Das unabhängige Forum zum Austausch von Erfahrungen mit Medikamenten

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Erfahrungen mit Medikamenten

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Trazodon

08.08.2020 | Frau | 56
Trazodon (100mg)
Manisch-depressiv
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 4
Seit 13 Jahren nehme ich Psychopharmaka, gefühlt 100 verschiedene (Nebenwirkungen hatten sie Alle). Nun aber seit Mitte Juni ging es mir körperlich immer schlechter ; Grad so, als ob mir ständig jemand KO-Tropfen verabreicht! Immerzu war ich Geistig Umnachtet. Mein Körper schrie nahezu nach Entgiftung. Der Entzug von Trazedon (obwohl ich sie nur 5 Monate genommen habe) war... Lesen Sie mehr einfach nur furchtbar, das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. So langsam erholt sich mein Körper und ich kann mein letztes Lebensdrittel genießen. Keine Macht den Drogen!!! Nur die Pharmaindustrie macht nen Reibach damit und hat den größten Nutzen. Lasst Euch, so wie ich, psychotherapeutische helfen! Gute Besserung
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Venlafaxin

07.08.2020 | Frau | 25
Venlafaxin (225mg)
Depression
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 5
Zu meiner Geschichte.... im Dezember bekam ich aufgrund einer mittelgradigen Depression und Suizidgedanken Citalopram 10 mg verschrieben. Da dieses mir aber kaum bis gar nicht spürbar half, entschloss ich mich, Ende Mai 2020 in eine psychosomatische Klinik zu gehen. Dort wurde mir zu Venlafaxin geraten. Mit 37,5 mg ging es am selben Tag also noch los. Ich nahm das Medikame... Lesen Sie mehrnt anfangs morgens nach dem Frühstück ein. Die ersten 3-5 Tage merkte ich keine sonderliche Wirkung oder Nebenwirkung, einzig und allein an eine starke Mundtrockenheit und Appetitlosigkeit kann ich mich erinnern. Nach einer Woche wurde die Dosis auch 75mg gesteigert. Man muss dazu sagen, dass ich seit Jahren unter starker Müdigkeit leide, welche seit Februar diesen Jahres nach einem grippalen Infekt deutlich schlimmer geworden ist und lange anhielt. Nicht einfach nur „ich bin müde“, sondern „ich bin so müde, dass ich nur noch schlafen kann und nicht mehr aufstehen mag.“ ich habe am Tag 14-16 Stunden geschlafen und war immer noch müde. Egal, ob 5,6,7,8 oder 9 Stunden Schlaf, nach 30 Minuten wach sein ging nichts mehr. Ich konnte oder kann überall schlafen. Ein schreckliches Gefühl. Alle Ärzte haben es auf zu viel Stress oder die Depression geschoben. Das venlafaxin sollte dies nun ändern.... Nachdem die Dosis auf 75 mg erhöht wurde, ging es mit der Müdigkeit und dem Antrieb noch weiter bergab. Allerdings spürte ich tatsächlich eine Besserung der Stimmung. Besser gesagt, ich habe nicht mehr so viel über alles nachgedacht, wie vorher. Es fühlte sich ein wenig wie innerlich Tod an, war aber gleichzeitig auch ein beruhigendes Gefühl. Nach zwei Wochen Klinikaufenthalt wurde die Dosis nun auf 150 mg erhöht. Ich hatte damit kaum noch Nebenwirkungen, bis auf starke Kopfschmerzen, gegen die ich jeden Tag eine Ibuprofen nehmen musste. Aber die schlechten Träume, die vielen Gedanken und vor allem die Müdigkeit waren so gut wie weg. Es hat allerdings drei Tage nach Einnahme der 150 mg gedauert. Die ersten drei Tage waren schlimm. Ich mochte nicht mehr sprechen, nichts mehr essen und nichts mehr „unternehmen“. Wie tot.... Aber danach war es wirklich super. Dann kam der Schock: Die blutabnahme hat ergeben, dass der Spiegel vom Venlafaxin in meinem Blut noch viel viel viel zu gering ist. Also wurde die Dosis nochmal erhöht auf 225 mg. Ich bekam natürlich sofort Angst, dass die ersten Tage wieder so schlimm werden könnten, wie mit den 150mg. Aber so war es nicht.... es war sogar noch viel schlimmer. Ziemlich doll hat mich die Verstopfung belastet. Ich als Raucherin gehe sonst bestimmt 4-6 mal am Tag fürs große Geschäft aufs Klo. Mit dem Venlafaxin konnte