und hatte Loopings hinter mir. Beim Schwimmen hatte ich bei jedem Armschlag im Krawl das Gefühl eines Stromschlages vom Arm hin zum Kopf. Empfehlenswert? Eher eine Psychotherapie durchführen statt diese Chemie nehmen. Anfangs war ich begeistert, danach nicht mehr so.
4

Escitalopram

30.07.2020 | Mann | 27
Escitalopram (5mg)
Angst / Panik
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 3
Ich hab das erste mal 2018 panik attacke-angststörung gehabt wusste nicht mehr wohin habe keine ahnung gehabt was los war, natürlich wusste ich am anfang nicht das es eine panik attacke war nach einem besuch (psychot.),empfiehl mir die pschot. Escitalopram 5mg (einschleichphase), die ersten 2 wochen keine besserung keine wirkung antrieblosigkeit, schlafstörungen, appetitl... Lesen Sie mehrosigkeit.... Ab 4.woche ging alles bergauf wollte wieder aus dem Bett hab wieder normal essen können sehr zufrieden mit escitalopram kann nur weiter empfehlen. Lg
4

Escitalopram

22.07.2020 | Frau | 20
Escitalopram (10mg)
Depression
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
Bei meiner letzten stationären Therapie wurde mir Escitalopram gegen meine soziale Phobie und schwere Depression verschrieben. Ich nehme es jetzt seit ungefähr 2 Monaten ein. Es hat allerdings auch mind. 4 Wochen gedauert bis die Wirkung eintrat. Am Anfang hatte ich leichten Schwindel, hat sich aber schnell wieder gelegt, andere Nebenwirkungen gab es nicht. Im allgemeinen ... Lesen Sie mehrbin ich ganz zufrieden, die meisten depressiven Symptome sind abgeklungen, leider hat es mir nur wenig bei meiner Angststörung geholfen, vielleicht werde ich auf ein anderes Medikament umsteigen. Aber dafür das es das erste ist was ich ausprobiert habe bin ich positiv überrascht das es so gut anschlägt. Fazit: Ein sehr wirksames Medikament mit kaum Nebenwirkungen.
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Escitalopram

18.07.2020 | Mann | 26
Escitalopram (20mg)
Depression
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 4
Das SSRI Escitalopram nahm ich Anfang diesen Jahres für einen Zeitraum von vier Wochen mit anfangs 10mg 1-0-0 und nach zwei Wochen dann 20mg 1-0-0. Ich ließ es mir zur medikamentösen Unterstützung im Zuge meiner Behandlung der ADHS verschreiben, da ich immer wieder mit teilweise schweren depressiven Episoden zu kämpfen habe. Mit 18 habe ich bereits schon einmal den Wirks... Lesen Sie mehrtoff Citalopram mit der Zieldosis von 30mg eingenommen, welchen ich damals gut vertrug. Das Escitalopram hat mich zuletzt komplett aus der Bahn geworfen... Schwerste Nebenwirkungen und eine akute Verschlechterung der Depression. Das Medikament an sich ist bei entsprechender persönlicher Eignung gegenüber dem Wirkstoff ein sehr potentes modernes Antidepressivum. Meine Neurochemie hat es zum Nachteil im Zeitraum der Einnahme verändert. Daher kann ich es nur bedingt empfehlen.
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Escitalopram

