Das unabhängige Forum zum Austausch von Erfahrungen mit Medikamenten

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Erfahrungen mit Medikamenten

Welche Erfahrungen haben Sie mit Medikamenten gemacht?
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16.01.2017
Mann, 28
Allgemeine Zufriedenheit 5

Terbinafin (Terbinafin)
Nagelpilz

Zufriedenheit über
5
4
5
5
Hallo zusammen, zunächst zu mir: Jahrgang 1988, 1,76m, ca. 70 kg, ernähre mich normal, mal sehr gesund mal weniger. Anamese: Ich kämpfe seit meiner Kindheit/Jugend (ca. 12-14 Jahre) mit Nagelpilz an den Füßen. "Angesteckt" habe ich mich früher vermutlich zu Hause da beide Elternteile und zeitweise auch Geschwister befallene Nägel hatten. Erst nach dem Auszug mit 21 ma... Lesen Sie mehrchte es aus meiner Sicht Sinn ernsthaft dagegen vorzugehen, da ich vermutete dass sonst immer wieder Ansteckungsgefahr besteht (Badewanne/Dusche, Strümpfe, Handtücher etc.) Versuch 1 - 2011: Bei meiner ersten Hautärztin bekam ich nach einer "Sichtung" meiner Nägel Terbinafin verschrieben. Die Dame meinte auch von außen einschätzen zu können, dass ich keine Probleme mit meiner Leber haben werde aufgrund meiner äußeren Statur. Habe die Tabletten insgesamt drei Monate genommen. Da der Pilzbefall danach äußerlich komplett verschwunden war, beendete ich die Einnahme ohne Nachkontrolle der Ärztin. Der Nagelpilz kam innerhalb eines Jahres wieder. Versuch 2 - 2016: Ich habe inzwischen einen sehr viel besser organisierten und fürsorglichen Hautarzt gefunden. Bevor ich dieses Mal Terbinafin verschrieben bekommen habe wurde zunächst eine Nagel- und anschließend eine Blutprobe entnommen zur Kontrolle der Leberwerte. Ich nehme die Tabletten nun wieder seit September 2016 und habe inzwischen die zweite Packung angefangen, bei der ich jede Woche eine Tablette nehme. Der Nagellpilz ist bei den kleinen Zehen schon komplett weg, bei den beiden großen ist er noch zu einem Dritte vorhanden. Meine Leberwerte werden alle drei Monate geprüft um sicher zu gehen, dass die Tabletten nicht zu sehr belasten. Fazit: Ich empfehle zunächst einen geeigenten Hausarzt aufzusuchen, der nach der oben beschriebenen zweiten Variante verfährt. Sofern keine Bedenken bzgl. Wechselwirkung mit anderen Medikamenten bestehen und die Leberwerte in Ordnung sind ist Terbinafin die einzige Lösung bei Nägeln, die zu mehr als 60-70% befallen sind und der Pilz aus dem Nagelbett heraus wächst. Nagellacke brachten auch bei mir keinen Erfolg trotz diszipliniertem Einsatz. Viel Erfolg!
15.01.2017
Frau, 30
Allgemeine Zufriedenheit 4