ich geschlagene 6 Tage nicht.... das war die Hölle. Nicht, weil es weh tat, sondern weil ich Angst vor einem Darmverschluss hatte. Die Schwestern wollten mir jedoch nicht gleich wieder etwas chemisches geben und empfohlen mir Leinsamen. Diese haben auch super geholfen, Gott sei Dank! Ich glaube, schon bei den 150mg habe ich mit den Ärzten abgesprochen,das Venlafaxin abends anstatt morgens zu nehmen. Weil ich nachts nicht schlafen konnte aber den ganzen Tag nur durchhing. Die ersten 7 Tage mit dem Venlafaxin abends waren schlimm. Ich konnte nicht mehr ohne Dominal ( Schlafmittel) einschlafen. Lag Nächte lang nur wach... und war aber am Tag genau so müde. Jedoch auch da konnte ich die Augen nur zu machen und nicht richtig einschlafen. Nach ca. 7 Tagen legte sich das jedoch und ich konnte abends zumindest wieder ohne Schlafmittel einschlafen. ( Welche ich vorher NOCH NIE brauchte) Irgendwann waren 4 Wochen Klinik mit Venlafaxin vergangen und an der Müdigkeit hatte sich nichts getan. Jedoch hatte ich wieder normalen Appetit und die Stimmung war gut. Die Müdigkeit am Tag nicht..... So sollte ich die Tablette wieder morgens anstatt abends nehmen. Nachdem 5 Wochen um waren, habe ich das erste mal nicht tagsüber geschlafen, seit Monaten wenn nicht sogar Jahren!!! Eine unglaubliche Steigerung! Und so ging es auch weiter! Die letzte und somit sechste klinikwoche stand bevor und ich fühlte mich wirklich besser, auf einmal. Ich war total erleichtert. Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, ist das starke schwitzen. Damit hatte ich früher nie Probleme. Mit dem Venlafaxin wurde das schwitzen jedoch extrem verschlimmert. Heute, also auf den Tag genau vier Wochen nach meiner Entlassung, geht es mir mit dem Venlafaxin eigentlich sehr gut. Ich habe selten Tage dazwischen, an denen ich mich tagsüber hinlegen muss. Der Stuhlgang hat sich auch ohne tägliche Einnahme von Leinsamen wieder normalisiert. Kopfschmerzen treten relativ selten auf. der Appetit ist wieder vollkommen da ( leider :-] ) und die Mundtrockenheit ist kaum spürbar bzw ich habe mich wohl dran gewöhnt. Gestern beim Zahnarzt dachte ich jedoch, ich hätte keine Zunge mehr, weil der Absauger alles komplett ausgetrocknet hat. Die Stimmung ist deutlich besser als vor der Einnahme von Venlafaxin. Ich denke nun zwar wieder häufiger nach über sinnlose Dinge, aber trotzdem insgesamt weniger als vorher. Mit Alkohol verträgt sich das Medikament inzwischen relativ gut. Zu Anfang hat es mich sofort müde gemacht, aber nun geht es. Jedoch gibt es auch eine bedeutende negative Erfahrung: Man sollte die Einnahme vom Venlafaxin auf keinen Fall vergessen!!! Das ist mir heute das erste mal passiert und ich bin immer noch in Angstzuständen versetzt.... Tatsächlich ist mir die vergessene Einnahme direkt aufgefallen, als ich erste Veränderung an bzw in mir spürte. Ich habe eine wahnsinnige Benommenheit über den Tag verteilt gespürt, sowie Schwindel und Kopfschmerzen und Lustlosigkeit. Erst habe ich es auf das Wetter geschoben (über 30 grad bis spät abends) aber dann ist mir aufgefallen,, dass es an der vergessenen Tablette liegen muss. Ich habe sie nun ca 14h zu spät eingenommen und werde berichten, falls morgen etwas Ungewöhnliches passiert ist.. Lange Rede, kurzer Sinn: Alles in allem kann ich Venlafaxin eigentlich empfehlen. Ich war zu Anfang sehr skeptisch, aber bisher hat es mich überzeugt. Allerdings bin ich auch noch krank geschrieben bis Ende August und noch nicht der normalen täglichen Belastung ausgesetzt. Mir wurde empfohlen, die Einnahme mindestens 1 Jahr fortzusetzen. Es macht mir Angst, diese Tabletten jemals wieder abzusetzen, wenn nach einmaligem vergessen schon so krasse Nebenwirkungen auftreten. Sorry für den langen Text und die nicht korrekte Groß- und Kleinschreibung, aber hatte nicht immer Bock das zu ändern :-D
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Minocyclin

