Das unabhängige Forum zum Austausch von Erfahrungen mit Medikamenten

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Depression - andere Mittel


 

Übersicht über Erfahrungen mit Medikamenten innerhalb der Kategorie


Die neuesten Erfahrungsberichte in dieser Kategorie: Depression - andere Mittel

03.06.2020
Frau, 36
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Zwangsstörung

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
Leide schon seit Jahren an Zwangsgedanken und einer damit einhergehenden Depression. Habe mehrere Medikamente probiert unter anderem Sertralin, Citalopram, Mirtazapin.... Waren alle für mich nicht geeignet. Nur durch Venlafaxin komme ich innerhalb weniger Tage vom starken Grübeln über meine Zwangsgedanken weg und die Angst vermindert sich auch.. Meist bin ich innerhalb 3-... Lesen Sie mehr4 Wochen symptomfrei! Die ersten drei Tage muss man durchhalten und dann geht's bergauf. Empfehlenswert für alle die ssri nicht vertragen sowie ich!
27.05.2020
Frau, 26
Allgemeine Zufriedenheit 1

Cymbalta (Duloxetin)
Angst

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 1
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 1
Die Einnahme von Duloxetin war in Ordnung, hat mir jedoch kaum etwas gebracht. Ich war einfach noch verballerter und müder als sonst. Das Absetzen war die Hölle für mich, wirklich. Ich habe von einigen Leuten gelesen, denen es wirklich geholfen hat, und ich würde deshalb niemals sagen, dass niemand es nehmen sollte, aber bitte, wenn ihr noch eine andere Möglichkeit habt, ... Lesen Sie mehrdann nutzt diese andere Möglichkeit. Ich habe es nur 7 Wochen lang eingenommen. Ich begann mit 30 mg, dann bis zu 60. Mein Arzt sagte, ich könne die Einnahme einfach abbrechen, wenn ich wollte, also tat ich dies nach 7 Wochen: wieder 1 Tag 30, dann null. Der erste Tag war in Ordnung. Nach drei Tagen begann alles: Ich hatte die schlimmsten Albträume, die ich jemals in meinem Leben hatte, sie waren so grausam, dass ich Angst vorm Schlafen bekam. Mein Magen fühlte sich schrecklich an, ich konnte nichts mehr bei mir behalten; starke Kopfschmerzen, fühlte mich so schwindelig, dass ich 3 Tage lang nicht mit jemandem sprechen konnte. Meine Periode war auch während der Duloxetineinnahme und beim Absetzen so schlimm wie nie, Schmerzen und Menge waren extrem. ... Aber, dafür schreibe ich diesen Post: zuallererst, es wird vorbeigehen!!! Jetzt sind es schon 2 Wochen und ich fühle mich wieder völlig okay. Ich glaube, es hat etwa 5 Tage gedauert, bis das Schlimmste vorbei war, dann wieder 5 Tage, die schlecht, aber nicht schrecklich waren, und seit 2 Tagen fühle ich mich wieder normal. Was wirklich geholfen hat, waren Kohletabletten für den magen einzunehmen (bitte nicht zu viele - ich habe zwei an Tag 7 genommen, das hat gereicht, dann keine mehr). Mein Magen und meine anderen Symptome wurden dadurch sehr viel besser. Außerdem nahm ich Omega3, hochdosiert, etwa 2000 mg. Hat auch geholfen! Auch Sport in der Sonne hat mir sehr geholfen. Ich hatte überhaupt keine Lust dazu; ich traf aber trotzdem einen Freund und wir trainierten zusammen. Danach fühlte ich mih das erste Mal seit Tagen wieder normal. Wichtig ist, ab und zu die Stimmung etwas aufzuhellen, um sich zu erinnern, dass das alles vorbeigehen wird. Und nocheinmal: Ich habe es nur sieben Wochen genommen und hatte trotzdem so schlimme Nebenwirkungen beim Absetzen. Bitte, bitte fangt nicht damit an. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Abhängigkeit von dem Medikament dadurch enorm ist. Den Körper bringt es jedenfalls komplett durcheinander. Ich wünsche euch alles Gute!
22.05.2020
Frau, 48
Allgemeine Zufriedenheit 5

