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Das unabhängige Forum zum Austausch von Erfahrungen mit Medikamenten

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Erfahrungen nach Kategorie

Depression - andere Mittel


 

Übersicht über Erfahrungen mit Medikamenten innerhalb der Kategorie


Die neuesten Erfahrungsberichte in dieser Kategorie: Depression - andere Mittel


11.06.2017
Frau, 43
Allgemeine Zufriedenheit 4

Venlafaxin (Venlafaxin)
Nicht in der Liste

Zufriedenheit über
4
3
4
5
Habe schon seit Jahren Depressionen. Im Laufe der Jahre wurde diese leider immer schlimmer. Ab den 17-18 Lebensjahr bekam ich die ersten Antidepressiva, kann mich leider nicht mehr daran erinnern um welchen es sich gehandelt hat). Als ich 2008 in einer Psychiatrie eingewiesen worden bin und dort gut 4Monate behandelt wurde hat man mein altes Medikament abgesetzt und auf Ve... Lesen Sie mehrnlafaxin umgestellt. Die doses wurde bei mir langsam angesetzt um zu sehen ab wann das Medikament die gewünschte Wirkung hat. Die Anfangsdoses war 75mg zum Schluss war die Doses auf 475mg. Hatte am Anfang mit den Nebenwirkungen echt zu kämpfen. War echt nicht so toll gewesen. Wir konnten mit der Zeit die Doses auf 300mg runtersetzen. Diese MEnge nehme ich seitdem immer noch. Morgens 300mg Venlafaxin damit ich morgens hoch komme und Abend muss ich 150mg Promethazin einnehmen um wieder ruhiger zu werden. Muss alle vier Wochen eine Blutabnahme machen lassen um den Venlafaxin Spiegel zu kontrollieren. Es gibt Tage,wo ich der Meinung bin,das diese Tabletten gar nicht helfen,weil ich trotzdem depressive Phasen habe. Mein Doc erklärte mir,das es durch die Tabletten nicht ganz verschwindet sondern das es nicht mehr zu so extremen Depressionen kommt!! Das habe ich gemerkt,als ich die selber mal absetzen wollte......ging voll in die Hose!! Die Nebenwirkungen waren nur die ersten 14 Tage danach war alles wieder gut.Leider habe ich dadurch auch gut zehn Kilo zugenommen. Das war natürlich für mich total frustrierend,da ich eh kein Rehlein war. Naja,hab es irgendwann so hingenommen und solange es nicht noch mehr Kilo's werden mach ich das beste daraus!! Der Arzt hatte mir gesagt,das ich nur aufpassen sollte,das ich nicht so direkt in die Sonne mich legen soll. Die Haut reagiert bei starken Sonneneinstrahlung wohl sehr empfindlich. Auch muss ich etwas vorsichtig sein,da ich leider noch BTM und andere Schmerz Medikamente einnehmen muss. Es gibt Medikamente die sich nicht mit dem Venlafaxin vertragen. Und so wie es aussieht werde ich dieses Medikamt in dieser Dosis wohl bis an mein Lebensende einnehmen müssen!! Aber ganz ehrlich? Mir ist es lieber so als wenn ich wieder in einer schweren Depressionen mit Suizit Gedanken komme!! Was mir allerdings in den ganzen Jahren und auch in den Klinik Aufenthalte festgestellt habe ist,das dieses Medikamt bei jedem anders wirkt. Und die Nebenwirkungen nicht immer bei jedem auftreten müssen.
24.05.2017
Frau, 59
Allgemeine Zufriedenheit 3

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depressionen

Zufriedenheit über
4
4
4
4
nehme mirtazapin seit einigen jahren abends seit einer schwer depr. phase. meine psy verschrieb mir es zus. zu prozac. man wird davon angenehm müde. seit diesem jahr eine "leichte" gewichtszunahme von ca 8,10 kg, die ich zuerst auf den guten appetit u die menopause schob. und trotz diät und bewegung nicht mehr wegging. da ich hier las, dass das vom mirta. kommen kann, werd... Lesen Sie mehr ich es mal absetzen. vom prozac allein bleibt man handlungsfähig u nimmt nicht zu. da ich mein leben lang unter peinvollen rezidiven depris litt, bin ich froh, mich irgendwann für medis u strikt gegen alkohol (mit dem ich mich früher zu "kurieren"versuchte) entschieden zu haben.
22.05.2017
Mann, 53
Allgemeine Zufriedenheit 5

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depressionen

Zufriedenheit über
5
3
4
4
Depression. Konnte gleich durchschlafen. Starke stimmungsaufhellung hielt das ganze Jahr an. Leider GewichtsZunahme. Parallel verhaltenstherapie und Beratungsstellen hat auch geholfen. Jetzt darf ich es langsam Strecke fur Stück absetzen.
05.05.2017
Mann, 21
Allgemeine Zufriedenheit 4

Cymbalta (Duloxetin)
Borderline-Persönlichkeitsstörung

Zufriedenheit über
3
5
5
5
Letztes Jahr kam ich in die Klinik wo ich durch einige Mitpatienten auf Cymbalta kam, was auch später von dem zuständigen Psychiater unterstützt wurde. Anfangs spührte ich positive Veränderungen meines Gemütszustandes, was sich aber leider mit der Zeit bis März diesen Jahres leider ausschlich und ich das Gefühl hatte das es mich nicht mehr richtig unterstütze. Mit der Zeit... Lesen Sie mehr verschlechterte sich mein Zustand leider und ich wechselte zu Elontril. Die Absetzung des Medikaments Cymbalta bereitete mir keinerlei Probleme, aber die neue Einstellung auf Elontril in Kombination mit dem letzten Rest Cymbalta der noch abgesetzt werden musste bereitete mir einige Unangenehme Nebenwirkungen wie : Schwindel, starkes Herzklopfen, Schläfrigkeit, antriebslosigkeit. Aber da es ein wechsel von einem Antidepressivum zu einem anderen ist,hielt ich es aus und wurde durch positive Ergebnisse vom Elontril belohnt. Mein Antrieb, mein Lachen und meine Gute Laune habe ich dadurch zu einem großen Teil wiederbekommen.
05.05.2017
Mann, 21
Allgemeine Zufriedenheit 4