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über
4
3
3
4
Hallo liebe Mitgefangenen. Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr mit starken Depressionen zu kämpfen. Ich habe schon mehrere Medikamente ausprobiert und habe sie immer nach einer Zeit wieder ausschleichen lassen, da ich mir eigentlich ein Leben ohne Medikamente und deren Nebenwirkungen wünsche Die Depressionen in Schacht zu halten kostet mich sehr viel Kraft. Ich tue was ich... Lesen Sie mehr kann. Psychotherapie, gesunde Ernährung, Sport und Lichttherapie. Bla, bla bla. Am Ende ist es halt doch leider so, dass Alltagsprobleme mich schnell aus der Bahn werfen. Es ist ungerecht, wenn ich sehe dass ich in meinem Alltag mit gesunden Menschen an den Start gehe und trotz vollem Bemühen das Leben nicht so leicht stemmen kann wie sie. Das Leben ist zeitweise eine solche Last, dass ich manchmal froh bin, dass es nicht ewig dauert. Nach einer sehr schweren depressiven Phase habe ich mich dann zu meinem Hausarzt geschleppt, der dann gesagt hat: ,, Du brauchst dich nicht so abquälen. Es gibt ein Medikament, was dir wirklich helfen kann." Zuerst sträubte ich mich, da ich mit Medikamenten schon so viel negative Erfahrungen gemacht hatte. Aus Verzweiflung ließ ich mich dann darauf ein das Medikament Venlafaxin150 mg pro Tag regelmäßig einzunehmen. Zuerst ging es mir nicht besser, sondern schlechter und ich bekam starke Schwindelanfälle. ich ging also wieder zum Arzt und teilte ihm mit dass ich das Medikament nicht vertrage. Er beruhigte mich und sagte mir dass ich Geduld haben muss, da das Medikament seine positive Wirkung erst nach einigen Wochen entfalten kann. Irgendwie stand ich die Zeit durch und siehe da es ging mir wirklich von Tag zu Tag besser. Das Leben gewann wieder an Leichtigkeit und ich konnte in meinem Alltag wieder so problemlos funktionieren, ohne dass man mir meine Erkrankung je anmerken würde. Meine Gedanken sind ganz klar und die schwarzen Löcher lassen mich zufrieden. Auch die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Meine Träume sind sehr intensiv und verworren und so kommt es, dass ich morgens oft noch in der Atmosphäre des Traumes bin. Gewichtszunahme von sieben Kilo, da der Stoffwechsel sich durch das Medikament verlangsamt hat und ich auch öfter Verstopfung habe, obwohl ich jeden Tag fast vier Liter trinke. Ich habe wirklich viel Durst durch die vom Medikament verursachte Mundtrockenheit. Und die Libido ist leider sehr runter gefahren, was für meine Ehe nicht gerade sehr förderlich ist. Auch vertrage ich überhaupt keinen Alkohol mehr da mir sofort schlecht wird schon nach einem halben Glas Sekt. Tja ich muss aber sagen, wenn ich diese Nebenwirkungen mit meinem vorigen Gemütszustand vergleiche nehme ich sie gerne in Kauf.Nach eineinhalb Jahren der Einnahme merkte ich dass ich mich mal wieder intensiv spüren wollte, da ich auf einmal feststellte, wie betäubt ich mich manchmal fühlte. Ich wollte mich mal wieder so richtig betrinken, mal wieder so richtig weinen und sich danach besser fühlen, mal wieder so einen richtigen Lachanfall zu haben mal wieder richtig Lust auf Sex haben. Ich beschloss die Medikamente mit ärztlicher Hilfe ausschleichen zu lassen. Nach vollständiger Absetzung von Venlafaxin kamen Entzugserscheinungen. Schwindel und stromartige Blitze in meinem Kopf machten mir mein Leben zu Hölle. Meine Gefühle und Gedanken wurden immer negativer bis die Depression wieder zurück war und mein Leben dominierte. Ich war sehr leicht reizbar und musste wegen jeder Kleinigkeit anfangen zu weinen. Auch wenn ich mir erst gewünscht hatte, mal wieder weinen zu können, fühlte ich mich danach nicht besser sonder erschöpft und derartig mies. Nach einer Woche nahm ich die Medikamente schweren Herzens wieder ein. Ich fühlte mich irgendwie wie ein Versager, jedoch sagte mein Arzt, dass es gut war dass ich nicht zulange gewartet hatte, den Entschluss zu fassen das Medikament wieder zu nehmen, da sich eine positive Wirkung sonst erst nach langer Zeit wieder einstellt. Wahrscheinlich muss ich Venlafaxin ein Leben lang einnehmen. Ich glaube schon dass das Zeug irgendwie Abhängig macht. Ich versuche mich damit abzufinden auch wenn es nervt jeden Monat neue Medikamente zu beschaffen und sich die Leber zu ruinieren, aber jetzt mach ich halt mal so weiter ich habe keine andere Wahl. ich hoffe ich konnte durch meine Schilderung anderen Menschen einen besseren Einblick gewähren.
15.01.2017
Frau, 63
Allgemeine Zufriedenheit 1