Mirtazapin (Mirtazapin)
Schlafstörungen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich habe vor 6 Wochen von einer Vertretungsaerztin meines Psychiaters Mitrazepin zur Behandlung meiner Schlafstoerungen verschrieben bekommen, um vom Zopiclon (Benzodiazepin) wegzukommen, dessen Dosis ich progressiv auf 10 mg/Tag erhoehen musste. Parallel nehme ich seit Jahren 35mg - 65 mg Duloxetin wegen einer Angst/Panikstoerung. Zudem Sumatriptan, wenn die haeufige rec... Lesen Sie mehrhtsseitige Migraene besonders schmerzhaft ist und ich funktionieren muss. Seit ich abends 7.5mg Mirtazepin nehme, sind meine Schlafstoerungen weg. Und voellig unerwartet : auch meine Migraene ist weg! Nach 4 Wochen ohne Migraene kam mir das komisch vor, und ich recherchierte und erfuhr, dass Mirtrazepin auch off-label als Migraenemittel eingesetzt wird. Ich schlafe wie ein Murmeltier und fuehle morgens topfit. Mein Kopf, insbesondere die rechte migraenelastige Seite, fuehlt sich prickelnd-frisch an, fast so wie das Hautgefuehl, das nach einer Heiss-Kalt-Wechseldusche entsteht. Ich kann mich ganz einfach konzentrieren, so dass ich wieder Lust habe, bei meiner Arbeit auch sehr komplexe Progammierungen durchzufuehren. Es gibt auch negative Nebenwirkungen: naehmlich eine Verstopfung, die bisher nicht kannte. Ich ernaehre mich balaststoffreich und fahre taeglich 10 km Fahrrad . Weitere Nebenwirkungen: verstaerkter Appetit und haeufiger Hunger, was bei mir derzeit - da noch zu duenn - positiv ist. Ich habe ca. 2 kg zugenommen, aber "ohne Fressattacken", sondern durch Lust auf/Genuss von z.B. Vollkornbrot mit Kaese, Salat, Obst, Oliven. In den ersten Tagen der Einnahme hatte ich schoene Traeume, sehr realistische Zeitreisen zu guten Momenten oder architektonische "Visionen". Am allerersten Morgen schaute ich beim Aufwachen auf mein Buecherregal, das schon viele Umzuege mitgemacht hat und ich wusste partout nicht, in welcher Stadt (und somit auch in welchem Jahr) ich gerade bin. Ich habe vor 25 Jahren erstmalig wegen schwerer Schlafstoerungen psychatrische Hilfe gesucht. Seit diesem Zeitpunkt leide ich auch unter Schmerzen, da ich unfallbedingt rechtsseitig orthopaedische Probleme habe, u.a. auch im Halswirbelsäulebereich, oft mit migräneartigen Kopfschmerzen. 10 Jahre spaeter, in einer Phase mit hohem beruflichen&privatem Stress, kam noch eine starke Angst/Panikerkrankungen hinzu. Ich habe verschiedendenste medikamentoese und psychotherapeutische Therapien durchlaufen. So gut wie in den letzten 4 Wochen habe ich seither nicht geschlafen, dabei habe ich coronabedingt seit Maerz meine Kinder zum homeschooling ganztags "an der Backe" neben homeoffice. Also eher Doppelstress. Was ein Glueck, dass mein Psychiater im Urlaub war und ich durch seine Vertretung auf Mirtazepin gekommen bin. Ich hoffe sehr, die Wirkung bleibt so erhalten; dann bleibt Mirtazepin mein Begleiter. Klar, die Gewichtszunahme duerfte nicht stetig weitergehen. Prinzipiell finde ich schade, dass auf den Beipackzetteln von Medikamenten und auch auf Seiten zur Medikamentenbewertung nur die "negativen" Nebenwirkungen aufgefuehrt werden. Warum nicht eine Rubrik fuer positive Nebenwirkungen. Bei Mirtazepin steht nicht im Beipackzettel, dass es - ich denke mir mal Zahlen aus - in mindestens 1 von 100 Faellen zur Linderung der Migraene fuehrt. Es stehen da immer nur Nebenwirkungen, die Negatives beschreiben. Aehnlich meine Hormonspirale: Da stehen nur "negative" Nebenwirkungen im Beipackzettel und in den Internetbewertungen. Dass eine Hormonspirale bei etlichen Frauen (wie auch mir) zu einem Aussetzen der meist schmerzhaften und/oder unangehmen Monatsblutung fuehrt, ein besseres Hautbild erzeugt, etc., wird nicht erwaehnt. Ich faende es daher schoen, wenn zwischen negativen und positiven Nebenwirkungen von Medikamenten unterschieden wuerde und beides auch ebenbuertig Erwaehnung faende.
07.05.2020
Mann, 31
Allgemeine Zufriedenheit 5

Mirtazapin (Mirtazapin)
Angst

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 4

07.05.2020
Mann, 31
Allgemeine Zufriedenheit 4

Mirtazapin (Mirtazapin)
Angst

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 4
Nachdem ich Citalopram, Sertralin, Venlafaxin, Bupropion und Duloxetin nicht vertragen habe. Von diesen genannt hatte ich oft Übelkeit. Das Medikamente macht vor allem zu Beginn der Einnahme oft anfangs müde. Ich nehme 45 mg(Höchstdosis) Mirtazapinund 50mg Quetiapin, beide Abends. Beide machen müde und hungrig. Deswegen muss ich aufpassen was ich esse. Ich hatte vor der Ei... Lesen Sie mehrnnahme ca. 22 BMI (Optimalgewicht). Jetzt habe ich 25 BMI - Ich habe in etwa 2-3 Monaten 8 kg zugenommen. Also die Nebenwirkung Müdigkeit und Hunger würde ich daher persönlich als erwünschte Nebenwirkung einordnen. Das Problem: Panikattacken, innere Unruhe, antriebslose/lustlose/motivationslose Depression.
24.04.2020
Frau, 16
Allgemeine Zufriedenheit 1

Mirtazapin (Mirtazapin)
Schlafstörungen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 2
Ich war den ganzen Tag müde und bin öfter eingeschlafen. Konnte gar nicht aus dem Bett und war jeden Tag zu spät. Sah aus wie ein Zombie. Jedoch konnte ich schnell ein- und durchschlafen.
12.04.2020
Frau, 53
Allgemeine Zufriedenheit 4

Valdoxan (Agomelatin)
Chronische Depression

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 4
Seit Jahren leide ich unter Depressionen und Schlafstörungen,. Jahrelang nahm ich Fluoxetin. Hat gegen die Depression geholfen. Nun seit ein oaar Monaten valdoxan. Es ist sehr gut gegeb die Schlafstörungen. Zuerst nahm ich 25mg, hatte keine Nebenwirkungen. Dann wurde auf 50mg erhöht, von da an hatte ich sämtliche Nebenwirkungen. Also wieder runter auf 25mg. Das ist ok. Nu... Lesen Sie mehrr der Schwindel ist geblieben
29.03.2020
Mann, 45
Allgemeine Zufriedenheit 2