Elontril (Andere Antidepressiva)
Borderline-Persönlichkeitsstörung

Zufriedenheit über
5
3
3
5
Ich kam Ende März mit einem anderen Medikament in eine Klinik für Borderline Patienten. Dort erwähnte ich meine Schwierigkeiten trotz des dafür gewählten Medikaments und bekam Elontril. Durch die Umstellung bekam ich anfangs vom Elontril ein starkes Schwindelgefühl bei jeder Kopfbewegung und jeder anderen körperlichen Aktivität. Gefolgt davon trat zeitgleich auch ein unan... Lesen Sie mehrgenehm starkes Herzklopfen auf, das sich wie Herz-Rythmusstörungen anfühlte. Dies ebbte nach 2 Wochen komplett ab. von 75mg wurde ich nach und nach auf 300mg Elontril eingestellt, da ich zusätzlich an Rezidivierenden Depressionen leide. Mittlerweile muss ich sagen das ich dank Elontril auf dieser Einstellung mein Leben echt genießen kann und mich viel mehr auch über kleinigkeiten freuen kann. Dafür nehme ich auch in Kauf, das ich dadurch meine Satzanfänge ständig wiederhole und mich ab und an verhaspel oder Inhalte von dem, was ich zum Ausdruck bringen möchte wiederhole. Im großen und ganzen, bin ich sehr von dem Medikament begeistert und hoffe, das mein dadurch verbessertes Wohlempfinden noch lange anhält.
30.04.2017
Frau, 35
Allgemeine Zufriedenheit 2

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depression

Zufriedenheit über
4
2
2
4
Gegen meine Depressionen hat es eigentlich sehr gut geholfen, meine Panikatacken sind auch wesentlich weniger geworden. Allerdings habe ich ca. vor einem Jahr gemerkt, wenn ich das Medikament aus irgendeinem Grund vergessen habe zu nehmen, oder die Einnahmezeit hat sich verschoben (verspätet) und ich bin dann Abends schon eingeschlafen, hab ich mich schon nach wenigen Std.... Lesen Sie mehr nach dem aufwachen total schlecht gefühlt. Als hätte ich irgendeine Art von Entzugssymptomen. Ich hatte starke motorische Störungen in Armen und Beinen, mir war schwindelig und ich fühlte mich sofort irgendwie depressiv. Ca. 1 Std nach der Einnahme von Venlafaxin hörte alles sofort auf.... Irgendwann probierte ich mich auch selbst einmal langsam rauszudosieren und die Panikatacken fingen nach kürzester Zeit wieder an - am liebsten hätte ich nie mit diesem Medikament begonnen!
13.04.2017
Frau, 50
Allgemeine Zufriedenheit 4

Remergil (Mirtazapin)
Depression

Zufriedenheit über
4
3
2
5
Ich habe das Medikament aufgrund einer akuten mittelschweren Depression verschrieben bekommen. Es macht sehr müde und man sollte das Medikament einschleichen lassen. Bezüglich der Depression habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Depressionen sind nach einem 3/4 Jahr vollständig abgeklungen. Allerdings habe ich in dieser Zeit ca. 15 Kilogramm zugenommen. Ich habe das ... Lesen Sie mehrMedikament dann aus eigenem Ansatz ausgeschlichen, da mich die Gewichtzunahme mental sehr belastet hat.
13.04.2017
Frau, 60
Allgemeine Zufriedenheit 3

Cymbalta (Duloxetin)
Spinalkanalstenose

Zufriedenheit über
5
2
2
5
Nerven- und Muskelschmerzen waren der ursprüngliche Grund, dass ich irgendwann beim Schmerztherapeut gelandet bin. Ich wurde umfassend per Fragebogen getestet und bekam dann einige neue Medikamente, die mir ein Leben mit höherer Lebensqualität verschaffen sollte. Und was soll ich sagen: es gelang! Eingestellt auf Morphin bekam ich zu meinen vielen anderen Medis noch Lyric... Lesen Sie mehra und Cymbalta 60 mg . Mit der Zeit ging es mir besser, die Schmerzen waren nicht mehr so nervig, meine Laune verbesserte sich, mein Zorn auf mich selbst nahm wieder beherrschbare Formen an. Ich bekam neue, ganz andere Macken und wenn ich dazu meinen Arzt befragte, war die Antwort: das ist normal in dem Alter oder das sind die Wechseljahre oder als Therapie mehr trinken usw. Irgendwann machte ich einen Wechselwirkungstest und erfuhr zudem von Nebenwirkungen, von denen ich nichts wusste. Dazu gesagt, ich hab mich erst gar nicht groß um Nebenwirkungen gekümmert, mein Arzt sagte damals, besser gar nicht erst lesen, das macht nur Angst. Okay, hab es also ignoriert, ich wollte nur endlich von den Schmerzen befreit sein. Aber mit diesen Nebenwirkungen sah ich mit einem Mal allen meinen neuen Beschwerden ins Auge und zwar all die, die von meinem Arzt bisher nur abgewunken wurden. Ich habe nach einigen Erkundigungen Cymbalta abgesetzt und zwar langsam ausschleichend über 2 Monate. Es klappte sehr gut...aber was dann kam war und ist teilweise noch immer der blanke Horror! Es dauerte etwas, bis ich realisierte, dass ich tatsächlich Absetzsymthome hatte! Meine Laune wurde zunehmend schlechter, ich hatte Aggressionsschübe, Wutanfälle. Ich bemerkte meine Veränderungen selbst, Endzeitstimmung. Meine Augen sind inzwischen so weit erkrankt durch den Innendruck, dass ich nur noch 50 % Sehkraft auf einem Auge habe und meine (eine) Niere beginnt ihre Arbeit aufzugeben. Dazu habe ich jetzt auch noch Diabetes bekommen...eine Langzeitfolge der Einnahme von Cymbalta wie ich inzwischen weiß. 2Zurzeit sehe ich schwarz" und ich muss mich stark beherrschen. Dafür sind die Nebenwirkungen weg...aber seit einigen Tagen taucht immer öfter der Gedanke auf, lieber Cymbalta zu nehmen, als so weiter zu leben...ich werde mich nach einer Alternative umsehen!
10.04.2017
Mann, 31
Allgemeine Zufriedenheit 4