06.08.2020 | Mann | 38
Minocyclin (100mg)
Harnwegsinfekt
Wirksamkeit 2
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 4
Wegen Verdacht auf Mykoplasmen und Ureaplasmen bakam ich Doxycyclin. das half gar nicht war aber sehr gut verträglich. danach umgestiegen auf Minocyclin da es besser ins Gewebe geht. nach 3 Tagen Einnahme begann der Horror. Kreislaufprobleme und Panikattacken. Medikament nach 5 Tagen abgesetzt. das ist jetzt 2 monate her. immernoch Benommenheit und Tinnitus. habe das... Lesen Sie mehr Gefühl das mein Nervensystem was abbekommen hat. ich hoffe das legt sich wieder. nach 2 Monaten ist die Geduld langsam am Ende.
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Allopurinol

05.08.2020 | Mann | 79
Allopurinol (10mg)
Gicht
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 5
Nach der Einnahme immerwieder Depressionen und Verwirrungszustände.
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Oxycodon

05.08.2020 | Mann | 79
Oxycodon (20mg)
Rückenbeschwerden
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 4
Leider sehr viele Nebenwirkungen und die Wirkung lässt nach ungefähr 6 Monaten nach.
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Melatonin

05.08.2020 | Frau | 79
Melatonin (2mg)
Schlafstörungen
Wirksamkeit 1
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 4
kann gut einschlafen, wache ob mit oder melatonin alle 2 stunden auf
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Zacpac

04.08.2020 | Frau | 53
Pantoprazol, Amoxicillin und Clarithromycin (1000/500/40mg)
Magenschleimhautentzündung
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 5
Nach über einem Jahr mit immer wiederkehrenden Magenproblemen wurde mir erst eine 6 Wöchige Kur mit Omeprazol vorgeschlagen. Nach den 6 Wochen ging es nach kurzer Zeit wieder mit Magenschmerzen, Übelkeit los. Danach wurde ich zur Magenspiegelung geschickt. Hierbei kam heraus, dass ich die Helicobacter Bakterien habe. Therapie mit Pylera. 10 Tage 4 x am Tag jeweils 4 Table... Lesen Sie mehrtten. Nach der Therapie hatte ich 4 Wochen Ruhe. Dann ging es wieder los. Noch stärkere Magenschmerzen. Erbrechen, Übelkeit. Nächste Therapie mit ZacPac. 7 Tage je 3 Tabletten Morgens und Abends. Die ersten Tage weiter leichte Magenschmerzen, Übelkeit Appetitlosigkeit und komplett schlapp. Geschmack metallisch und dicken Belag auf der Zunge. Am 3 Tag ging es mir besser. Keine Magenschmerzen und Übelkeit. Abends noch mal heftigen Durchfall. Bis jetzt geht es mir gut. Muss noch 2 Tage die Tabletten nehmen. Ich werde im Anschluss direkt eine Darmsanierung anfangen nach den 2 Therapien. Also an alle, zieht die Therapie auf jeden Fall durch. Ich hoffe jetzt, dass die Bakterien weg sind. Mein Freund meint, na die sind doch alle mit dem Durchfall ausgezogen. 😄
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Victoza