Mirtazapin (Mirtazapin)
Schlafstörungen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 4
Ich leide seit Jahrzehnten unter starken Durchschlafproblemen, früher auch unter Angststörungen und Panikattacken. Seit etwa meinem 40. Lebensjahr schlafe ich schlechter. Wenn ich um 2, 3 oder 4 Uhr auf die Toilette musste, war die Nacht für mich immer vorbei. Dagegen hatte ich jahrelang Doxepin eingenommen, wobei ich jedoch eine Toleranzentwicklung erlebte, die es erforde... Lesen Sie mehrrlich machte, die Dosis immer weiter zu erhöhen. Mit 3 Tropfen angefangen, da Doxepin bei mir sehr gut anschlug, war ich schnell bei 25. Dann wurde Doxepin von meinem Arzt ersetzt durch Mirtazapin. Ich fing mit unter 7,5 mg an und steigerte dann innerhalb von 2 Wochen auf 30 mg. Leider schlafe ich mit Mirtazapin schlecht ein - ich liege mehr als 1 Stunde wach - und ich träume mit Mirtazapin sehr viel bewusst - Träume, in denen ich die Handlungen teilweise selbst steuere, so scheint mir. Morgens bin ich immer "durchgedreht" und brauche ein paar Stunden, um wieder klar im Kopf zu werden. Das Mirtazapin hat somit nicht so eine gute Wirkung wie das Doxepin, das mir bei richtiger Dosierung traumlosen Schlaf bescherte. Ich nahm mit Doxepin zu, und nehme jetzt auch mit Mirtazapin zu, da ich abends Heißhungerattacken bekomme. Ich werde die Dosis des Mirtazapin noch weiter steigern, um zu sehen, ob dann die viele Träumerei nachlässt. Insgesamt schlafe ich mit Mirtazapin besser durch als ohne Medikament, träume jedoch sehr viel und bin morgens die ersten Stunden nicht klar im Kopf. Ich suche immer noch nach einer Dauerlösung, die mir festen Schlaf beschert, ohne dass die Dosis immer weiter erhöht werden muss. Falls sowas überhaupt möglich ist.
24.03.2020
Frau, 43
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depression

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
Aufgrund verschiedensten Umstände wurde ich immer nervöser und weniger belastbar, fühlte mich wie gelähmt und verfiel in eine mittelschwere Depression. Venlafaxin hat mir sehr gut geholfen, zeitweise mit 225mg aber inzwischen runter auf 150mg. Ich fühle mich ausgeglichener und stärker und finde langsam zu meinem alten Selbst zurück. Endlich kann ich wieder wie gewohnt ... Lesen Sie mehram Leben teilnehmen und fühle mich belastbar. Zwischenzeitliche Tiefs sind schneller wieder vorbei und ich schaffe es mich selbst wieder herauszuholen. Meine Hoffnung war bzw. immer noch ist, dass ich das Medikament nicht Zeit meines Lebens nehmen muss. Allerdings erfahre ich jetzt, durch die derzeitig weltweite (corona bedingte) Krise, eine leichte Verschlechterung meiner Stimmung, wobei das wohl gerade auch dem gesundesten Menschen so geht. Noch bin ich stabil, sollte ich es über die nächsten Wochen nicht schaffen, positiv zu bleiben, werde ich wohl - nach Absprache mit dem Arzt - die Dosis wieder erhöhen müssen. Wir werden sehen.
13.03.2020
Frau, 21
Allgemeine Zufriedenheit 4

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depressionen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 3
Ich nehme es schon fast ein Jahr anfänglich mit 15 mg, später mit 30 mg und inzwischen bei 45 mg was aber nicht mehr erhöht werden kann. Bald muss ich es absetzen, da ich fast keine Wirksamkeit mehr habe. Aber alles im allem keine Nebenwirkungen und bis es nicht mehr gewirkt hat, hat es sehr gut geholfen gegen die Depressionen und Schlafstörungen.
10.03.2020
Mann, 45
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 4
TREVILOR HAT UNS IM GRIFF !!! Venlafaxin ..... macht in erster Linie ABHÄNGIG !!! Ich würde jedem empfehlen das Medikament nicht zunehmen !!!!! Nehme seit ca. 2007 Venlafaxin von 37,5 mg auf 150mg in laufe des Jahres habe es versucht 10.2019 abzusetzen innerhalb 14. Tage von 150mg auf 0mg, mir hat es keiner gesagt das man Venlafaxin sehr langsam ausschleichen lassen muss ... Lesen Sie mehr!!! Bin immer noch auf Entzug !!! Nebenwirkungen wie Angstzustände, Panikattacken, Schlaflosigkeit, Kurz vor Durchdrehen, Unwohlsein, Aufregungen, Erschöpft, Müde, Niedergeschlagen, Ratlosigkeit, Ekel auf alles, dass alles jeden Tag aufs neues !!! Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Am liebsten würde Ich den Arzt der mir Venlafaxin zum ersten Mal verordnet hat auch das gleiche antun, dass Dumme ist alle anderen Ärzte die Ich hatte, haben mir nicht mal angeboten haben Venlafaxin zu reduzieren oder eine andere Alternative anzubieten, ich bin wütend und enttäuscht zugleich von den Psychiater !!! Die Psychiater die mir das angetan haben, haben es im Kauf genommen das ein MENSCH dabei drauf gehen kann, scheiß egal 😡 so haben sie gedacht !!!! Nehme zurzeit Natürliches SSRI Präparat, Ich hoffe das ich erstmal so über die Runde komme, bis ich mich hoffentlich mal wieder fange ?
09.03.2020
Frau, 44
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Angst

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 4
In meiner schlimmsten Phase, habe ich Venlafaxin auf 375mg hochdosieren müssen um einigermassen stabil zu sein. Ich habe extrem zugenommen - kann nicht sagen ob es von Venlafaxin kommt - hab extremen Heisshunger. Die erste Phase des Ausschleichens hab ich nicht gespürt ich bin von 375 mg Venlafaxin auf 300 mg Venlafaxin. Jetzt befinde ich mich in der zweiten Phase: bin ... Lesen Sie mehrvon 300 mg Venlafaxin auf 262,5 mg runtergegangen - das sind, 37,5 mg weniger. Nach fünf Tagen ging es los: Schweißausbrüche, Albträume, Drehschwindel und Kopfschmerzen - ich bin wieder auf die 75mg rauf - muß mich mit meinem Arzt besprechen
17.02.2020
Frau, 31
Allgemeine Zufriedenheit 1