Venlafaxin (Venlafaxin)
Chronische Depression

Zufriedenheit über
4
3
4
5
Ich nehme schon seit über einem Jahr Venlafaxin nach Rücksprache mit meinem begleitenden Neurologen ein. Anfangs war die Dosierung bei 75mg, dann wurde ich auf 150mg hochgestuft. Da das bei mir auch kaum etwas bewirkt hat, wurde ich nochmal angepasst auf 187,5mg (150mg Kapsel und 37,5 mgKapsel) und seitdem geht es relativ gut. Ich habe nur gemerkt, dass ich schon seit der... Lesen Sie mehr Dosierung auf 150mg extreme Hitzewallungen bekommen habe - jetzt kann ich verstehen, was jede Frau in den Wechseljahren so durchmachen muss. Auch trinke ich sehr viel Wasser, seit ich bei der Dosierung auf 187,5mg bin. An normalen Tagen schaffe ich locker meine 3 - 3,5 Liter Wasser. Im Hochsommer, als es so richtig heiß war vor zwei Jahren, da habe ich problemlos 7 Liter Wasser getrunken. Ebenfalls kämpfe ich leider mit sehr trockener und rissiger Haut an den Händen, dazu muss ich aber sagen, dass ich bei kälteren Temperaturen schnell rissige Haut bekommen habe, lange bevor ich mit den Antidepressiva begonnen habe. Nur durch die Einnahme hat sich das verschlimmert und ich bin ständig am Eincremen.
07.04.2017
Mann, 53
Allgemeine Zufriedenheit 4

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über
5
3
2
4
nach den anfänglichen Beschwerden tritt die Wirksamkeit nach etwa 4 Wochen ein. Ich litt unter extremen Wellentälern, die hiermit sehr gut mit 75mg eingestellt wurden. Bei 150mg hat man allerdings sehr intensive Hochphasen, die den Umgang mit Mitmenschen etwas problematisch machen. Probleme mit dem Durchlschlafen, so dass ich nun auf Mirtazapin umstelle
03.04.2017
Mann, 49
Allgemeine Zufriedenheit 3

Elontril (Andere Antidepressiva)
ADHS

Zufriedenheit über
3
4
3
4
ich nehme seit gut zwei jahren elontril 300 mg zusammen mit ritalin adult wegen adhs, depression und dek. tinnitus ich finde es ist im gegensatz zu anderen ad`s weniger potent was die stimmungsaufhellung und die wirkung gegen meine angstsymptome betrifft. das große plus ist allerdings das es deutlich weniger unerwünschte wirkungen hat und auch leichter ein und auszuschl... Lesen Sie mehreichen ist. es ist bei mir gewichtsneutral und wirkt sich auch nicht nachteilig auf die libido aus, wie viele andere ad´s die ich zuvor verschrieben bekam. deswegen werde ich es weiterhin einnehmen. das einzige unangenehme sind in letzter zeit viele abnorme und alptraumhafte träume, die ich sonst nicht habe und weniger schlaf. ev. muss ich nochmals die dosis ändern
03.04.2017
Frau, 69
Allgemeine Zufriedenheit 3

Cymbalta (Duloxetin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über
2
2
3
3
Starke Nbenwirkungen
02.04.2017
Mann, 45
Allgemeine Zufriedenheit 4

Mirtazapin (Mirtazapin)
Schlafstörungen

Zufriedenheit über
4
3
4
4
Ich hatte Mirtaz. bekommen wg. extremen Durchschlafprobleme. Schon nach der 1.Einnahme von 15mg hab ich wieder normal durchgeschlafen... Träume auch wieder bewusst...was ich als sehr angenehm empfinde...keine! Alp-Träume...Die ersten 1-2 Tage schläft man evtl. etwas zuviel...aber verschw. schnell.... Was etwas hartnäckiger geblieben ist, ist aktuell die Morgenmüdigkeit/... Lesen Sie mehrOverhang...und eine etwas störende Lethargie...nicht sehr stark aber doch merklich...Irgendw. ein leichtes emotionales Egal-Gefühl...Wurde aber toleriert zugunsten des Schlafes... Nun habe ich gelesen das bei 30mg (was ja die normale Dosis) bei Depression + Schlafstörung auch sein sollte...die Müdigkeit morgens sich normalisiert...zugunsten einer normalen Aktivitätssteigerung...eines normalen Gefühls...
20.03.2017
Frau, 20
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über
5
3
4
5
Ich litt seit ich 14 war unter schweren Angstzuständen & Panikattacken, bekam vom Psychiater dann Pregabalin (Lyrica), was mir Null half, außer ständigen Nebenwirkungen, hatte ich das Gefühl das sich durch dieses Medikament alles noch verschlimmerte, nun nehme ich seit einem halben Jahr Venlafaxin retardiert 150mg. Dieses Medikament hat mein Leben verändert, ich bin ein n... Lesen Sie mehreuer Mensch, ich kann wieder schlafen, mich konzentrieren, mich entspannen. Ich habe für mich mit 150mg die passende Dosis gefunden. 75mg ist schon gut, aber noch zu wenig. Ich bin heilfroh über dieses Medikament & hätte nie gedacht, das ich jemals wieder so glücklich sein kann. Mir geht es SUPER! Ich kann es jedem empfehlen traut euch & lasst euch retten von Venlafaxin!
13.03.2017
Frau, 27
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über
5
5
5
5
Verstopfung, Trockener Mund, vermind. Appetit. Starke Müdigkeit tagsüber. Verbesserung war innerhalb von3 Wochen spürbar. Es hilft mir sehr es ist mein Wundermittel. Ich hoffe es bleibt so endlich kann ich wieder am Leben teilnehmen. Raus gehen mit Freunden, Gespräche führen, innerlich ruhig, nicht mehr so gereizt. Beziehung läuft besser als je zuvor. Ich hoffe es bleibt s... Lesen Sie mehro es hat mir mein Leben zurück gegeben.
09.03.2017
Mann, 70
Allgemeine Zufriedenheit 2