04.08.2020 | Mann | 38
Liraglutid (6mg/ml)
Diabetes Type 2
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 4
Bin ca.2 Jahr in Behandlung mit Diabetes Typ 2, Metformin hat den Blutzucker zwar stabilisiert aber nicht gesenkt. Hinzu kam ein Medikamt names Dapa... Erst nach der regelmäßigen Einnahme durch Victoza ging mein Blutzucker von 8,6 auf 6,6 Langzeitwert runter. Sport und Ernährungsumstellung habe ich auch weiter optimiert. Auch auffällig war mein Gewichtsverlust. Bei 1,67... Lesen Sie mehr cm Körpergrösse (männlich) bin ich von 72 KG Startgewicht April 2020 auf 66 Kg aktuell August 2020 runter.
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Simvastatin

03.08.2020 | Mann | 47
Simvastatin (10mg)
Nicht in der Liste
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 3
Von 20mg auf 20mg reduziert da Muskel und magenschmerzen
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Fexofenadin

02.08.2020 | Mann | 34
Fexofenadin (180mg)
Allergie
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Insgesamt sehr zufrieden, da dieses Präparat wesentlich wirksamer bei mir ist als Cetirizin sowie weniger Nebenwirkungen hat – im Gegensatz zu Cetirizin weniger Müde macht.
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Mirena

02.08.2020 | Frau | 24
Plastik-IUP mit Levonorgestrel (19,5mg)
Nicht in der Liste
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 4
Da ich Werder Östrogen- noch Gestagenpillen vertragen habe, habe ich mich (24, keine Kinder), nach Anraten meiner Frauenärztin für die Mirena entschieden. Eingesetzt hat sie mit der Chefarzt, welcher mich auch weiterhin in dieser Sache betreut, im September 2019. Das Einsetzen der Spirale war trotz Periode die Hölle und auf dem Heimweg, musste ich tatsächlich mit dem Aut... Lesen Sie mehro anhalten um mich erstmal zu übergeben. Ich übergebe mich nichtmal wenn ich krank bin, also totales Neuland. Zu Hause habe ich dann erstmal eine Runde geweint und mich ins Bett gelegt. Danach hatte ich noch eine Woche ziemliche Schmerzen und 4 Monate lang eine starke Blutung. (laut FA normal und nicht besorgniserregend) Nun trage ich sie schon 11 Monate und leide ca. 2 Wochen im Monat unter wehenartigen Unterleibschmerzen. Laut FA ist nichts entzündet und sie würde auch richtig sitzen. Fazit: Nochmal mache ich das nicht
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Forxiga

01.08.2020 | Mann | 62
Dapagliflozin (10mg)
Diabetes Type 2
Wirksamkeit 1
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 5
Forxiga und Januvia welches ich verschrieben bekam zeigte wenig Wirkung auf Zuckersenkung. Die Nebenwirkungen waren höher als der nutzen. Habe dann auf selbstmedikation umgestellt und jetzt paßt es- Januvia und Glimiperid waren die Retter
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Januvia

