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Das unabhängige Forum zum Austausch von Erfahrungen mit Medikamenten

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Erfahrungen

Mirena

Plastik-IUP mit Levonorgestrel

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Wirksamkeit

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Alter + Geschlecht

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Nebenwirkungen

Nebenwirkungen
Seite 1 von 4

14.11.2017
Frau, 23
Allgemeine Zufriedenheit 2

Mirena (Plastik-IUP mit Levonorgestrel)
Anticonceptie / zwangerschapspreventie

Zufriedenheit über
5
1
1
2
Hallo, Ich ließ mir im Oktober 2014 die Hormonspirale Mirena einsetzen auf Rat meines Frauenarztes. Leider kamen ganz schnell Stimmungsschwankungen, Libido Verlust hinzu. Nach ca 1 Jahr kamen Depressionen hinzu und starke unterleibschmerzen. Nun habe ich Sie mir entfernen lassen. Ich hoffe es wird mir besser gehen!
03.04.2017
Frau, 23
Allgemeine Zufriedenheit 1

Mirena (Plastik-IUP mit Levonorgestrel)
Empfängnisverhütung

Zufriedenheit über
5
3
1
4
Grauenvoll! mit dem einsetzen der spirale fing es schon an. schmerzhafter als alles andere was ich bisher erlebt habe. es hat ca 25 minuten gedauert und tat ununterbrochen schrecklich weh. seit dem tag (30. oktober 2016) ist kein tag vergangen an dem ich nicht furchtbare unterleibschmerzen hatte. Jeden tag! schmerzen. meine periode dauert mindestens 15 tage (blutung) im mo... Lesen Sie mehrnat. ich lass sie mir morgen nun endlich nach 6 monaten entfernen ... Nie wieder!
26.08.2016
Frau, 24
Allgemeine Zufriedenheit 3