Mirtazapin (Mirtazapin)
Gelenkschmerzen

Zufriedenheit über
3
2
2
5
medikamant macht abhängig
05.03.2017
Frau, 27
Allgemeine Zufriedenheit 2

Venlafaxin (Venlafaxin)
Angst

Zufriedenheit über
5
2
2
2
Zu meiner LeidensGeschichte... Ich bin 28 Jahre alt, habe mit 20 angefangen Antidepressiva zu nehmen, wegen Angststörungen und Panikattacken. Vor drei Jahren hat meine Psychiaterin von Citalopram auf Venlafaxin 75 mg gewechselt, aufgrund meiner Beschwerde von unruhigen Füßen und den daraus resultierenden EinschlafProblemen. Letztes Jahr im Sommer habe ich besch... Lesen Sie mehrlossen abzusetzen, in der Hoffnung meine Angst über die Jahre bewältigt zu haben. Innerhalb von einem Monat erst auf 37,5 mg, danach auf null, alles unter ärztlicher Beobachtung. Die Reduzierung war praktisch ohne eine Veränderung, doch nach zwei Tagen auf null ging es los. Schwindel, Kopfschmerzen, Kribbeln im ganzen Körper, Übelkeit, das Übliche eben. Ich wusste das dies Absetzsymptome sind und habe Diese ausgehalten. Nach zwei Wochen war alles traumhaft. Ich habe mich großartig gefühlt, mit Sport angefangen, wieder Elan gehabt und plötzlich Emotionen erlebt wie seit Jahren nicht. Da ist mir erst einmal bewusst geworden was Antidepressiva mit mir gemacht haben. Ständig müde und antriebslos, keine Tränen, keine Wut, keine Freude, Nichts in den letzten Jahren. Ich habe mich endlich wieder richtig lebendig gefühlt. Innerhalb eines Monats habe ich geheiratet, war in den Flitterwochen in Paris, habe meinen Job gekündigt und mir neue, bessere Arbeit gesucht. Es hätte mein persönliches Happy End werden können... Doch nach diesem traumhaften Monat kamen sie wieder: Die Angststörungen und die Panikattacken... Ich war wieder gefangen in meiner ganz persönlichen Hölle aus meiner Jugend. Gerade erst mit meinem neuen Job angefangen, habe ich wieder begonnen zu zittern, in Schweiß auszubrechen, am ganzen Körper zu kribbeln, körperlich vollkommen ruhelos zu sein. Nach zwei Tagen Hölle war es mir klar: Ich brauche meine Tabletten wieder, oder ich fahre gegen den nächsten Baum. Also wieder hin zur Psychiaterin, wieder angefangen. Sozialerweise kam die Wirkung schnell wieder, die Ängste waren wieder verschwunden. Alles auf Anfang. Und jetzt, ein dreiviertel Jahr später, stehe ich wieder an diesem Punkt. Diesmal ohne das meine Ärzte es wissen. Die helfen mir ja doch nicht. Diesmal schaff ich's. Jetzt weiß ich was auf mich zukommt. Ich weiß, Dank den vielen Foren im Internet, das diese angeblichen Angstzustände nur verspätete Entzugserscheinungen waren. Ich nehme jetzt seit vier Tagen nichts mehr. Mir ist schwindlig, schlecht, ich schwitze permanent, habe bösartige Träume und kribble am ganzen Körper. Das wird noch ein paar Tage oder Wochen so gehen, danach kommen sicher wieder die körperlichen Angstsymptome. Aber ich bin vorbereitet. Ich werde es durchstehen, egal wie lange es dauert. Und dann bin ich frei! Egal was Ärzte sagen, Antidepressiva verändern die Persönlichkeit, machen abhängig, süchtig, bringen Entzugserscheinungen mit sich. Ich werde sie nie wieder nehmen, komme was wolle. Ich werde stark sein, ohne Tabletten.
04.03.2017
Frau, 34
Allgemeine Zufriedenheit 1