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich habe Venlafaxin in allen Dosen über 11 Jahre genommen, nach den ersten 5 Tagen der Einnahme bemerkte ich eine deutliche Besserung meiner depressiven Symptomatik, hatte vorher einige andere Medikamente ausprobiert, aber keines half. In den letzten 11 Jahren hatte ich viele gute und schlechte Phasen, Venlafaxin hat mir damals vielleicht mein Leben gerettet, allerdings ... Lesen Sie mehrist die Depression und viele psychosomatische Beschwerden nie ganz verschwunden, doch mein Leben war definitiv wieder lebenswert. Fühlte mich also letztes Jahr stabil und sah mich dem Lieferengpass gegenüber, daherentschied mich das Medikament abzusetzen (von zuletzt 37,5mg auf 0mg). Seitdem bin ich in der Hölle! Alle Symptome oben schon beschrieben, ich würde sagen es geht mir schlechter als jemals zuvor. Da ich es nicht mehr aushielt, entschied ich mich nach 6 Wochen das Medikament wieder einzudosieren, leider vertrug ich es nicht mehr und es ging mir noch schlechter. Nehme nun 5 HTP und Mirtazapin in der Hoffnung den Entzug etwas abzumildern, was scheinbar halbwegs klappt (hätte vor zwei Wochen noch keinen sinnvollen Beitrag verfassen können). ALSO FAZIT: Wenn eure Depression so schlimm ist, dass ihr nicht mehr leben könnt, versucht Venlafaxin, ABER stellt euch darauf ein das Medikament ein Leben lang zu nehmen. Ich hatte während der Einnahme nicht viele Nebenwirkungen, leider gibt es aber auch andere Berichte. Wobei ich während der Einnahme unter Asthma, Psoriasis, schwaches Immunsystem, Verstopfung und Rückenschmerzen litt/leide, ob das von Venlafaxin kommt, weiß ich nicht, glaube ich aber eher nicht. Falls ihr Venlafaxin schon einnehmt rate ich euch das Medikament einfach weiter zu nehmen oder maximal ganz langsam Kügelchen für Kügelchen abzudosieren (siehe hierzu adfd.org) Ich nehme jetzt mehr Medikamente als vorher und es geht mir (noch) deutlich schlechter.
11.02.2020
Frau, 38
Allgemeine Zufriedenheit 4

Mirtazapin (Mirtazapin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich hatte starken Liebeskummer. Die Folgen waren Schlafstörungen und Apettitlosigkeit. Die ganze Zeit war ich nur noch traurig und spürte eine völlige Leere in mir. Ich war müde und unkonzentriert. Mein Arzt hatte mir dann Mirtazapin verschrieben. Zu Beginn der Einnahme hatte ich immer wieder starkes Herzrasen. Das beruhigte sich dann aber wieder nach ein paar Tagen. Nac... Lesen Sie mehrh etwa zwei Wochen spürte ich, wie die Wirkung langsam einsetzt. Ich konnte wieder besser schlafen, war dadurch erholter und bekam auch wieder Apettit. Auch psychisch ging es mir besser. Dadurch bekam ich Kraft, mein Problem zu verarbeiten. Alles in Allem ein gutes Präparat. Wichtig ist bei der Absetzung dann, dass man, wie bei allen Antidepressiva oder Langzeitmedikamenten, nicht aprupt damit aufhört. Beim ersten Versuch wusste ich das nicht und bekam nach einer Woche Panikattacken. Ich habe es dann erneut genommen und dann über einen Monat hinweg langsam ausgeschlichen. Also zuerst nur noch jeden zweiten Tag eine Tablette. Dann noch eine halbe. Und dann war gut. Ich wünsche allen, die auch mit solchen oder anderen Problemen kämpfen viel Kraft und Mut. Es kann auch wieder aufwärts gehen - aber man muss es wollen!
07.02.2020
Frau, 59
Allgemeine Zufriedenheit 5

Elontril (Andere Antidepressiva)
Chronische Depression

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Gute Wirksamkeit. Seit der Einnahme geht es nur schon seit 2 Jahren wieder sehr gut
24.01.2020
Frau, 32
Allgemeine Zufriedenheit 1

Duloxetin (duloxetin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 1
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 1
Seit dem ich dieses Medikament nehme habe ich die schlimmste Zeit meines Lebens.
23.01.2020
Mann, 50
Allgemeine Zufriedenheit 2

Mirtazapin (Mirtazapin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 3
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 4
Ich nehme Mirtazapin seit ca vier Tagen. Ich kann davon gut schlafen am anderen Tag fühle ich mich Benommen Und schwindelig. Ich hoffe die Nebenwirkung lassen nach etwas längerer Einnahme nach.
16.01.2020
Frau, 54
Allgemeine Zufriedenheit 2

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depression

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 2
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 3
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich leide seit mindestens 2013 an Depressionen mit Ängsten, Antriebslosigkeit, Schlafproblemen...und nehme seit Februar 2014 Valdoxan 25mg. Im Laufe der letzten Jahre kamen Life, Johanneskraut versuchsweise hinzu. Da dies leidet nicht hält, nehme ich seit Mai letzten Jahres Venlafaxin 75 mg retard zum Valdoxan. Leider kann ich immer noch nicht gut schlafen, vor allem das E... Lesen Sie mehrinschlafen dauert Stunden. Auch kann ich nicht sagen, dass sich meine Stimmung zum Positiven geändert hat, im Gegenteil. Seit ich dies nehme, habe ich fast überhaupt keinen Antrieb mehr. Daher sollte ich es nun absetzten. Nach drei Tagen Nichteinnahme ging es los: Schwindel, Übelkeit, Weinkrämpfe, Durchfall, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Kopfschmwerzen... Und das geht bis heute, am 6. Tag ohne Einnahme so. Ich war schon soweit, die Kapseln einfach wieder zu nehmen, nur damit es mir besser geht. Kann mir evtl. jemand sagen, wie lange ich das noch durchstehen muss? Ich möchte schon gern schauen, ob es auch ohne dem Venlafaxin geht. Da es mir ja nicht wirklich geholfen hat. Lieben Dank im Voraus
15.01.2020
Frau, 47
Allgemeine Zufriedenheit 4