Mirena (Plastik-IUP mit Levonorgestrel)
Empfängnisverhütung

Zufriedenheit über
5
2
3
5
Nachdem Entfernen der Mirena, möchte ich nun über meine Erfahrung berichten und andere Frauen "warnen". Dazu muss ich etwas ausholen. Habe mir mir 19 die Mirena einsetzten lassen (keine Kinderwunsch + starke Schmerzen während der Periode). Meine Frauenärztin warb damit, dass die Spirale nur örtlich wirkt und nicht wie die Pille "durch den ganzen Körper geht", man 5 Jahre... Lesen Sie mehr seine Ruhe hat und es sich kostentechnisch auch rechnet (ca. 350,-€ auf 5 Jahre; dass ich alle 6 Monate 20,-€ extra für die Untersuchung der Spirale zahlen muss, wurde nicht erwähnt. Wenn ich nachrechne, mit Kondomen oder der Pille, komme ich auf KEINE finanzielle Ersparnis durch die Spirale!). Beim Entfernen revidierte Sie dies, die Hormone der Mirena würden sich schon im Körper "verteilen", nur die "Jaydess" würde rein lokal wirken. Das Einsetzten war nicht so schlimm wie erwartet (lag wahrscheinlich an der 400er Ibu, welche ich vorher nahm und an den Horrorgeschichten meiner Freundinnen). Nach 1h kamen Schmerzen, welche die nächsten 3 Monate sporadisch immer wieder auftauchten. Dann hatte ich erst mal vermeintlich meine Ruhe. Zunächst kamen die nächsten Beschwerden, welche ich mit der Spirale in Zusammenhang brachte nach etwas mehr als 4 Jahren. Auf einmal bekam ich Pickel, üble Unterleibskrämpfe (unabhängig vom Zyklus immer wieder), mir fielen die Haare aus,... mein damaliger Frauenarzt meinte, ich hätte stressbedingte Zysten, welche nach uns nach platzen und die Mirena-Wirkung lässt nach, alles ganz normal. Dass ich zu dem Zeitpunkt weder privat noch beruflich Stress hatte (ganz im Gegenteil) und die Mirena eigentlich 5 Jahre MINIMUN voll wirken sollte, winkte er ab. Jetzt zum eigentlichen Thema, die schleichenden Nebenwirkungen: Am Tag, als die Spirale entfernt werden sollte, googelte ich ausführlich, da ich diese eigentlich erneut einsetzten wollte, aber 5 Jahre waren mir zulang, ich will vor 30 Kinder. Auf was ich dabei stieß, schockte mich vom feinsten. Nebenbei: Ich bin kein Hypochonder, eher im Gegenteil, ich spiele Krankheiten herunter. Bin sonst kerngesund, keine familiären Belastungen, Normalgewicht, etc. Relativ bald nach Einsetzten der Spirale (bis hin zum Ende) war das auffallendste die fehlende Libido. Am schlimmsten waren jedoch die "Kopfsachen", ich habe immer mehr als Gefühl bekommen, mit anderen Menschen nichts mehr anfangen zu können, habe mich zurückgezogen. Völlig unbegründete Existenz- &Versagensängste bestimmten meinen Alltag. Dazu war ich dauerhaft nervös, hatte stets schwitzige Hände. Beruflich habe ich zwar immer alles im Griff gehabt, aber sozial/privat ging teilweise nichts mehr. Ich habe keine Beziehung mehr pflegen können/wollen. Am wenigsten habe ich mich selbst verstanden. Ich war immer offen, großer Freundeskreis, enger Kontakt zur Familie, Freizeit nie allein Zuhause verbracht. Das einzige was half meinen Kopf kurzzeitig auf "Normallevel" zubekommen war der Konsum von Marihuana, das hat es aber im großen und ganzen nur verschlimmert sobald ich nicht rauchte und mir dann eine Suchtproblematik einredete, also hab ichs wieder gelassen. Dann kamen Schlafstörungen. Ich bin zur Neurologin, diese meinte es liegt am "Drogenkonsum" (obwohl ich zu dem Zeitpunkt fast 1 Jahr nichts konsumierte) und der Schichtarbeit und verschrieb mir ein starkes Anti-Depressivum. Schlafen konnte ich trotzdem nicht. Verstärkt ging dann ein überdimensional emotionales Verhalten los, obwohl ich immer eher kühl war, musste ich z.B. während einer Folge GZSZ locker 3x mit den Tränen kämpfen. Jedoch nicht, wenn es um mich ging, Selbstmitleid kenne ich quasi nicht mehr. Meine Konzentration ging immer mehr gegen Null. Fakt ist: Ich habe fast 4 Jahre einen Kampf gegen mich selbst ausgetragen, alle paar Tage überlegt einen Psychologen aufsuchen sollte, zig Freunde durch Vernachlässigung verloren, ... und dabei keine Sekunde daran Gedacht, dass es an der Hormonspirale liegen könnte. Die Spirale ist jetzt keine Wochen draußen und ich fühle mich wie neu. Direkt nach dem Verlassen der Praxis habe ich mich richtig erleichtert gefühlt (das kann natürlich auch Kopfsache sein) und nach wenigen Stunden/Tagen wurde mein Kopf immer klarer. Eine Freundin fragte, ob ich frisch verliebt bin, weil ich zufrieden und "wie früher" wirke. Habe auch einige Bekannte, die sehr zufrieden sind und sogar schon die 2. haben, aber wenn es auch nur eine 0,1% Chance auf solche Nebenwirkungen gibt, würde ich es lassen! Das hier ist keine Verteufelung, denn im Prinzip war die Wirkung der Spirale wie gewünscht, nur leider plus Nebenwirkungen in meinem Fall.
10.06.2016
Frau, 25
Allgemeine Zufriedenheit 1