16.07.2020 | Frau | 51
Escitalopram (10mg)
Nicht in der Liste
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
In einer depressiven Episode wurde mir von meiner Psychaterin Escitalopram verschrieben. 1 Woche habe ich 5mg täglich (tgl.) eingenommen, ab dann 10 mg tgl. Ich nehme es immer als erstes nach dem Aufstehen mit einem Glas stillem Wasser. Während des Einschleichens hatte ich leichte Kopfschmerzen, gleichzeitig konnte ich eine Stimmungsaufhellung bemerken. Dies hat mich tro... Lesen Sie mehrtz meiner Abneigung gegen Psychopharmaka überzeugt. Nach ca. 4 Wochen bei 10 mg tgl. und bis heute geht es mir richtig gut. Letztes Frühjahr habe ich nach 1,5 Jahren Einnahme den ersten Versuch eines Ausschleichens angegangen, allerdings waren die äußeren Umstände in meinem Leben nicht stabil genug. Zunächst habe ich von 10 mg auf 7,5 mg tgl. 6 Wochen lang reduziert, anschließend auf 5 mg tgl., wiederum 6 Wochen lang. Mit den 7,5 mg tgl. ging es mir immer noch sehr gut, mit den 5 mg tgl. ging es mir recht schnell wieder deutlich schlechter. Nach Rücksprache mit meiner Psychiaterin, die mir die medizinischen Zusammenhänge sehr ausführlich erklärt hat, vor allem wie der Hormonhaushalt im Gehirn funktioniert, habe ich dann wieder auf 10mg tgl. erhöht. Sie hatte gemeint, es könne sein, dass ich sogar auf 12,5 mg tgl. erhöhen müsse, damit ich mich wieder stabilisiere, aber das wollte ich nicht und bin sehr froh, dass ich bei der Dosierung geblieben bin und nicht höher gegangen bin. Dieses Mal habe ich mir vor Beginn des Ausschleichens einen Plan zusammen mit meiner Psychiaterin ausgearbeitet, damit ich mich nicht selbst unter Druck setze und die Zielsetzung, das Absetzen des Medikaments, erzwingen will. Es ist ein sehr sensibler Prozess und ich schaue genau hin wie es mir geht, welche Umstände dazu führen können, etc. Denn alles hat einen Einfluss auf das Wohlbefinden, das hat mir der 1. Versuch sehr verdeutlicht. Seit diesem Frühjahr habe ich nun den 2. Versuch eines Ausschleichens begonnen. Die letzten 3 Monate habe ich tgl. 7,5 mg eingenommen. Ich fühle mich stabil, bin fröhlich und habe keine Antriebsschwierigkeiten. Jetzt bin ich bereit für den nächsten Schritt, Reduktion auf 5 mg tgl., zunächst für 2 Monate, dann Rücksprache mit meiner Psychiaterin und ich schaue weiter. Wenn es mir weiterhin so gut geht wie bisher, dann bleibe ich bis nächstes Frühjahr sehrwahrscheinlich bei den 5 mg tgl. und schleiche den Rest nächstes Jahr aus. Die wichtigste Erfahrung in meinem Heilungsprozess ist, dass Geduld unheimlich wichtig ist. Geduld mit sich selbst, aber auch mit anderen. Auch war es sehr wichtig für mich, mir klar zu machen, dass ich diejenige bin, die sich für die Heilung entscheidet. Ein Medikament kann dabei unterstützen, mehr nicht. Alles weitere hat man selbst in der Hand. Und entgegen der Angst ich könne bei der Arbeit abgestempelt werden, wird hier sehr sorgsam mit mir umgegangen, gleichzeitig werde ich nicht wie eine Kranke behandelt, es hat einfach alle hier sensibilisiert, dass der Mensch ein sorgsam zu pflegendes Wesen ist, wenn die Arbeitskraft, aber vor allem, die Lebenskraft erhalten bleiben soll. Ich möchte alle ermutigen, sich entgegen der Ängste die jeder Mensch verspürt zu öffnen, menschlicher zu machen, sich mitzuteilen und der Umwelt die Möglichkeit mit Emphatie zu reagieren zu geben! Ich hatte viele überraschend positive Reaktionen auf meine Erkrankung, viel viel mehr als ich und von Seiten von denen ich es nie gedacht hätte. Ich drücke Euch allen die Daumen, haltet durch, und schicke Euch ganz viel Energie und Kraft! Glaubt an Euch und Eure Genesung!
2

Escitalopram

08.07.2020 | Frau | 45
Escitalopram (20mg/ml)
Angst / Panik
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich nahm 30mg täglich gegen meine Angststörung. Die Wirkung war trotz der hohen Dosis bescheiden.
2