01.08.2020 | Mann | 62
Sitagliptin (100mg)
Diabetes Type 2
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich habe seit Jahren schon Probleme mit dem Zucker. Alles schon Probiert. Anfangs Metformin 800mg. Ich bekam davon Durchfall und Blähungen war nicht auszuhalten. Dann wurde mir Glimiperid verschrieben. Habe das besser vertragen aber die Wirkung war Berscheiden. Nüchtern bie 170 - 200 . Tagsüber kaum unter 150 mit Ausnahmen 120. Wurde dann zur Diabetologin Überwiesen. M... Lesen Sie mehrir Wurde Januvia und Forxiga morgens und Mittags und Abend jeweils 500er Metformin verschrieben. Es funktionierte besser aber mit Nebenwirkungen wie Gewichsverlust, häufiger Harndran, Müdigkeit und wer weiß noch alles. Werte gingen zurück aber fühlte mich nicht wohl. Hier lass ich dann von einem anderen Leidtragenden was er einnimmt und das habe ich probiert. Und siehe da - jetzt paßt es komischer weise. Nüchtern morgens 120 - Mittag 100-110 -und Abend auch so um die 100 vor dem essen jeweils. ich nehme Vormittag 1x Januvia und 0,5 mg Glimiperid Mittag 500mg Metformin und Abend nach dem Essen 250 mg Metformin und 0,5 mg Glimiperid. Ich habe das längere Zeit aufgezeichet in meine Diabetologin gezeigt. Grünes Licht von Ihr und soll ich so weiternehmen. Dank an meine Ärztin die den Selbstversuch nicht über nahm.
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Escitalopram

01.08.2020 | Mann | 46
Escitalopram (10mg)
Angst / Panik
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 3
Das Medikament nahm ich sechs Jahre ein, ich war unter Escitalopram etwas gedämpft und weniger emotional. Dafür auch meistens müde und ich träumte mehr als ohne. Nach einer Weile war die Wirkung weg und es machte keinen Sinn mehr es zu nehmen. Die Absetzsyndrome waren sehr heftig. Starke Stromschläge oder Blitze durch den ganzen Körper. Schwindel und ein Gefühl als war ich... Lesen Sie mehr auf einer Marktfahrerbahn und hatte Loopings hinter mir. Beim Schwimmen hatte ich bei jedem Armschlag im Krawl das Gefühl eines Stromschlages vom Arm hin zum Kopf. Empfehlenswert? Eher eine Psychotherapie durchführen statt diese Chemie nehmen. Anfangs war ich begeistert, danach nicht mehr so.
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Alprazolam

01.08.2020 | Mann | 32
Alprazolam (1mg)
Angst / Panik
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Manchmal staunen sich in mir widerliche, traurige, krankhaft drückende Gefühle, sodass ich von der Oberfläche weg Implodieren will. In den Momenten würde ich am liebsten kreischend vors Auto rennen oder im Boden versinken und ersticken. Eigentlich kann man diese Zustände nicht in Worte fassen. In diesen Situationen nehme ich Alprazolam ein. Maximal 2 Mal 1mg am Tag und das... Lesen Sie mehr nie länger wie 2 Tage. Ein Glück kann ich durch Spiritualität etwas gegen mein Trauma entgegen arbeiten und habe diese negativ Momente wenn's hoch kommt 2 Mal im Monat
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Venlafaxin

01.08.2020 | Frau | 43
Venlafaxin (150mg)
Chronische Depression
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 4
Hallo, ich nehme Venlafaxin 150 m seit 2 Jahren und bin sehr zufrieden. Früher habe ich andere Medikamente probiert. Aber Venlafaxin ist beste für mich. Von ein paar Monaten mein Arzt versucht zu reduzieren. Aber ich habe über ein Monat depression, Angst, Konzentrationsmangel gehabt. Ich und meine Arbeit darunter gelitten. Deshalb bin ich wieder auf 150m aufgestiegen. Mit... Lesen Sie mehr Venlafaxin ich bin selbstbewusster, habe ich kein angst und bin konzentriert. Ich wollte mal hier meine gute Erfahrung mit 150 m los werden.
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Elontril