Cetirizin (Cetirizin)
Allergie

Zufriedenheit über
5
1
1
4
Ich hatte ca. 5 Jahre Cetirizin von März bis Oktober wegen Pollen- und Gräserallergien genommen. Vor 2 Jahren begannen erste Sprechschwierigkeiten, im Frühjahr Herzrhytmusstörungen und im Winter nach dem Absetzen rheumatische Beschwerden an den Fingern. Alle ärztlichen Untersuchungen ergaben keine Diagnose. Im Mai 2016 habe ich das Medikament abgesetzt, da ich den Verdach... Lesen Sie mehrt hatte, dass meine Beschwerden evtl. mit dem Medikament zu tun hatten. Die Herzrhythmusstörungen waren weg, ebenso hatte ich in diesem Winter keine rheumatischen Beschwerden. Allerding bin ich seit einem Jahr in neurologische Beahndlung. Ein Spezialist hält die Ursache meiner anhaltende Dystonie (= unwillkürliche Verkrampfungen, die sich nicht von selbst lösen) im Hals- und Zungenbereich (--> Sprech- und Schluckbeschwerden) durch Ceterizin für wahrscheinlich. Ursächlich nachweisen kann man dies wahrscheinlich nicht. Ein Therapieerfolg dieser für mich sehr schweren Erkrankung (berufsmäßig und auch privat nicht richtig sprechen zu können) ist bisher noch nicht sicher.
15.01.2017
Frau, 61
Allgemeine Zufriedenheit 2

Tramadol (Tramadol)
Bandscheibenvorfall

Zufriedenheit über
1
2
2
4
Nebenwirkungen: Appetitlosigkeit, Schwindel, Kollapsneigung, starker Kopfschmerz. Tabletten haben überhaupt nicht geholfen, durch die Nebenwirkungen habe ich mich noch schlechter gefühlt.
14.01.2017
Frau, 25
Allgemeine Zufriedenheit 5

Fluoxetin (Fluoxetin)
Zwangsstörung

Zufriedenheit über
5
3
4
5
Hallo ihr Lieben. Ich leite unter mehreren Erkrankungen die teilweise nicht mehr heilbar sind. Ich leide unter Zwangsstörung die sich in Zwangssgedanken äußern. Außerdem leide ich unter Borderline, Depressionen, Angstzustände und panikattacken. Ich war 5 Monate in stationärer Behandlung und habe da eine intensive Psychotherapie gemacht was mir bereits sehr geholfen hat. Oh... Lesen Sie mehrne Medikamente komme ich leider nicht aus. Erst bekam ich Citalopram was auch ein Antidepressiva ist aber nicht gegen meine Zwangsgedanken geholfen hat. Dann habe ich das Fluoxetin verschrieben bekommen erst mit der höchsten Dosis 60 mg. Ich hab aber gemerkt das ich da sehr müde war und sehr schnell erschöpft. Jetzt nehme ich 40 mg und muss sagen es hilft mir sehr gegen meine Zwangssgedanken und ich merke sofort wenn ich sie vergesse denn da geht es mir dann nicht so gut. Das einzige ist das ich leider ab mittag dennoch müde bin und abends auch bei Zeiten schlafen gehe. Ansonsten super in der Wirkung.
14.01.2017
Mann, 52
Allgemeine Zufriedenheit 5

Xolair (Omalizumab)
Allergie

Zufriedenheit über
5
5
5
5
schwere spontane idiotopische Urtikaria seit 11 Jahren . Anfangs monatliche Beschwerden, im laufe der Jahre kamen die Symptome in kürzeren Intervallen fast wöchentlich zum tragen.Ich habe endlose Tablettenorgien von Aerius bis ... ausprobieren müssen , jedoch ohne erkennbare Besserung , dafür bekam ich aber die entsprechenden Nebenwirkungen. Mit Xolair 150 mg ging es mir... Lesen Sie mehr sofort besser. Zuerst wurde ich 3 tägig über einen Zeitraum von 2 Wochen damit behandelt,mittlerweile brauche ich Xolair nur noch ca. alle 16 bis 21 Tage.Ich nehme Xolair mittlerweile genau 1 Jahr. Nebenwirkungen empfinde ich keine und freue mich das ich wieder Lebensqualität und Sicherheit leben darf. Danke an die Entwickler und den Hersteller , meinem Arzt und meine Familie.
12.01.2017
Frau, 24
Allgemeine Zufriedenheit 1