Escitalopram

05.07.2020 | Frau | 58
Escitalopram (10mg)
Depressionen
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 4
In der Zeit von 2012 bis Mitte 2020 war ich wegen Depressionen in Behandlung. Zur Unterstützung wurde mir Escitalopram Zentiva 10mg verordnet, welche ich bis derzeit einnehme. Jedoch lasse ich die Medikation langsam auslaufen und hoffe bis Ende 2020 diese beendet zu haben. Ich hatte von Anfang an das Gefühl das diese Tabletten keine Wirkung zeigen oder nur in sehr geringe... Lesen Sie mehrn Maße. Auch die zeitweise parallel laufende Therapie verfehlte ihre Wirkung. Ich habe diese nun bewusst beendet, bzw. mich dafür entschieden einen anderen Therapeuten zu suchen. Von Medikationen möchte ich ab spätestens 01/2021 Abstand nehmen. In diesem Fall hat sie mir nicht geholfen.
2

Escitalopram

05.07.2020 | Frau | 16
Escitalopram (20mg)
Borderline-Persönlichkeitsstörung
Wirksamkeit 1
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 4
Mir wurde so viel gutes über dieses Medikament eingeredet, ich nehme es nun 5 Monate und hatte keine Wirkung. Angefangen mit 2.5mg und jede Woche dann verdoppelt bis ich bei 20mg gestoppt habe. Mir wurde jetzt geraten es wieder abzusetzen:(
5