Elontril (Andere Antidepressiva)
Depression

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich hatte hin und wieder depressive Phasen, und dann bekam ich eine schwere Burn out Depression. War bettlägerig, habe am Tag ( verteilt) gerade mal ca 2 -3 Std geschafft rumzulaufen. War sehr schwach, hatte gar keine Kraft und keine Antrieb mehr. In mein Kopf war ständig ein Gefühl d. Schwere Benommenheit vorhanden. Innerlich war ich leer, wollte niemanden um mich haben... Lesen Sie mehr. Nur d. Gesellschaft meines Hundes und Katze tat mir gut. Menschen und Gespräche zu führen, habe ich gemieden. Ich hatte kein Konzentrationsfähigkeit mehr, hatte kaum Kurzzeitgedächtnis, konnte Gesprächen kaum folgen. Ich dachte ernsthaft, ich habe Demenz, werde verrückt, und kann nie wieder klar denken. Bin nach viele , viele Organische Untersuchungen, zum Psychiater gegangen. Er verschrieb mir Elontril 150 mg. Er sagte gleich, das ich am Anfang mit Nebenwirkungen rechnen soll, aber ich soll d. Medikament weiter nehmen. Es kam auch so. Ich merkte schon d. erste Woche das ich innerlich zwar deutlich entspannter wurde, aber ich konnte am Abend sehr lange nicht einschlafen. Leichte Schwindel und Übelkeit hatte ich auch. Ich nahm d. Medikament Täglich um 6h ein. Diese Nebenwirkungen verschwanden nach ca 16 Tagen. Mein Antrieb war etwas besser geworden, ich konnte nach und nach immer länger auf d. Beine stehen, bin wieder mehr raus gegangen. Aber so richtig gut war es alles noch nicht. Frühs war ich immer tot müde, kam kaum aus dem Bett, brauchte lange um richtig wach zu werden. D. Gefühl d. Benommenheit war zwar besser, aber war immer noch da. Nach 1 Monat setzte der Arzt die Dosierung auf 300 mg hoch. Dann waren auf einmal wieder alle Nebenwirkungen da wie am Anfang, aber in viel stärkeren Form. Mit Händezittern und starke Muskelschmerzen zusätzlich. Aber mein Schlaf war nicht mehr beeinträchtigt. Diese starke Nebenwirkungen waren schwer zu ertragen, aber mein Arzt sagte, ich soll versuchen durchzuhalten, und den Medikament eine Chance geben. Zum Glück! Die Nebenwirkungen ließen nach ca 18-20 Tagen nach , und ich fühlte mich Tag für Tag deutlich besser. Jetzt nehme ich das Medikament seit 10 Wochen ein. Merke keine Nebenwirkungen mehr. Ich fühle mich wieder gut. Komme gut aus dem Bett, habe Antrieb, gehe seit 3 Wochen wieder arbeiten, kann mich konzentrieren, kann wieder Gespräche führen, komme mir nicht mehr doof vor, in mein Kopf ist das Gefühl des Benommen seins völlig weg. Ich treffe mich wieder mit Freunden, was mir auch gut tut. Ich bin nicht mehr so gereitzt, bin ziemlich entspannt. Ich spüre mich wieder, habe alle Emotionen zurückgewonnen. Mein Gewicht blieb wie es war. Mein körperliche Kraft kommt nach und nach auch wieder zurück. Bin wieder fröhlicher. Mein größte Antrieb war wo ich kaum laufen konnte, das ich mit d. Hund raus musste. Bin sehr, sehr Dankbar für meine Tiere das sie mit mir diese Zeit so lieb überstanden haben. Sie gaben mir sehr viel Liebe und Kraft um durchzuhalten. Ohne sie hätte ich vielleicht nicht mehr die Kraft im Leben zu bleiben. Dachte nicht selten über Selbsttötung nach. Mein Leben war nicht mehr mein LEBEN. Ich bin so Dankbar das es Elontril gibt, und mein Arzt mir direkt d. richtige Medikament gab. Muss d. Elontril noch ca 6 Monate weiter nehmen, wegen d. rezidiv Prophylaxe, aber das tue ich sehr gerne, denn nochmal diese Depressive Zustand möchte ich nicht erleben. Es war wie der kleine Tod. Natürlich gehe ich zusätzlichauch zu Therapie, und bin mit mir selbst sehr fürsorglich geworden. Überstunden Adé, willkommen Leben.
10.01.2020
Mann, 28
Allgemeine Zufriedenheit 5

Elontril (Andere Antidepressiva)
Nicht in der Liste

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Die Tabletten helfen sehr gut ich bin wieder gluecklich habe kein Sodbrennen mehr, das ich taeglich seit 4 Jahren schon hatte. Meiner verdauung geht es besser. Einzige nebenwirkung ist das ich Angstzustaende bekomme aber die nehme ich gerne in kauf da die positiven effekte ueberwiegen.
09.01.2020
Frau, 21
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Nicht in der Liste

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
Venlafaxin hat mir sehr geholfen. Ich hatte wieder Antrieb und Freude und war voller Motivation. Nur leider ist da dieser Lieferengpass für die Tabletten.
05.01.2020
Mann, 60
Allgemeine Zufriedenheit 4