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depressionen

Zufriedenheit über
5
1
1
5
Ich habe dieses Medikament gegen Depressionen und Schlafprobleme von meiner Psychiaterin verschrieben bekommen. Das Einschlafen und Durchschlafen hat super funktioniert. Watte im Kopf und Wesensveränderung nahm ich für ein entspanntes und sorgenfreies Leben gern in Kauf. Nach ca 1,5 monatiger Einnahme habe ich jedoch 15 kg zugelegt. Ich habe das Medikament abgesetzt. Leide... Lesen Sie mehrr habe ich durch den unbändigen Appetit nun Diabetes Typ 2 und Fettstoffwechselstörung. Ich kann kein Gramm abnehmen und bin deshalb sehr unglücklich. Kurz und knapp: vor der Einnahme von Mirtazapin hatte ich 2 Probleme, jetzt habe ich fünf Probleme. Für mich ist das Medikament dank seiner Nebenwirkungen absolut ungeeignet.
04.03.2017
Mann, 37
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depression

Zufriedenheit über
5
5
5
5
Anwendung gegen zeitweise starke Depression, Umstellung auf Venlafaxin nach eher erfolgloser Einnahme von Paroxetin
01.03.2017
Frau, 38
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über
3
3
4
5
Gewichtszunahme,Libidoverlust,Hitzewallungen,Konzentrationsschwäche,Nachlassen der Wirkung nach Jahren,nach Aussen u Innen verpeiltes" Auftreten,Schlafstörungen wieder,Depressiondachüberstand,Panikattacken Dank Therapie im Griff größtenteils ,Probleme in der Arbeit: nicht schnell genug verpeilt ,angenehm wenn man eh schon mit Depressionen zu kämpfen hat
01.03.2017
Frau, 38
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über
3
3
3
5

14.02.2017
Mann, 21
Allgemeine Zufriedenheit 4

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depressionen

Zufriedenheit über
5
4
4
5
Ich war eigentlich immer der meinung ich würde solche Medikamente niemals brauchen, vor allem in meinem Alter (21) jedoch kann ich jedem nur ans Herz legen, geht zum Arzt eures Vertrauens, sprecht es an..
13.02.2017
Frau, 38
Allgemeine Zufriedenheit 4

Elontril (Andere Antidepressiva)
Depressionen

Zufriedenheit über
4
5
5
4
Ich nehme seit dem 13. Januar diesen Jahres Bupropion. Vor dem Bupropion habe ich fast 4 Jahre lang Sertralin eingenommen. Zuerst wirkte das Sertralin (150 mg) ganz gut aber im Laufe der Zeit hat mich das Medikament ziemlich ausgeknockt. Depressionen hatte ich durch das Sertralin die ganzen Jahre gar keine mehr, aber mit der Zeit wurde ich trotzdem immer antriebsloser. 16... Lesen Sie mehr Stunden Schlaf waren manchmal noch zu wenig und mit meiner Energie ging es immer mehr bergab. Und mein Gewicht immer mehr rauf. (habe in der Sertralin-Zeit etwa 20 bis 30 kg zugenommen. War durch Schilddrüsenunterfunktion und extrem lahmen Stoffwechsel schon vorbelastet. Und das Sertralin machte meine Schilddrüse und meinen Stoffwechsel noch langsamer. Außerdem war ich nach dem Aufwachen immer so kaputt und müde als hätte ich die ganze Nacht hart gearbeitet und Felsbrocken geschleppt. Dazu hatte ich morgens immer Knochen- und Muskelschmerzen. Und ich hatte das Gefühl vermehrt Gewebswasser einzulagern, was sich mit dicken Knien, aufgedunsenen Gesicht und damit bemerkbar machte, das ich nur mit Schmerzen Treppen steigen konnte und schon nach wenigen Stufen Pause machen musste. Aus diesem Grund beschloß ich mit meiner Psychiaterin das Medikament auszutauschen. Ab dem 13. Januar dann fing ich das Sertralin innerhalb von 3 Wochen immer in 50 mg Schritten auszuschleichen. Gleichzeitig begann ich am 13. Januar Bupropion zu nehmen, zuerst 150 mg. Die Ausschleich- (Sertralin) Umstellungsphase (Bupropion) verlief soweit gut, außer, das ich in dieser Zeit sehr schlecht schlafen konnte (nur 2 bis 3 Stunden pro Nacht war Normal!) Nachdem ich das Sertralin ausgeschlichen habe, und dann seit dem 27. Januar nur noch Bupropion 150 mg eingenommen habe, regulierte sich das mit dem wenig Schlafen wieder. Außerdem machte sich das Bupropion schon nach wenigen Tagen (3 bis 4) bemerkbar. Schon am 4. Tag nach zuerst 150 mg Bupropion war morgendliches Aufstehen kein Problem mehr. Trotz wenigen Schlaf in der Umstellungsphase war ich energiegeladener als zuletzt unter den Sertralin. Die einzige Nebenwirkung die mich etwas störte war, das ich, umso mehr ich das Sertralin ausschlich emotional empfindlicher war als sonst, Höhepunkt war die erste Woche wo dann das Sertralin ganz weg war und ich nur noch 150 mg Bupropion nahm. Seit dem 8. Februar hat sich aber diese Empfindlichkeit wieder gelegt. Am 9. Februar dann war ich wieder bei meiner Psychiaterin um mit ihr zu besprechen wie die Umstellung der Medikamente verlaufen ist bzw. wie mir das Bupropion bekommt. Da ich mit den 150 mg Bupropion mehr Vorteile als Nachteile gesehen habe, habe ich mit meiner Psychiaterin beschlossen das Bupropion auf 300 mg hochgesetzt. Nun nehme ich seit dem 10. Februar morgens immer 300 mg Bupropion. Bisher bekommt mir das Medikament ganz gut. Nebenwirkungen habe ich kaum, außer ab und zu mal Flimmern vor den Augen und das ich ab und zu mal etwas zerstreut bin. Ein positiver Nebeneffekt vom Bupropion ist, das ich weniger Hunger habe. Ansonsten kann ich auch so bisher vom Bupropion viel positives berichten. Ich habe das Gefühl das ich, seitdem das Sertralin weg ist, eingelagertes Gewebswasser verliere. meine Knie sind nicht mehr so dick wie mit dem Sertralin und ich komme wieder etwas besser die Treppen hoch. Ansonsten habe ich keine Probleme mehr morgens früh aufzustehen und auch dabei keine Knochen- und Muskelschmerzen mehr. Außerdem ist mein Schlafbedürfnis nicht mehr so stark wie damals. Die Woche über reichen 6 bis 8 Stunden aus. Auch am Wochenende kann ich ab spätestens 10 Uhr nicht mehr schlafen. Nun hoffe ich, das es mit den 300 mg Bupropion positiv weiter geht.
09.02.2017
Mann, 75
Allgemeine Zufriedenheit 4