Venlafaxin (Venlafaxin)
Posttraumatische Belastungsstörung

Zufriedenheit über
3
1
1
3
Der absolute Horror. 10 Jahre lang hatte ich seit meiner Pubertät Fluoxetin genommen, was dann leider nicht mehr gegen die Depressionen der kPTBS geholfen hat, so wurde mir vor zwei Jahren dann Venlafaxin verschrieben, welches ich trotz anfänglicher Bedenken dann regelmäßig einnahm. Anfangsnebenwirkungen waren, soweit ich das erinnere, spürbar, aber nicht heftig. Sagen wir... Lesen Sie mehr es so: Das Medikament hielt mich vielleicht (?) stabil. In Krisen hat es trotzdem nicht geholfen und wurde deswegen zuletzt auf 225mg erhöht. Da bestand schon seit mindestens ein, zwei Monaten eine sehr ausgeprägte, dauerhafte Tachykardie, die Ohnmachtsanfälle, Infektanfälligkeit, Müdigkeit und extrem verminderten körperlichen Antrieb zur Folge hatte. Ich wurde bei Ärzten und im Krankenhaus auf den Kopf gestellt. Eine Ursache für eine Derart ausgeprägte Tachykardie konnte im Venlafaxin nicht gesehen werden. Hielt auch ich ehrlich gesagt für unwahrscheinlich, ich tippte auf die Psyche, weil ich zu der Zeit auch extremen Liebeskummer hatte, dass es mir buchstäblich "das Herz zerriss". Ursache ungeklärt, Betablocker und Ähnliches konnte ich nicht nehmen (aus anderen gesundheitlichen Gründen- Asthma, niedriger Blutdruck etc.), es blieb ein Off Label Medikament zur Wahl, um mich wieder arbeits- und alltagsfähig fähig zu machen. Dafür musste aber das Venlafaxin abgesetzt werden, wegen möglicher schwerwiegender und lebensbedrohlicher Wechselwirkungen. Und so entschloss ich mich zum Absetzen. Erst langsam, im Vierwochenschritt. Bei 75mg angekommen folgte zu Weihnachten ein halbherziger Suizidversuch (eher der Einsamkeit geschuldet, als dem Absetzen, denke ich) mit Benzodiazepinen. Aus diesem Grund wurde ein wenig länger pausiert. Dann habe ich mein Rezept für die neue und letzte 37,5er Stufe nicht abgeholt. Wollte aber im Zeitlan bleiben und habe eben gleich komplett abgesetzt (nach gelesenen Erfahrungsberichten sind sich beide Stufen im Absetzen ziemlich ähnlich, 75mg auf einmal sind auf die große Menge betrachtet nicht viel schlimmer als 37,5, was man eben so vor sich hinliest...) Und. Ich. Starb. Ich habe vor Jahren mal einen Heroinentzug eines Bekannten miterlebt, bzw. ausführlich geschildert bekommen- der war etwa vergleichbar. Die ersten zwei Tage noch ein bisschen Benommenheit, Brainzaps, leichte, minimale Übelkeit. Es folgte der dritte Tag mit schwallartigem Erbrechen, andauernder, kaum auszuhaltender Übelkeit, Brainzapexplosionen mit dem Gefühl, es zerreiße mir Herz, Hirn und Rückenmark, Durchfall im 10-Minutentakt, Heulkrämpfen, Schüttelfrost und wechselnder erhöhter Temperatur bis zu starker Unterkühlung, krasse Missempfindungen der Haut (Bettdecke plötzlich kochend heiß, "Ameisen", extremer Juckreiz, vor allem nachts und abends), Schwitzen in Bächen, unangenehmer Körpergeruch (ich würde sagen "typischer Entgiftungsgestank"), übertriebene Geruchswahrnehmung, Reizbarkeit, Panikattacken, bishin zu Todespanik, farblose Umgebung, Geräusch- und Bewegungshalluzinationen mit wieder anschließender Panik (ich war vorher kein Angstpatient). Heute bin ich am 8. Tag....was soll ich sagen...andere wären spätestens am 3. Tag im Krankenhaus gewesen. Ich habe mit einem befreundeten Neurologen Rücksprache gehalten und mich dafür entschieden, das alleine durchzuziehen. Nicht zu empfehlen. Heute trat das erste Mal wirklich spürbare Besserung ein. Bis auf den anhaltenden Schüttelfrost (Gewichtsabnahme der letzten Tage: 6einhalb Kilo!!!!, Rückenmuskeln wie Hulk), lindert sich fast alles seeeeehr langsam, aber spürbar und auch von außen wahrnehmbar. Kann wieder denken und mich halbwegs mitteilen. Aggressionen sind schwallartig an der Tagesordnung, gleichzeitig aber auch hypomanische Phasen, in denen ich völlig losgelöst Freunde mit totalem Psychokram zutexte und mich vor Lachen dabei fast bep... chrm. Ein bisschen sehr entgleist, Gefühle des kompletten Kontrollverlustes über Minuten. Heute dann Probleme beim Wasserlassen, immer wieder aufs Klo müssen, es kommen nur "Kleinstmengen", aber "geschossen!". Babygläschen bleiben seit 3 Tagen drin, das ist gut. Salzstangen und Cola (die magenaggressive Cola ist tatsächlich das einzige, was drin bleibt- Wasser kommt sofort oben und unten wieder raus) erhalten mich am Leben. Nie wieder Venlafaxin. Um keinen Preis. Ich entgifte nun völlig. Ganz nebenbei der positive Effekt des Entzuges: plötzlich rauchfrei. Vorhin die letzte Zigarettenschachtel verschenkt. War quasi ein Spaziergang, hab ich gar nicht gemerkt, trotz 10 Jahren rauchen und mehreren gescheiterten Versuchen, aufzuhören. Und das tollste: Herzfrequenz bei 72!!!!! Es lag also doch am Venlafaxin, obwohl mein Psychiater bei 75 mg sagte, dass es nicht am V. liegen könne, weil ab 75 mg dann nur noch das Serotonin Ausschlaggebend ist, nicht mehr das Noradrenalin. AD sind meiner Meinung nach Teufelszeug, niemand weiß so richtig, wie sie wirken. Ich werde trotzdem wieder auf mein altbewährtes Fluoxetin umsteigen und mir erneut eine Psychotherapie suchen. Aufgeben ist nicht. Auf ein lebbares Leben. Das wünsche ich hier jeder/m.
12.01.2017
Mann, 52
Allgemeine Zufriedenheit 2