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depression

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ich nehme seit mehr als 15 Jahren Venlafaxin (Trevilor). Die höchste Dosis betrug bei mir 350 mg täglich. (Die hohe Dosis ist notwendig, um die "Doppelwirkung" zu entfalten. ) Derzeit bewege ich mich bei einer "Erhaltungsdosis" von 37,5 mg täglich (morgens). Ich nehme das Medikament in retardierter Form. Im Laufe der Jahre habe ich mehrfach das Medikament abgesetzt - imme... Lesen Sie mehrr unter Aufsicht eines Arztes. Selbst beim "Ausschleichen" reagierte mein Körper mit unangenehmen Begleiterscheinungen, die aber zu ertragen waren und nach einiger Zeit aufhörten. Danach hatte ich jeweils fast exakt 1 Jahr lang ein "normales Leben" , bis eine Depressive Phase wieder mit Wucht über mich herfiel. Diese Krankheitsphasen waren immer so extrem schlimm, dass ich neben den Psychotherapien wieder Venlafaxin nehmen musste (da andere Medikamente nicht halfen). Ich hatte "Glück" dass es immer wieder wirkte, wenn auch der Wirkeintritt immer länger brauchte, als zuvor. Die für mich schlimmsten Nebenwirkungen des Venlafaxin sind: extreme Gewichtszunahme ( u. a. auch durch "seltsame" Wassereinlagerungen im Körper); Bluthochdruck; extrem starkes Schwitzen (allerdings nur bei höherer Dosierung als 37,5 mg); "Muskelsteife" (wobei ich ALLE Muskeln meine, also auch: Herz, Darm, Schließmuskeln, etc. !!); Müdigkeit (wechselnd häufig). Um deutlicher zu werden: Ohne Venlafaxin wurde ich innerhalb kürzester Zeit um durchschnittlich 20 Kg leichter; der Toilettengang gestaltete sich leichter, da die Schließmuskeln sich nicht mehr verkrampften; mein Blutdruck normalisierte sich von durchschnittlich 160/95 auf 125/80; ich konnte endlich mal wieder eine Bluejeans tragen, ohne dass es nach 10 Min so aussah als habe ich in einer Badewanne gesessen... usw. Gleichwohl werde ich bei meiner Erhaltungsdosis bleiben, da bei mir die immer wiederkehrenden depressiven Episoden noch verheerender sind als die Nebenwirkungen des Medikaments. Ein Tip: sehr viel Ausdauersport und eine extrem gesunde Ernährung helfen sehr gut, die Nebenwirkungen abzuschwächen. Vor allem sollte man Lebensmittel mit viel Zucker vermeiden!!
03.01.2020
Mann, 25
Allgemeine Zufriedenheit 4