Cymbalta (Duloxetin)
erbliche motorische und sensorische Neuropathie

Zufriedenheit über
4
5
5
4

06.02.2017
Frau, 31
Allgemeine Zufriedenheit 5

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depressionen

Zufriedenheit über
5
2
3
5
Bin sehr zufrieden mit dem Medikament. 1. und 2. Tag extreme Müdigkeit trotz langem Schlaf. Wirkung ab dem 3. Tag optimal. Fühle mich ruhig. Zufrieden. Glücklich. Wie ein normaler Mensch. Nebenwirkungen merke ich seit gestern extremen Hunger auf alles mögliche. Gewichtszunahme bisher nicht beobachtet :) Tagsüber keine Müdigkeit mehr nach der Arbeit seit dem 3 Tag. ... Lesen Sie mehrFit, bis 1 Stunde nach Einnahme. Schlaf ist ruhig und ich wache seit 2 Tagen morgens erholt zur Arbeit auf. (20 Uhr Schlafenszeit. 4 Uhr wach) Lebensfroher. Gesellschaftsfröhlich. Kein Gedankenkarussel. Möchte es dennoch nach dieser Einen Packung wiedet absetzen. (Ca. 2 Monate)
23.01.2017
Frau, 56
Allgemeine Zufriedenheit 5

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depressionen

Zufriedenheit über
5
3
4
5
Durch die Einnahme von Citalopram und Opipramol bekam ich gefährliche Herzrhythmusstörungen. Nachdem ich die Medikamente ausgeschlichen hatte, setzten bei mir zuerst starke Angstzustände und danach eine schwere Depression ein. Lange Zeit konnte ich nicht mehr schlafen und wurde mit verschiedenen Medikamenten behandelt, u. a. mit Tavor. Erst Mirtazapin hat mir geholfe... Lesen Sie mehrn. Die Depression wurde besser und ich konnte endlich wieder schlafen. Auch mein Herz spielt nicht mehr verrückt.
15.01.2017
Frau, 30
Allgemeine Zufriedenheit 4

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über
4
3
3
4
Hallo liebe Mitgefangenen. Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr mit starken Depressionen zu kämpfen. Ich habe schon mehrere Medikamente ausprobiert und habe sie immer nach einer Zeit wieder ausschleichen lassen, da ich mir eigentlich ein Leben ohne Medikamente und deren Nebenwirkungen wünsche Die Depressionen in Schacht zu halten kostet mich sehr viel Kraft. Ich tue was ich... Lesen Sie mehr kann. Psychotherapie, gesunde Ernährung, Sport und Lichttherapie. Bla, bla bla. Am Ende ist es halt doch leider so, dass Alltagsprobleme mich schnell aus der Bahn werfen. Es ist ungerecht, wenn ich sehe dass ich in meinem Alltag mit gesunden Menschen an den Start gehe und trotz vollem Bemühen das Leben nicht so leicht stemmen kann wie sie. Das Leben ist zeitweise eine solche Last, dass ich manchmal froh bin, dass es nicht ewig dauert. Nach einer sehr schweren depressiven Phase habe ich mich dann zu meinem Hausarzt geschleppt, der dann gesagt hat: ,, Du brauchst dich nicht so abquälen. Es gibt ein Medikament, was dir wirklich helfen kann." Zuerst sträubte ich mich, da ich mit Medikamenten schon so viel negative Erfahrungen gemacht hatte. Aus Verzweiflung ließ ich mich dann darauf ein das Medikament Venlafaxin150 mg pro Tag regelmäßig einzunehmen. Zuerst ging es mir nicht besser, sondern schlechter und ich bekam starke Schwindelanfälle. ich ging also wieder zum Arzt und teilte ihm mit dass ich das Medikament nicht vertrage. Er beruhigte mich und sagte mir dass ich Geduld haben muss, da das Medikament seine positive Wirkung erst nach einigen Wochen entfalten kann. Irgendwie stand ich die Zeit durch und siehe da es ging mir wirklich von Tag zu Tag besser. Das Leben gewann wieder an Leichtigkeit und ich konnte in meinem Alltag wieder so problemlos funktionieren, ohne dass man mir meine Erkrankung je anmerken würde. Meine Gedanken sind ganz klar und die schwarzen Löcher lassen mich zufrieden. Auch die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Meine Träume sind sehr intensiv und verworren und so kommt es, dass ich morgens oft noch in der Atmosphäre des Traumes bin. Gewichtszunahme von sieben Kilo, da der Stoffwechsel sich durch das Medikament verlangsamt hat und ich auch öfter Verstopfung habe, obwohl ich jeden Tag fast vier Liter trinke. Ich habe wirklich viel Durst durch die vom Medikament verursachte Mundtrockenheit. Und die Libido ist leider sehr runter gefahren, was für meine Ehe nicht gerade sehr förderlich ist. Auch vertrage ich überhaupt keinen Alkohol mehr da mir sofort schlecht wird schon nach einem halben Glas Sekt. Tja ich muss aber sagen, wenn ich diese Nebenwirkungen mit meinem vorigen Gemütszustand vergleiche nehme ich sie gerne in Kauf.Nach eineinhalb Jahren der Einnahme merkte ich dass ich mich mal wieder intensiv spüren wollte, da ich auf einmal feststellte, wie betäubt ich mich manchmal fühlte. Ich wollte mich mal wieder so richtig betrinken, mal wieder so richtig weinen und sich danach besser fühlen, mal wieder so einen richtigen Lachanfall zu haben mal wieder richtig Lust auf Sex haben. Ich beschloss die Medikamente mit ärztlicher Hilfe ausschleichen zu lassen. Nach vollständiger Absetzung von Venlafaxin kamen Entzugserscheinungen. Schwindel und stromartige Blitze in meinem Kopf machten mir mein Leben zu Hölle. Meine Gefühle und Gedanken wurden immer negativer bis die Depression wieder zurück war und mein Leben dominierte. Ich war sehr leicht reizbar und musste wegen jeder Kleinigkeit anfangen zu weinen. Auch wenn ich mir erst gewünscht hatte, mal wieder weinen zu können, fühlte ich mich danach nicht besser sonder erschöpft und derartig mies. Nach einer Woche nahm ich die Medikamente schweren Herzens wieder ein. Ich fühlte mich irgendwie wie ein Versager, jedoch sagte mein Arzt, dass es gut war dass ich nicht zulange gewartet hatte, den Entschluss zu fassen das Medikament wieder zu nehmen, da sich eine positive Wirkung sonst erst nach langer Zeit wieder einstellt. Wahrscheinlich muss ich Venlafaxin ein Leben lang einnehmen. Ich glaube schon dass das Zeug irgendwie Abhängig macht. Ich versuche mich damit abzufinden auch wenn es nervt jeden Monat neue Medikamente zu beschaffen und sich die Leber zu ruinieren, aber jetzt mach ich halt mal so weiter ich habe keine andere Wahl. ich hoffe ich konnte durch meine Schilderung anderen Menschen einen besseren Einblick gewähren.
12.01.2017
Frau, 24
Allgemeine Zufriedenheit 1