Tamsulosin (Tamsulosin)
Nicht in der Liste

Zufriedenheit über
5
3
3
5
Ich habe seit Jahren Schmerzen im Dammbereich zwischen Hoden und After. Die Schmerzen äußern sich als brennendes, schneidendes Empfinden. In starken Phasen zieht dieser Schmerz an der Rückseite der Beine bis in die Fußsohlen. Die Missempfindungen sind fast immer, mindestens als Druckgefühl bzw. Verkrampfung vorhanden. Die oben beschriebenen extremen Schmerzen kommen in... Lesen Sie mehr unregelmäßignen Intervallen, die keine vorangehenden Ereignisse haben. Ich war in den letzten 20 Jahren bei mehreren Urologen, immer mit dem von mir geäßerten Verdacht, probleme mit der Prostata zu haben. Ohne irgendein Ergebnis. Keine Prostatavergrößerung. Keine nachweisbaren Entzündungen. Kein erhöhter PSA-Wert. Der zuletzt behandelnde Urologe sagte aber, dass er davon ausgeht, dass ein Problem mit den sakralen Nervenbahnen vorliegt und empfohlen dies durch einen Neurologen untersuchen zu lassen. Ein MRT wird im Februar erstellt. Der Neurologe sagte, dass die von mir beschriebenen Symptome durch eine Beinträchtigung des Nervus Pudendus ausgelöst werden können. Unabhängig von der Empfehlung einen Neurologen aufzusuchen hat der Urologe Tamsulosin verschrieben. Als Versuch den bereich zu entspannen und so eine Linderung herbeizuführen. Ich habe das Mittel genommen und nach zwei Tagen in der Tat eine wesentliche Verbesserung / Entspannung festgestellt. Es war eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität. Als schnell einsetzende Nebenwirkungen habe ich eine Senkung des Blutdrucks von sonst ca. 130/135 zu 80/85 auf 110/115 zu 55/60 und eine retrograde Ejakulation festgestellt. Nach ca. 4 Wochen haben sich dann an den Unterschenkeln tagsüber Ödeme gebildet. Ich habe daraufhin die Einnahme von Tamsulosin abgebrochen. Mit dem Abbruch sind die Ödeme verschwunden. Nach einer Pause habe ich wieder mit der Einnahme begonnen und konnte die Ödembildung an den Unterschenkeln nach ca. 4 Wochen Einnahme reproduzieren. Das ist für mich sehr schade, weil ich neben der Ödembildung sonst für mich enorme Vorteile sehe. Meine unbeantwortete Frage ist nun, legen sich diese Nebenwirkungen nach längerer Einnahme? Oder ist die Ödembildung eine Reaktion des Körpers auf die Erweiterung der Arterien und Venen und den niedrigeren Blutdruck? Also das, was sonst bei Alphablockern als Nebenwirkung beschrieben wird, dass der Körper veruscht, das Blutvolumen zu erhöhen, um den Blutdruck in den erweiterten Blutgefäßen wieder anzuheben. Sind dann auch bei Tamsulosin Diuretika erforderlich wenn man es nehmen möchte? Mein Alter: 52 Jahr; Größe: 182 cm; Gewicht: 78 kg.