Venlafaxin (Venlafaxin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 3
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 4
Hallo Zusammen, Ich wollte über meine Erfahrungen mit Antidepressiva kurz berichten. Alles fing an Ende 2016, als ich nach einem Cannabis Konsum einen richtigen Horror trip bekam und plötzlich eine starke Art Panikattacke bekam. Diese hielt circa 1-2 Stunden an, bis am nächsten Morgen der Trip vorbei war. Allerdings saß ich eine Woche später auf der Arbeit und bekam... Lesen Sie mehr plötzlich wieder ein ähnliches Gefühl, ein Gefühl voller Angst und Panik aus dem Nichts. Ich musste mich übergeben. Ab da hielt dann dieses Gefühl von Angst (vor der Angst) quasi ständig an. Ich ging also zum Arzt ließ mich durch checken und suchte nach einer Ursache hierfür. Alle Untersuchungen waren aber gut, sprich keine Befunde. Ich bekam dann irgendwann die Diagnose von meinem Hausarzt, Angststörung durch Cannabis. Ich unternahm erst mal nichts dagegen, aber es wurde die nächsten Monate nicht besser, eher schlimmer. Ich hatte nächtliche Angstzustände, Angst einen Herzinfarkt zu bekommen oder verrückt zu werden. Dementsprechend konnte ich auch zu der Zeit kaum schlafen. Irgendwann begab ich mit dann zu einem Psychiater/Neurologen, was erst mal keine leichte Entscheidung war, aber ich konnte nicht mehr weitermachen in dem Zustand. Der Arzt empfahl mir die Behandlung mit Venlafaxin retardiert. Nach einigen Monaten Angstzustände und einem fehlenden Wissen über die Krankheit entschied ich mich Venlafaxin einzunehmen. Das Medikament wurde eingeschlichen mit 37.5 mg in den ersten 2 Wochen und danach 75mg. Ich hatte relativ wenige Nebenwirkungen bei dem Medikament, ich musste nur oft gähnen und ich schwitzte auf einmal sehr viel. Nach circa 2 Wochen merkte ich dann auch eine langsam einsetzende Wirkung, spätestens bei 75mg ging es mir besser und ich blieb erst mal dabei. Zeitweise hatte ich eine anspruchsvolle Zeit und nahm dann nach Rücksprache mit meinem Arzt über 3 Monate auch 112.5mg. Allerdings merkte ich bei dieser höheren Dosierung auch, dass ich zunehmend nervöser wurde und einen wahnsinnigen Bewegungsdrang hatte, ich schlief auch nie lange, war Immer von alleine um halb 6 / 6 morgens wach. Das war nicht mehr angenehm. Ich kam dann wieder zurück auf 75mg und es wurde besser. Nach einem Jahr Behandlung wollte ich dann auf 37.5 mg senken, was mir auch gut gelang. Ich entschloss mich die "niedrigste" Dosis noch ein Jahr zu nehmen, als Unterstützung, da es mir weitestgehend gut ging damit. Allerdings merkte ich auch, dass ich nicht in meinem Naturzustand war, sondern unter dem Einfluss von einem Medikament, das merkte ich deutlich. Als es dann zum Absetzen kam wurde mir klar, wie sehr das Medikament doch in meinen Stoffwechsel eingriff. Der erste Absetzversuch gelang mir nicht, war wohl auch zur falschen Zeit und ich hatte davor schon Angst es abzusetzen. Ich nahm Stück für Stück die Kügelchen aus der Retardierten Kapsel, aber merkte schon nach ein paar Tagen, dass das unangenehm wird. Ich brach den Versuch ab und versuchte es erneut ein paar Monate später, im Sommer. Hier empfahl mir mein Arzt nicht die Kügelchen zu entfernen, sondern jeden 3. Tag es wegzulassen über 6 Wochen und dann jeden 2. Tag weglassen über 6 Wochen und am Ende es ganz weglassen. Das klappte erstaunlich gut. Bis auf gelegentlichen Schwindel ging es mir okay. Ich war dann also von Juni bis September komplett frei von Medikamenten und es fühlte sich gut an, ich nahm normal am Leben teil, trank Alkohol und hatte einen schönen Sommer. Allerdings ging es mir im September auf einmal wieder sehr schlecht und ich musste erneut zum Arzt. Ich ließ mich wieder überreden diesmal Escitalopram zu probieren. Ich war zu dieser Zeit wieder ziemlich verzweifelt. Ich probierte Escitalopram Tropfen, aber merkte schon nach den ersten 3 Tagen krasse Nebenwirkungen, die ich so nicht kannte. Mir wurde ziemlich kalt an Händen und Füßen, mein Herz schlug unregelmäßig, mir war schwindlig und ich konnte kaum schlafen. Ich merkte von Anfang an, dass ich mit dem Medikament nicht klar kommen werde, ließ mich aber überreden, die Nebenwirkungen auszusitzen, bis die Wirkung eintreffen sollte. Diese trat auch ein nach 10 Tagen, allerdings blieben ein paar der Nebenwirkungen bestehen, besonders der Schwindel. Auch war die Wirkung nicht wirklich optimal, ich war weiterhin ängstlich und Nevös und fühlte mich komplett unter Drogen. Ich entschied nach 6 Wochen Einnahme es sein zu lassen und schlich es langsam aus. Ich nahm insgesamt 8 Tropfen morgens, da alles über 8 Tropfen einfach krasser Nebenwirkungen verursachten. Ich bin aktuell bei 3 Tropfen und das Ausschleichen lief schleppend. Ich merkte nun bei 3 Tropfen, dass ich auf einmal richtigen Schwindel bekam, Gleichgewichtsstörungen, Kopfweh, Juckreiz, Unruhe, Herzrhythmusstörungen usw. Das Medikament ist echt brutal. Ich schleiche es weiter langsam aus und schaue, dass ich mit den Absetzerscheinungen zurecht komme. Ich habe mich nun entschlossen NIE WIEDER solche Chemie zu nehmen. Ich habe auch verstanden, dass diese Medis lediglich die Symptome zum Teil unterdrücken, Aber gesund machen sie einen nicht. Im Gegenteil wird das Absetzen eine richtige Qual. Ich fange nächste Woche eine Therapie an und setze ab sofort auf therapeutische Maßnahmen, Autogenes Training und pflanzliche Präparate, um mich zu heilen und klar zu kommen. Ich gebe zu, dass vor allem Venlafaxin mich damals "gerettet" hat, aber nachhaltig gesund macht es einen nicht. Escitalopram vertrage ich überhaupt nicht, aber das unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Ich bin entschlossen und positiv bestimmt, dass ich diese Ängste und Symptome mit Hilfe in den Griff bekommen kann, aber mit Antidepressiva schliesse ich nach Escitalopram ab. Bitte überlegt sorgfältig ob ihr wirklich so etwas braucht, oder ob ihr nicht doch einen anderen Weg einschlagen wollt um gesund zu werden, denn das Ganze ist schon krass. Ein Wundermittel gibt es leider nicht, das habe ich lernen müssen. Viel Glück und liebe Grüße, M.
30.12.2019
Mann, 59
Allgemeine Zufriedenheit 5

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depressionen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ja ich habe Mirtazapin nach einer Woche wieder eingenommen und mir geht es sehr viel besser...der Schlaf ist besser...die Depressionen und vor allem deren Nebenwirkungen sind angenehmer auszuhalten...alles in allem ...im Moment geht es mir ganz gut dank Mirtazapin...LG
28.12.2019
Frau, 35
Allgemeine Zufriedenheit 2

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 4
Habe das Medikament knapp 14 Jahre lang aufgrund meiner Depressionen und Angststörungen genommen. Die Wirkung des Medikaments war wirklich erstaunlich gut. Der Antrieb wurde enorm gesteigert und allgemein die Schmerzgrenzen ausgedehnt bzw. viele nicht ganz so optimale Umstände konnte ich mit dem Medikament um Welten besser 'ertragen'. Leider hatte es aber auch seine Schatt... Lesen Sie mehrenseiten in Form von Nebenwirkungen, die mit der Zeit immer massiver und letztlich nicht mehr erträglich wurden. Die für mich schlimmsten waren zB das unbeschreiblich starke Schwitzen im Schlaf, welches zuletzt leider schon jede Nacht der Fall war. Dann auch Zähneknirrschen (auch im Schlaf) mit bereits gut sichtbaren "Abnutzungsspuren" an den Zähnen, regelmäßige Muskelverspannungen bei denen nur noch Injektionen vom Arzt halfen. Diagnose Glaukom (Grüner Star) mit der starken Vermutung der Ursache bei der Erhöhung des Augeninnendrucks durch das Medikament (wohl allgemein durch die meisten Antidepressiva), massive Hautunreinheiten inkl. Sonnenallergie, permanente Müdigkeit (ein 'ausgeschlafen fühlen' hat es bei mir mit diesem Medikament nicht mehr gegeben) und starke Verminderung der Libido. Auch bei mir hat es sofort eine deutlich spürbare Wirkung gegeben, sobald ich das Medikament ein Mal auch nur 2-3 Stunden später genommen hatte, als üblich. Im Sommer 2018 hatte ich mich dann entschieden, unter fachärztlicher Kontrolle, das Medikament schrittweise ausschleichen zu lassen, da die genannten Nebenwirkungen mir schon sehr an meiner Lebensfreude genagt haben. Diese Schritte des Absetzens (insgesamt auf 6 Mal bzw. 6 mal Dosis Reduktion mit jeweils ca. 2-4 Wochen dazwischen) waren wirklich alles andere als einfach. Vor allem beim letzten Schritt (= beim Absetzen der letzten Dosis) waren die Absetzerscheinungen, wie Übelkeit, sehr schwummriges Gefühl im Kopf mit Sehstörungen und teilweise sogar leichten Halluzinationen (vor allem beim Hinlegen), Schlaflosigkeit, Muskelkrämpfe und Ameisenlaufen in den Armen und Beinen, sehr stark. Nach ca. 2 Wochen waren diese aber größtenteils komplett verschwunden. Bin rückblickend immernoch sehr von der enormen Wirksamkeit (vor allem in Bezug auf Ängste und Antrieb) des Medikaments beeindruckt. Allerdings waren dessen Nebenwirkungen bei mir leider viel zu stark ausgeprägt. Ist aber wohl sehr individuell und ic1h hoffe, dass andere dieses Medikament besser vertragen und von seiner Wirkung mehr profitieren können.
24.12.2019
Mann, 21
Allgemeine Zufriedenheit 3