Escitalopram

03.07.2020 | Mann | 23
Escitalopram (20mg)
Angst / Panik
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 4
Habe Escitalopram wegen Panikattacken und Depression verschrieben bekommen und fast 2 Jahre lang zusammen mit Trazadon eingenommen. Vor der Medikation war meine Einstellung ggü. Antidepressiva äußerst negativ, daher glaube ich auch keine Placebo-Effekt gehabt zu haben. Die Erste Woche der Einnahme: Bereits am vierten Tag spürte ich die erste Wirkung. Dieses erste Erleb... Lesen Sie mehrnis ist ungaublich schwer zu verbalisieren. Nachdem ich mich bis dahin vollkommen leergesaugt und hoffnungslos gefühlt hab, hatte ich eine Art "Erleuchtung". Das erste mal seit ca. 18 Monaten hatte ich das Gefühl, wieder vollkommen klar denken zu können. Ich habe das erste mal wirkliche die Hoffnung verspürt, dass ich diesen Lebensabschnitt durchstehen kann und das ich GENAU weiß wie ich es angehen werde. Dieses Gefühl blieb nachhaltig erhalten. Die nächsten 2-4 Wochen: In dieser Zeit zeigten sich langsam die ersten Nebenwirkungen, die im Laufe der nächsten Monate abklangen und tw. durch andere ersetzt wurden. ALLERDINGS(!): Die positiven Effekte waren derat überwältigend, dass alle Nebenwirkungen völlig an Bedeutung verloren hatten (dies gilt für die gesamte Zeit der Einnahme). Zu Beginn waren es vor allem Schwindel und ein komisches Bauchgefühl... In der Anfangszeit hatte ich dann auch das erste Mal die beschriebene "Euphorie". Egal was ich gemacht habe, ich war zufrieden und habe dabei gegrinst. Ob ich beim Joggen war, im Fitnessstudio, Einkaufen, beim Arbeiten... alles hat Spaß gemacht. Daran anschließend entwickelte sich bei mir ein Gefühl der völligen emotionalen Kontrolle, die ich so noch nie in meine Leben verspürt hatte. Zuvor, in der Depression, fühlte ich mich meinen negativen Emotionen und Gedankenschleifen vollkommen ausgeliefert bzw. großteils emotionslos. Plötzlich konnte ich mich aktiv für das Glückliche entscheiden, und ich war wirklich glücklich. Ich konnte mich auch für jede andere Emotion entscheiden, und konnte sie aktiv fühlen und leben.. Wenn ich konzentriert sein wollte, war ich konzentriert, wenn ich entspannen wollte, war ich entspannt usw... In dieser Zeit war die Angst und Panik allerdings noch präsent. Die nächsten Monate bis zum Beginn des Absetzens: In dieser Zeit normalisieren sich die positiven Wirkungen, man nimmt sie nicht mehr so bewusst war und sie werden etwas "verwässert". Hier zeigen sich auch immer wieder Nebenwirkungen, die wellen-artig auftreten. D.h., der Schwindel und die Bauchschmerzen verschwinden, dann kommt das Händezittern, das verschwindet wieder, dann kommt ein "Durchschütteln" des ganzen Körpers (ein kurzes Anspannen aller Muskeln dass keine Sekunde dauert), das wird dann auch schwächer usw. Nachhaltig bis zum Absetzen blieben das Gefühl des "aufgedreht-seins", eine geringere Libido, weniger Gefühl am Penis beim Sex/Masturbation, Probleme beim Wasserlassen und ein leichtes Kribbeln in der Bauchgegend erhalten. Zum "aufgedreht sein": Es ist so wie wenn man ein bissl zuviel Koffeein konsumiert hat (man ist super aktiv und redet sehr schnell). Positiv dabei ist, dass man diesen Energieschub ab der ersten Sekunde des Aufstehens am Morgen verspürt. Interessant war auch, dass ich da mit Koffein aufgehört habe, da ich mich jede Tasse Kaffee zusätlich so sehr aufgedreht hat, dass ich mich nur noch unwohl fühlte. Zur Angst und Panik: Erst ab der 5-6 Woche verringerten sich auch die Panikattacken und Ängste. Ab diesem Zeitpunkt ist man meiner Meinung nach erst wirklich "therapie-reif". Hier kann man dann lernen, wie man diese Zeit durchsteht und wie man mit Rückfällen umgeht. Bis zu Absetzen hatte ich immer wieder kleine Panikattacken und Rückfälle, allerdings haben die mich nie aus der Bahn werfen können. Mein wichtigster Tipp für diese Zeit: Auch wenn es komplett widersprüchlich klingt, je mehr man sich damit abfindet, dass Panikattacken, Angst und negative Gefühle nun Teil des eigenen Lebens sind, desto weniger sind sie dann wirklich Teil des eigenen Lebens. Beim Absetzen: Beim Absetzen zeigen sich wieder einige Nebenwirkungen. Der Schwindel und das komische Bauchgefühl kommen wieder, verschwinden dann aber auch. Man kann dann auch hin und wieder kurze Angstschübe haben, aber zu dieser Zeit weiß man sehr gut damit umzugehen. Die ersten Monate erhalten blieb eine völlige sexuelle Überstimmulierung. Man fühlt sich als Mann so, als ob man wie ein 12-Jähriger zum ersten mal das Masturbieren entdeckt... demtentsprechend kurz dauert dann auch die Zeit bis zum Orgasmus haha... Aber auch das geht wieder weg! Am längsten hielt sich die Verstopfung. Jetzt, 4 Monate nach dem Absetzen fühle ich mich wie ein normaler Mensch, mit meinen völlig normalen körperlichen und psychischen Beschwerden, die kommen und gehen. Nachtrag: Psychische Erkrankungen sind wie kein anderes Leiden äußerst individuell. Kein Kommentar hier kann einem die "absolute" Wahrheit über die Wirkung dieses Wirkstoffes erklären. Ich kann hier nur jedem eine einzige Sache wirklich empfehlen: So gut es geht, ohne Erwartungshaltung und Voruteile in die Medikation hineigehen und seine eigenen Erfahrungen sammeln.
4

Escitalopram

02.07.2020 | Frau | 43
Escitalopram (10mg)
Depression
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 4
Liebe Leidensgenossen, ich weiss Ihr wollt nur knallharte Fakten: Nebenwirkungen bis Tag 11, ab Tag 11 erste "normale" Gefühle, ab 12.Tag fast durchgehend angst - und depressionsfrei. Heute ist der 16.Tag, hoffe es bleiben bleibt erstmal so.
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Escitalopram