Mirena (Plastik-IUP mit Levonorgestrel)
Empfängnisverhütung

Zufriedenheit über
4
1
1
3
Ich habe die Mirena von meinem Frauenarzt empfohlen bekommen und mir dann einsetzen lassen. Habe keine Packungsbeilage bekommen und meine Beschwerden zunächst nicht mit Ihr in Verbindung gebracht. Dann irgendwann durch das Internet habe ich festgestellt, ich bin absolut nicht alleine damit! Ich könnte nur noch heulen. Das Monster zerstört mich und belastet meine Ehe, mein ... Lesen Sie mehrganzes Leben und am schlimmsten: Ich bin eine Mutter, wie ich sie nie sein wollte. Launisch, zornig, cholerisch- dabei bin ich so eigentlich überhaupt nicht. Ich erschrecke vor mir selbst. Das Monster kommt schnellstmöglich raus. Ich krümme mich gerade schon wieder vor Unterleibsschmerzen und mir ist kotzübel. Seit ich sie habe bin ich wie ausgewechselt und habe seit 6 Monaten keinen Tag ohne Blutung gehabt. Wirksam ist sie, ja- insofern, dass ich bisher nicht schwanger geworden bin. Aber die Nebenwirkung überstrahlt die Wirkung um ein Vielfaches. Was die Anwendungsfreundlichkeit angeht- mittelmäßige Bewertung. Denn an sich ist der gedanke, sorgenfrei fünf jahre zu leben, nicht schlecht. allerdings hat das einsetzen sehr geschmerzt und mich Kreislauftechnisch komplett aus den Socken gehauen. Aufgrund meiner beiden vorherigen Kaiserschnitte war es nicht so einfach, der arzt kam schlecht an den Vernarbungen oder Verwachsungen vorbei, es tat schon ziemlich weh.
29.04.2016
Frau, 25
Allgemeine Zufriedenheit 1

Mirena (Plastik-IUP mit Levonorgestrel)
Empfängnisverhütung

Zufriedenheit über
5
1
1
1
Die Nebenwirkungen waren gravierend. Leider wurde ich nicht von meiner Frauenärztin darüber aufgeklärt oder habe einen Beipackzettel erhalten. Ich ging 3 Jahre erfolglos auf die Suche nach der Erklärung meiner gesundheitlichen Probleme, bis ich zufällig auf das Forum .hormonspirale-forum.de gelangt bin und angefangen habe zu weinen, weil ich hunderte Male meine Leidensges... Lesen Sie mehrchichte gelesen habe. Seitdem Entnahme der Mirena ging es mir jeden Monat besser und bin nun wieder beschwerdefrei! Ich kann niemanden diese Verhütungsmethode guten Gewissens empfehlen!
18.09.2015
Frau, 25
Allgemeine Zufriedenheit 4

Mirena (Plastik-IUP mit Levonorgestrel)
Anticonceptie / zwangerschapspreventie

Zufriedenheit über
5
3
3
5
Ich (25) habe mir vor 6 Monaten die Mirena einsetzen lassen, da ich aufgrund von Epilepsie-Medikamenten die Pille nicht mehr nehmen kann. Ich denke, das Einsetzen wird sehr individuell empfunden. Freundinnen berichteten mir gar keine Probleme. Die paar Sekunden des "richtigen Einsetzens" waren bei mir schlimm, als ich aufstehen wollte danach bin ich umgekippt und lag e... Lesen Sie mehrrstmal ein paar Minuten aufm Boden. Den restlichen Tag konnte ich mich kaum bewegen, das ganze fühlt sich an wie Regelschmerzen hoch 1000. Am nächsten Tag war alles soweit wieder gut, nach 3 Tagen habe ich gar nichts mehr gemerkt. Im Nachhinein lacht man natürlich drüber, aber in dem Moment wollte ich gerne sterben :D Ich möchte damit niemandem Angst machen, man überlebt das schon und es gibt sicherlich Frauen, bei denen es nicht so schlimm ist. Würde es auch wieder machen, da ich es sehr angenehm finde, nicht mehr über die Verhütung nachdenken zu müssen oder sich aufgrund von anderen Medikamenten oder Magen-Darm- Problemen Gedanken machen muss. Ich hatte 2-3 Wochen durchgehend Schmierblutungen nach dem Einsetzen, was aber wohl normal ist. Meine Tage habe ich seitdem nicht mehr bekommen, mal sehen, ob sich das noch ändert. Ganz selten habe ich mal einen Tag Schmierblutungen und es zieht man kurz im Unterleib. Langzeitwirkungen kann ich natürlich noch nicht beurteilen, aber bis jetzt bin ich weder schwanger geworden, noch habe ich weniger oder mehr Lust auf Sex als früher. Meine Haut ist schlecht geworden und ich hatte leichten Haarausfall. Dafür kann natürlich die Mirena nichts, sondern die fehlenden Hormone durch die Pille, die ich vorher fast 8 Jahre lang genommen habe. Also bis jetzt bin ich zufrieden :)
01.10.2015
Frau, 27
Allgemeine Zufriedenheit 1