31.07.2020 | Frau | 44
Andere Antidepressiva (300)
Chronische Depression
Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 4
Ich habe schon sehr lange eine Depression und seit 2017 eine chronische, schwere Depression und eine PTBS. 2018 war ich in der Psychatrie und habe Venlafaxin bekommen, hat erst gut geholfen und ich hatte mich erst wieder stabilisiert. 2019 war ich 6 Wochen in der Reha und ab dem zweiten Tag fing der Kampf an. Ich war total überfordert, die Therapien haben mich mehr, als an... Lesen Sie mehr meine Grenzen gebracht und ich hatte mich zum Selbstschutz, in die geschlossene Psychatrie einweisen lassen. Unmittelbar nach der Reha, musste ich nochmal stationär gehen und wurde dann auf Elontril, 300mg umgestellt. Bis Februar diesen Jahres war ich stationär und teilstationär. Im Februar ging es mir deutlich besser, der Antrieb ist besser geworden, ich konnte wieder lachen. Seit März habe ich eine andauernde Traurigkeit, der Antrieb fehlt mir wieder und ich habe Probleme mit dem Haushalt, brauche sehr viele Pausen, weine viel, habe Schmerzen. Ich hoffe das es mir durch das Elontril bald wieder besser geht und ich wieder mehr Freude am Leben bekomme. Das einzigst positive im Moment, ist die Rente wegen voller Erwerbsminderung, die ab diesen Monat bis 2023, geleistet wird.
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Valdoxan

31.07.2020 | Frau | 48
Agomelatin (25mg)
Schlafstörungen
Wirksamkeit 1
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 1
Hallo ich nehme es seid 4 Wochen und es hilft mir gar nicht bin jede Nacht wach habe nur 4 Stunden schlaff .Ich drehe noch durch .was kann ich noch machen wenn ich schlafen will zuckt auch mein linkes Bein
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Terbinafin

31.07.2020 | Mann | 60
Terbinafin (250mg)
Nagelpilz
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Über 10 Jahre Befall, zunächst ein großer Zeh, dann 5 Zehen. Gels und Tinkturen völlig wirkungslos. Als ein Daumennagel befallen wurde entschied ich mich auf ärztlichen Rat Terbinafin 250mg anzuwenden. Die ersten 30 Tage täglich, dann jeden 2. Tag. Nebenwirkungen traten zu keineR Zeit auf. Nach 2 Monaten erste Zeichen der Besserung, an den am meisten befallenen großen ... Lesen Sie mehrZehen. Nach sieben ! Monaten allen Zehennägel klar und schön. Nach 11 Monaten letztendlich auch der Daumennagel. Die Behandlungsdauer war sehr lange aber ein voller Erfolg. Alle 3 Monate wurden die Leberwerte kontrolliert, ohne Befund. Ich bin 60 Jahre alt, ambitionierter Freizeitsportler (Triathlon) und trinke keinen Alkohol. Ich konnte keinen Einfluss auf meine Leistungsfähigkeit feststellen.
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Novaminsulfon

31.07.2020 | Mann | 28
Metamizol-Natrium (500mg/ml)
Schmerzen
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich nehme diese Tabletten immer bei starken Schmerzen, z.B. Nackenschmerzen, Bandscheibenvorfall oder letztens nach einer OP. Die Tabletten sind super gut verträglich und die Wirkung ist ausreichend. Ich habe sonst mit anderen Schmerzmitteln totale Probleme was die Nebenwirkungen angeht, aber diese Tabletten vertrage ich super.
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Mirtazapin