25.06.2020 | Frau | 33
Escitalopram (10mg)
Nicht in der Liste
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
Hallo. Ich leide unter wiederkehrender Depression mit Angstzustände und hatte früher das Venlafaxin eingenommen bei dem ich aber unter belastenden Nebenwirkungen litt weshalb ihc es immer wieder absetzen musste. Nun hat mir mein Arzt das Escitalopram verschrieben. Meine Anfangsdosis beträgt bisher 10mg und kann nun bei Bedarf auch gesteigert werden. DIE Angst war groß dass... Lesen Sie mehr das Medikament nicht wirkt und es mir noch Wochenlang so miserabel gehen könnte.. Zu meinen Leiden gehörten ununterbrochenes weinen und extreme Panik und Übelkeit am Morgen. Jetzt nach 15 Tagen der Einnahme geht es mir morgens spürbar besser! Zwar bin ich nach wie vor sehr dünnhäutig und Erschöpft aber langsam merke ich dass eine Verbesserung Eintritt. Ich könnte sogar wieder U Bahn fahren wenn es unbedingt notwendig wäre bleibe aber vorerst lieber auf meinem Fahrrad. Ich bin immernoch schnell von Dingen überfordert aber man muss dem Medikament auch genügend Zeit lassen. Ich schlafe sehr gut was mir bei dem venlafaxin nicht möglich war und bekomme leichte Aufgaben hin auhc wenn sie mich noch erschöpfen. Bald ist eine Dosissteigerung möglich und vermute dass mei Zustand sich nochmal verbessern wird.
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Escitalopram

20.06.2020 | Mann | 56
Escitalopram (10mg)
Angst / Panik
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 4
Nach der ersten Einnahme starker Durchfall. Nach 2 Wochen kompletter Libido Verlust.
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Escitalopram

19.06.2020 | Frau | 25
Escitalopram (20mg)
Depression
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Bereits nach wenigen Wochen langsamer Dosissteigerung (von 10 mg auf 15 und dann 20 mg) merkt man eine deutliche Besserung. Nach 4 Monaten bemerkte ich den größten Effekt der nun anhält. Zwangsstörungen sind so gut wie ganz verschwunden. Nebenwirkungen habe ich keine, da ich auch auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr und gesunde Ernährung achte. Mir ist aufgefallen, dass soz... Lesen Sie mehriale Interaktionen einfacher möglich sind. Ich kann mich beim Bücher lesen viel besser konzentrieren. Ich sehe vieles sehr viel entspannter und lockerer an, genieße endlich Momente der Entspannung und Ausgeglichenheit (sehr spürbar! Das hatte ich zuvor nie), negative Erlebnisse betrachte ich viel mehr mit Abstand - sprich ich habe keine Heulanfälle mehr und kann diese eher als Erfahrung abstempeln und versuche das positive daraus zu sehen. Suizidgedanken sind verschwunden. Ich persönlich kann nur positives über Escitalopram berichten, es ist mein erstes Antidepressivum und hat mir klasse geholfen.
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Escitalopram

17.06.2020 | Frau | 24
Escitalopram (20mg)
Angst / Panik
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Habe Depressionen, Zwangsgedanken und generalisierte Angststörung. Nach genau 14 Tagen verspürte ich eine Besserung, es kommt langsam und schleichend aber es kommt. Mittlerweile nach 5- 6 Wochen sind die Zwangsgedanken fast ganz weg. Ich hatte ständig existenzialistische Gedanken und hinterfragte die Existenz.
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Escitalopram

10.06.2020 | Frau | 66
Escitalopram (20mg)
Angst / Panik
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Hey, ich nehme jetzt 2 Wochen Escitalopram 20mg. Die ersten acht Tage 10mg, jetzt 20mg Merke noch überhaupt keine Besserung, ist es noch zu früh? Über eine Antwort wäre ich dankbar.

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