Mirena (Plastik-IUP mit Levonorgestrel)
Anticonceptie / zwangerschapspreventie

Zufriedenheit über
4
1
1
3
Nach zwei Jahren schlichen sich diverse Nebenwirkungen ein. Übelkeit, Schwindel, Verdauungsprobleme, keine Menstruation, Brustspannen und Haarwuchs mit männlichen Verteilungsmuster. Ich wurde von Arzt zu Arzt geschickt, wegen der Übelkeit Magenspiegelung (kein Ergebnis), großes Blutbild (alle Werte perfekt, kein Mangel o.ä.), Langzeit-EKG (alles i.O.) . Der Haarwuchs wür... Lesen Sie mehrde nicht von der Hormonspirale kommen, die wirke nur lokal, sagte meine Frauenärztin. Das ist Blödsinn. Die Hormone kommen trotzdem in den Blutkreislauf. Irgendwann kamen Depressionen, Stimmungsschwankungen, andauernde Blasenetzündung und Panikattacken hinzu. So schlimm, dass ich in der Notaufnahme saß. Wegen den Panikattacken recherchierte ich und stieß auf dem Mirena-Beipackzettel, der mir vom Arzt nicht ausgehändigt wurde. Auch über die Nebenwirkungen wurde ich nie aufgeklärt. Ich habe die breite Palette der sehr häufigen und häufigen Nebenwirkungen und würde diese Spirale NIEMANDEN empfehlen.
01.06.2017
Frau, 28
Allgemeine Zufriedenheit 1