31.07.2020 | Mann | 25
Mirtazapin (15mg/ml)
Angst / Panik
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 4
Es ist nicht leicht über eigene Probleme zu reden, besonders für Personen mit viel Verantwortung, die für andere Personen stark bleiben müssen. Mein Vater ist seit einigen Jahren erblindet. Ihm war es immer wichtig, dass wir (seine Kinder) uns gut bilden - egal in welcher Hinsicht. Zurzeit bin ich 25 Jahre alt und habe vor etwa einem Jahr meine Bachelorurkunde erhalten.... Lesen Sie mehr Bevor ich jedoch dies geschafft habe, habe ich in der Studienzeit sehr viel Stress gehabt. Das ganze Studium über haben mich meine Zwangsstörungen begleitet. Nach den bestandenen Prüfungen und Seminaren musste ich am Ende nur noch die Bachelorarbeit abgeben. Jedoch haben die Zwangsstörungen in diesem Zeitraum meinen Alltag erheblich beeinflusst und bestimmt. Als ich dann den Mut zusammenfasste und zum Arzt ging, fragte die Ärztin, wie es sein kann, dass ich die Uni mit diesen Zwangsstörungen bis zu diesem Augenblick gemeistert habe, da die Zwangsstörungen ernstzunehmend seien. Nach diesem Gespäch habe ich dann eine Überweisung zum Psychologen bekommen. Jedoch habe ich nie einen Termin dort vereinbart. Das Problem, welches viele kennen ist, dass man sich entweder nicht traut hinzugehen oder die Hoffnung hat, dass alles bald endet und somit wartet man ab. Als ich mit der Bachelorarbeit dann fertig war, musste ich sie natürlich noch verteidigen. Das bedeutet, dass ich meine Arbeit dem Professor vorstellen musste. Vor dieser Überprüfung war ich extrem aufgeregt, denn es war ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Am Abend habe ich dann die ersten Stresssymptome an meinem Körper gemerkt. Durch mein schnelles Herzrasen bin ich mitten in der Nacht aufgewacht. Im ersten Moment war ich geschockt und dachte das meine Zeit gekommen sei, weil ich so etwas noch nie hatte. Seit dem Tag konnte ich dann 2 Wochen lang nicht schlafen und habe die Hölle durchgemacht. Ich hatte ein Engegefühl in der Brust und konnte wegen des Schmerzes nicht mehr schlafen. Als ich zum Arzt gegangen bin wurde mir am Amfang Tavor verschrieben, was ich auch genommen habe. Jedoch blieb der Schmerz. So wurde mir dann mit der Zeit Mirtazapin empfohlen, welches ich auch dann für einen Tag genommen habe. Da ging es mir dann 2 Wochen lang wieder endlich mal gut. Jedoch habe ich es dann abgesetzt und nie wieder genommen, weil ich am nächsten Tag nach der Einnahme nur im Bett lag und mich schlapp gefühlt hatte. Das Druckgefühl in der linken oberen Brusthälfte kam schließlich erneut. Die Angst, dass mich das Medikamt so verändert hat, hat mich bis heute dazu gebracht sie nicht mehr zu nehmen. Dieser Schmerz ist leider nicht mehr wegzudenken und begleitet mich durch meinen Alltag. Durch diese Krankheit bzw. Symptome hat sich mein Leben stark geändert. Ich bin im Moment auf Jobsuche, weiß aber nicht wie ich das bewältigen soll. Der Schmerz steht im Vordergrund, sodass ich mich um wichtige Sachen in meinem Leben zurzeit nicht kümmern kann. Aus diesem Geund bitte ich sehr um Ihre Hilfe. Wie sollte ich nun vorgehen? Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass das Thema "Depressionen" sehr ernsthaft ist. Leider wissen dies nur die Personen, die Betroffen davon sind oder sich mit dieser Materie beschäftigen. In Zukunft sollte es Aufklärungen über dieses Thema geben, dass ist mir sehr wichtig. MfG
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Xolair

30.07.2020 | Frau | 45
Omalizumab (150mg)
Asthma
Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 5
chron. Sinusitis, Anosmie (seit mehr als 10 Jahren kein Geruchsinn). Nach der ersten s.c. Gabe bereits voller Geruchsinn wieder gekommen innerhalb weniger Tage, und seither geblieben. Somit nehme ich die unangenehme Nebenwirkung in Kauf. Asthma deutlich besser, Rhinitis besser.
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Inflectra

30.07.2020 | Mann | 28
infliximab (100mg)
Morbus Crohn
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 4
Die Therapie mit Budenofalk, Imurek und Methotrexat zeigten keine Wirkung. Nach dem Arztwechsel fingen mit dem Remsima an, welches wir nachher auch mit Inflectra austauschten. Der Grund war, dass das Remsima und Inflectra eigentlich das Gleiche sind. So kann administrativ beim Arzt gespart werden, was ich auch verstehe und somit zugestimmt habe.
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Stelara