Venlafaxin (Venlafaxin)
Posttraumatische Belastungsstörung

Zufriedenheit über
3
1
1
3
Der absolute Horror. 10 Jahre lang hatte ich seit meiner Pubertät Fluoxetin genommen, was dann leider nicht mehr gegen die Depressionen der kPTBS geholfen hat, so wurde mir vor zwei Jahren dann Venlafaxin verschrieben, welches ich trotz anfänglicher Bedenken dann regelmäßig einnahm. Anfangsnebenwirkungen waren, soweit ich das erinnere, spürbar, aber nicht heftig. Sagen wir... Lesen Sie mehr es so: Das Medikament hielt mich vielleicht (?) stabil. In Krisen hat es trotzdem nicht geholfen und wurde deswegen zuletzt auf 225mg erhöht. Da bestand schon seit mindestens ein, zwei Monaten eine sehr ausgeprägte, dauerhafte Tachykardie, die Ohnmachtsanfälle, Infektanfälligkeit, Müdigkeit und extrem verminderten körperlichen Antrieb zur Folge hatte. Ich wurde bei Ärzten und im Krankenhaus auf den Kopf gestellt. Eine Ursache für eine Derart ausgeprägte Tachykardie konnte im Venlafaxin nicht gesehen werden. Hielt auch ich ehrlich gesagt für unwahrscheinlich, ich tippte auf die Psyche, weil ich zu der Zeit auch extremen Liebeskummer hatte, dass es mir buchstäblich "das Herz zerriss". Ursache ungeklärt, Betablocker und Ähnliches konnte ich nicht nehmen (aus anderen gesundheitlichen Gründen- Asthma, niedriger Blutdruck etc.), es blieb ein Off Label Medikament zur Wahl, um mich wieder arbeits- und alltagsfähig fähig zu machen. Dafür musste aber das Venlafaxin abgesetzt werden, wegen möglicher schwerwiegender und lebensbedrohlicher Wechselwirkungen. Und so entschloss ich mich zum Absetzen. Erst langsam, im Vierwochenschritt. Bei 75mg angekommen folgte zu Weihnachten ein halbherziger Suizidversuch (eher der Einsamkeit geschuldet, als dem Absetzen, denke ich) mit Benzodiazepinen. Aus diesem Grund wurde ein wenig länger pausiert. Dann habe ich mein Rezept für die neue und letzte 37,5er Stufe nicht abgeholt. Wollte aber im Zeitlan bleiben und habe eben gleich komplett abgesetzt (nach gelesenen Erfahrungsberichten sind sich beide Stufen im Absetzen ziemlich ähnlich, 75mg auf einmal sind auf die große Menge betrachtet nicht viel schlimmer als 37,5, was man eben so vor sich hinliest...) Und. Ich. Starb. Ich habe vor Jahren mal einen Heroinentzug eines Bekannten miterlebt, bzw. ausführlich geschildert bekommen- der war etwa vergleichbar. Die ersten zwei Tage noch ein bisschen Benommenheit, Brainzaps, leichte, minimale Übelkeit. Es folgte der dritte Tag mit schwallartigem Erbrechen, andauernder, kaum auszuhaltender Übelkeit, Brainzapexplosionen mit dem Gefühl, es zerreiße mir Herz, Hirn und Rückenmark, Durchfall im 10-Minutentakt, Heulkrämpfen, Schüttelfrost und wechselnder erhöhter Temperatur bis zu starker Unterkühlung, krasse Missempfindungen der Haut (Bettdecke plötzlich kochend heiß, "Ameisen", extremer Juckreiz, vor allem nachts und abends), Schwitzen in Bächen, unangenehmer Körpergeruch (ich würde sagen "typischer Entgiftungsgestank"), übertriebene Geruchswahrnehmung, Reizbarkeit, Panikattacken, bishin zu Todespanik, farblose Umgebung, Geräusch- und Bewegungshalluzinationen mit wieder anschließender Panik (ich war vorher kein Angstpatient). Heute bin ich am 8. Tag....was soll ich sagen...andere wären spätestens am 3. Tag im Krankenhaus gewesen. Ich habe mit einem befreundeten Neurologen Rücksprache gehalten und mich dafür entschieden, das alleine durchzuziehen. Nicht zu empfehlen. Heute trat das erste Mal wirklich spürbare Besserung ein. Bis auf den anhaltenden Schüttelfrost (Gewichtsabnahme der letzten Tage: 6einhalb Kilo!!!!, Rückenmuskeln wie Hulk), lindert sich fast alles seeeeehr langsam, aber spürbar und auch von außen wahrnehmbar. Kann wieder denken und mich halbwegs mitteilen. Aggressionen sind schwallartig an der Tagesordnung, gleichzeitig aber auch hypomanische Phasen, in denen ich völlig losgelöst Freunde mit totalem Psychokram zutexte und mich vor Lachen dabei fast bep... chrm. Ein bisschen sehr entgleist, Gefühle des kompletten Kontrollverlustes über Minuten. Heute dann Probleme beim Wasserlassen, immer wieder aufs Klo müssen, es kommen nur "Kleinstmengen", aber "geschossen!". Babygläschen bleiben seit 3 Tagen drin, das ist gut. Salzstangen und Cola (die magenaggressive Cola ist tatsächlich das einzige, was drin bleibt- Wasser kommt sofort oben und unten wieder raus) erhalten mich am Leben. Nie wieder Venlafaxin. Um keinen Preis. Ich entgifte nun völlig. Ganz nebenbei der positive Effekt des Entzuges: plötzlich rauchfrei. Vorhin die letzte Zigarettenschachtel verschenkt. War quasi ein Spaziergang, hab ich gar nicht gemerkt, trotz 10 Jahren rauchen und mehreren gescheiterten Versuchen, aufzuhören. Und das tollste: Herzfrequenz bei 72!!!!! Es lag also doch am Venlafaxin, obwohl mein Psychiater bei 75 mg sagte, dass es nicht am V. liegen könne, weil ab 75 mg dann nur noch das Serotonin Ausschlaggebend ist, nicht mehr das Noradrenalin. AD sind meiner Meinung nach Teufelszeug, niemand weiß so richtig, wie sie wirken. Ich werde trotzdem wieder auf mein altbewährtes Fluoxetin umsteigen und mir erneut eine Psychotherapie suchen. Aufgeben ist nicht. Auf ein lebbares Leben. Das wünsche ich hier jeder/m.
02.01.2017
Frau, 39
Allgemeine Zufriedenheit 3