Mirtazapin (Mirtazapin)
Depression

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 4
Ich nehme Abends eine Tablette 15mg, die ersten zwei bis drei Wochen konnte ich durchschlafen und habe oft bis 14 Uhr geschlafen. Die ersten zwei bis drei Wochen hatte ich extremst Appetit habe circa 3 Kilo zugenommen. Ich konnte mich jeden morgen genau an meine Träume erinnern! Wahnsinnsträume.
10.12.2019
Mann, 59
Allgemeine Zufriedenheit 2

Mirtazapin (Mirtazapin)
Abnehmen – Übergewicht

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 1
Schwere der Nebenwirkungen 1
Anwendungsfreundlichkeit 5
Ja ich nehme Mirtazapin seit Februar 2019...Gewichtszunahme aktuell 10 kg... stehe kurz vor Diabetes...muss das Medikament absetzen bzw. reduzieren... habe seit 20 Jahren Depressionen...Saroten hilft mir gut...keine Nebenwirkungen!
09.12.2019
Mann, 23
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 2
Schwere der Nebenwirkungen 2
Anwendungsfreundlichkeit 5
Habe das Medikament wegen einer mittelschweren Depression (+ schizotypische Störung) anfangs 37,5mg genommen. Da gab es wenig Wirkung. Nach Anraten des Arztes Erhöhung auf 225mg. Dann kamen alle Wirkungen sehr, sehr gut zum tragen, allerdings auch die Nebenwirkungen (der Noradrenalinanteil kommt zum tragen). Psychisch muss ich sagen habe ich bisher kein besseres Medikament... Lesen Sie mehr eingenommen. Abilify (trotz anderem Anwendungsspektrum) hilft auch sehr gut, aber Venlafaxin war das beste. Es hat mir geholfen nach Vorne zu schauen, hat mich "beschützt" und war hilfreich im Überwinden vieler tiefer Tiefs. Allerdings würde ich das Medikament nicht empfehlen. Die Nebenwirkungen sind zu stark. Ich habe sie bereits aufgelistet. Dazu kommt, dass ich dadurch eine (wahrscheinlich irreversible) starke Audioempfindlichkeit entwickelt habe. Teller aufeinanderstapeln, Gläser abstellen oder berühren, Gabeln, etc., alles tut sehr weh in den Ohren, auch nach dem Absetzen. Es war extrem schwer abzusetzen. Nach ca. 16 Std. Nichteinnahme kamen extreme Brain Zaps zum tragen. Sie waren so stark, dass ich nichts machen konnte
09.12.2019
Frau, 28
Allgemeine Zufriedenheit 4

Duloxetin (duloxetin)
Depression

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 4
Anzahl Nebenwirkungen 5
Schwere der Nebenwirkungen 5
Anwendungsfreundlichkeit 5
Jahrelang gut geholfen kleinere auf und abs (auch saisonalbedingt) mit Dosisanpassung bewältigt. Nach Absetzversuch im Mai bis Juli 2019 starke Probleme. Auch bei Höchstdosierung Schwindel. Wurde ermutigt auf Escitalopram 10 mg umzusteigen.
06.12.2019
Frau, 34
Allgemeine Zufriedenheit 5

Mirtazapin (Mirtazapin)
Schlafstörungen

Zufriedenheit über

Wirksamkeit 5
Anzahl Nebenwirkungen 4
Schwere der Nebenwirkungen 4
Anwendungsfreundlichkeit 5
Hallo, ich habe vor einen Monat das Mirtazapin und Citalopram verschrieben bekommen. Die ersten 3 Tage habe ich das Mirtazapin 7,5 mg genommen danach 15 mg und das Citalopram gleich mit 10 mg begonnen. Also FAKT ist mir hat es in einer sehr schweren SITUATION/PHASE geholfen zu 100 Prozent und ich hatte wieder Appetit und konnte durchschlafen das war das wichtigste für ... Lesen Sie mehrmich und jetzt wegen der extremen Gewichtszunahme schleiche ich das Mirtazapin ab. Seit 3 Tagen 7,5 mg Mirtazapin und es klappt gut muss ich sagen etwas schwindel hab ich schon aber es ist auszuhalten,glaubt mir das. Ich EMPFEHLE es jedem,die ersten paar Tage hat man mit Nebenwirkungen zu kämpfen aber nicht aufgeben und durchhalten,es lohnt sich.

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