30.07.2020 | Mann | 28
Ustekinumab (90mg/ml)
Morbus Crohn
Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ganz wichtig! Das unten dran sind meine Erfahrungswerte für meinen Fall. Da es im Moment (und wahrscheinlich es auch nie geben oder nie auf dem Markt gebracht wird wegen der Pharmalobby) kein Heilmittel gegen Morbus Crohn erhältlich ist, "müssen" (kein Zwang von mir, ich wusste nur nicht wie ich es sagen soll) Sie ihren eigenen Weg finden, um ihre Beschwerden zu lindern. ... Lesen Sie mehr Das was bei mir bisher geschah: Die Geschichte, bei dem Arzt1 bei mir die Krankheit aufgrund seiner Inkompetenz falsch beurteilt hatte (seine Einschätzung: Die Ursache für meine Beschwerden war Stress) und dies zu meinem 1. OP geführt hat, überspringe ich, da dies wenig mit dem Medikament Stelara zu tun hat. Darum springe ich direkt zu meinem Übergang vom Infliximab (Inflectra) auf das Ustekinumab (Stelara): Da mein Körper langsam immun gegen das Inflectra wurde, wechselten wir auf das Stelara. Bisherige Erfahrung in Bezug auf den Inhalt: Gleich wie Inflectra (kann praktisch wieder ohne Schmerzen leben). Positives gegenüber Inflectra: Zeitersparnis ca. 95% , dafür sind die Kosten (natürlich nur auf den Inhalt bezogen) höher als bei Inflectra. Anstatt 2h resp. 1h Infusion mit Inflectra brauchts jetzt nur noch eine Injektion von Stelara. Meine Vermutung ist, dass mit dem Stelara abgewartet wurde, weil die anderen (Remicade, Remsima,und Inflectra) günstiger waren, das natürlich auf (Zeit-)Kosten der Patienten. Meine Einschätzung zu meinen Fall: Es war eine gute Entscheidung, dass ich mich für die Therapie mit dem TNF-Alpha-Blocker entschieden habe, als die Weiterführung mit der Therapie: Budenofalk, Imurek und Methotrexat. Die Therapie mit Budenofalk, Imurek und Methotrexat hatte in meinem Fall keine hilfreiche Wirkung erzielt (musste nur sehr lange Leiden und verlor auch viel Zeit). Den Hinweis für den TNF-Alpha-Blocker bekam ich von einem ehemaligen Mitarbeiter, welcher auch an Morbus Crohn erkrankt ist. Dem Arzt2 hatte ich auf das TNF-Alpha-Blocker hingewiesen. Komischerweise riet dieser mir davon ab, da dies nicht nötig sei. Kurz nach dem Arztwechsel zu Arzt3 musste aufgrund der Spätfolgen von den Entscheidungen, die Arzt2 gemacht hatte, wieder unters Messer. Nach der OP fing die Therapie mit dem TNF-Alpha-Blocker an. Ich versuche da nicht die Schuld von mir wegzuweisen. Natürlich kann man zu mir sagen: "Wieso hast du nicht früher den Arzt gewechselt?". Der Grund war, dass ich eine Haltung habe, dass man einen Arzt doch vertrauen kann, dass dieser alles unternimmt, damit die Patienten gesund oder zumindest wieder beschwerdefrei(-er) leben können. Können wir das nicht mehr, dann haben wir ein grosses Problem (ein Appell von mir). Aktueller Zustand: Ich würde mich selber eher im Remission bezeichnen. Einen kurze Schub bekomme ich bis zweimal pro Jahr. Jedoch wäre es ohne Stelara wohl schlimmer. Einzig meine Haut leidet jetzt stark (Nebenwirkung von Inflectra und Stelara) und bin momentan auch wieder auf der Suche nach einem Arzt, der meine Beschwerden ernst genug nimmt und etwas dagegen unternehmen möchte. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meine Erfahrung helfen oder zumindest eine spannende , kurze Geschichte erzählen. Liebe Grüsse und alles Gute für eure Familie und eure Gesundheit PS: Tut mir Leid für meine Rechtschreibung =)
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