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depression

Zufriedenheit über
4
2
3
5

29.12.2016
Mann, 49
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depression

Zufriedenheit über
2
4
4
4
Nach vielen privaten Schwierigkeiten und dazu noch Stress auf der Arbeit ist es bei mir zu einer stärkeren Depression gekommen. Das war 2010. Damals wurde mir eine Medikament verschrieben dessen Namen ich nicht mehr weiss. 2012 wiederholte sich die Depression. Wie auch 2014. Seit 2012 nehme ich Venlafaxin. Zwischendurch habe ich das Medikament ausgeschlichen und teilweise ... Lesen Sie mehrganz abgesetzt. Das war ein großer Fehler. Wenn alles bei mir im Leben okay war benötigte ich auch keine AntiDepressiva. Tauchten aber Probleme oder auch nur kleine Probleme auf, kam ich nicht mehr damit klar und bekam wieder Depressionen. Zuletzt habe ich versucht ohne Venlafaxin klarzukommen Mitte November 2016. Das war ein großer Fehler. Zwei Wochen nach Absetzung des Medikaments kam auch wieder eine depressive Phase, die nun, drei Wochen nach Wiedereinnahme, immer noch anhält. Momentan kämpfe ich mich mehr schlecht als recht über den Tag. Am schlimmsten ist das Morgentief. Ich wache auf und nach ca. 5min beginnt das Grübeln. Kombiniert mit einer großen Antriebslosigkeit. Ich bekomme momentan nichts hin. Zum Glück habe ich noch Urlaub bis zum 01.01. Jeden Abend hoffe ich, dass am nächsten Tag die Wirkung einsetzt. Nach nun dreiwöchiger Einnahme sollte es bald hoffentlich so weit sein. Warum schreibe ich dies alles? Ich will damit sagen, dass Medikament ist, wenn es nun wirkt, sehr gut. Nur, man muss wahrscheinlich damit leben, dass man es durchnimmt. Ohne Ausnahme. Ich selbst ärgere mich sehr, dass ich wieder versucht habe es abzusetzen. Leider habe ich dies ohne Rücksprache mit meinem Arzt gemacht. Momentan nehme ich täglich 300mg in retardierender Form. Die relativ hohe Dosierung (vom Arzt verordnet) nehme ich aktuell nur, weil es mir letzte Woche richtig mies ging. Die letzten Jahre reichte eine Dosis von 75mg. Ich hoffe, ich komme wieder dahin. Also: Nicht einfach absetzen !!! Wenn eine neue Depression im Anmarsch ist, ist die Zeit bis zur Wirkung sehr qualvoll. Wie lange hat es bei Euch gedauert bis die Wirkung einsetzte? Ist jemand hier dabei, der Venlafaxin auch schon länger (mehr als zwei Jahre) einnimmt. Es wäre schön, wenn ich Feedback erhalten würde. Danke.




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