Mirena (Plastik-IUP mit Levonorgestrel)
Empfängnisverhütung

Zufriedenheit über
5
1
1
4
Ich möchte gern meine Erfahrungen mit der Mirena mit euch teilen, weil ich denke, dass es vielen Frauen geht wie mir, und nur die wenigsten überhaupt in der Lage dazu sein können, die Zusammenhänge zwischen Beschwerden und Mirena zu finden. Wie die meisten von euch habe nämlich auch ich keinen Beipackzettel vom Gyn bekommen und habe die Spirale mit der Aussage "...ist im A... Lesen Sie mehrllgemeinen sehr gut verträglich..." gerne entgegen genommen. Ich hatte mein zweites Kind geboren, meine Kinderplanung war abgeschlossen und ich suchte nach einer dauerhaften, sicheren Empfängnisverhütung, an die ich nicht jeden Tag denken müsste. Also entschied ich mich nach Beratung meines Gyns für die Mirena Spirale, ein nicht ganz kostengünstiges Angebot, für das ich 350€ bar auf den Tisch legen musste. Nach Einsetzen der Spirale blutete es erst einmal über mehrere Tage, wenn nicht gar ein zwei Wochen. Ich hatte starkes Ziehen und Unterleibsschmerzen. Das Einsetzen an sich merkte ich nicht, da ich ja zuvor entbunden hatte. Und dann begann ein für mich ganz schreckliches Lebensjahr. Zunächst begann ich, in eine depressive Verstimmung zu geraten, die dann augenscheinlich in eine Depression überging. Ich dachte, ich hätte mir vielleicht den Babyblues verschleppt und wartete, dass es mir irgendwann besser ging. Ich war permanent schlecht gelaunt, mit Ausnahme einiger weniger Tage, meist Montage, ich war gestresst, gehetzt und nahm 15 kg ab. Zunächst dachte ich, ich sei der Aufgabe mit zwei Kindern nicht gewachsen und bekam Selbstzweifel. Ich ließ meine schlechte Laune an meinem Partner aus, wollte mich nicht mehr mit Freunden treffen, mir war einfach alles zuviel. Der Arzt sagte, ich müsste mal mehr für mich machen, mehr raus gehen. Aber auch das hilf nichts. Ich war von 0 auf 100 binnen Sekunden, nur weil z.B. der Schuh des Kindes nicht direkt zu gehen wollte. Und diese Aggression begleitete mich den ganzen Tag und machte mir das leben zur Hölle. Wegen Kleinigkeiten war ich so wütend, dass ich es teilweise auch an meinen Kindern ausließ. Ich hatte einfach meine sonst immer vorhandene starke Geduld komplett verloren. Ich war charakterlich wie ausgeweschselt. Zusätzlich hatte ich widerlichen Ausfluss, teils braun, teils rosa, teils gelb, teils schwarz. Es war einfach ekelig. Ohne Slipeinlagen ging gar nichts mehr, es kam richtig im Schwall und in einer zähflüssigen Masse heraus. Außerdem hatte ich während der Schmierblutungen teilweise merkwürdige Gebilde im Ausfluss, bei denen ich mich fragte, ob ich gerade einen Abgang gehabt hatte. Ich bemerkte eine Lymphknotenschwellung unter der rechten Achsel. Außerdem im linken Nackenbereich. Damit war ich des öfteren beim HNO. Der konnte aber nichts feststellen, weder im Blutbild noch bei der Untersuchung. Er schlug mir eine OP vor, um den Grund klären zu können. Ich lehnte ab. Mit zwei Kleinkindern kommt ein unnötiger Krankenhausaufenthalt einfach nicht Infrage. Ich kämpfte mit Akne, vor allem im Kinnbereich. Und ich war permanent müde. Ich wollte morgens gar nicht mehr aufstehen. Auf Sex hatte ich ohnehin überhaupt keine Lust mehr. Ich dachte noch nicht mal mehr daran. Ich fühle mich fremdgesteuert, nicht ich selbst, ich wollte einfach nicht mehr schlecht gelaunt sein, ich wollte meine Lebensfreude zurück. Also wachte ich eines morgens auf und entschied mich, zum Hausarzt zu gehen. Dieser stellte eine Depression fest und verschrieb mir ein Antidepressivum, damit es mir vorerst besser ginge. Es half. Aber es bekämpfte nicht die Ursache. Nach dem ganzen hin und her stellte ich eine Regelmäßigkeit zwischen meiner schwersten Aggression und meiner ausgebliebenen Periode fest. Es war etwa alle vier bis fünf Wochen am schlimmsten. Daher kam ich überhaupt erst darauf, dass es ein hormonelles Problem sein könnte, und ich schaute mir im Internet die Liste der Mirena-Nebenwirkungen an; und bekam einen Schock. All meine Beschwerden ließen sich auf die Mirena zurück führen. Alle! Ich dachte wirklich , mich trifft der Schlag. Ich habe dann einige Wochen Nutzen-Kosten gegeneinander abgewägt, doch ich habe mich für einen gesunden Körper entschieden. Nach diesem Höllenjahr wollte ich dieses Teil einfach nur noch los werden. Da sitze ich beim Gyn, und erzähle es ihm, da sagt der doch plötzlich glatt zu mir "Ja, davon habe ich auch schon mal gehört, dass die Spirale Depression hervorrufen kann." Aha. Plötzlich weiß er doch davon. Vorher hatte die Mirena doch gar keine nennenswerten Nebenwirkungen? Achja, ich vergaß. Die 350€ hatte ich ja schließlich schon bezahlt, die konnte ich ihm ja nicht mehr weg nehmen. Ich war wie vor den Kopf geschlagen, hatte meinem Körper Antidepressiva ausgesetzt, habe mich ein ganzes Jahr gequält. Am nächsten Morgen nach dem Entfernen war mein erster Gedanke "Mein Körper gehört mir!". Ich war dermaßen erleichtert. Und das bin ich auch drei Tage danach noch. Ich bin offenbar sehr anfällig für Hormonschwankungen, denn meine schlechte Laune ist schon jetzt weg. Ich habe im übrigen auch nicht mehr ein so starkes Problem mit meinem Äußeren. Ich glaube, es hat meine Wahrnehmung getäuscht. Ich war wie im Hass gegen meinen eigenen Körper. Das hat auch aufgehört. Ich habe nun meine erste Regelblutung bekommen. Und freue mich, auf das nächste, Hormonfreie Jahr. Ich wünsche jeder Frau, dass sie ihre Nebenwirkungen mit der Mirena in Zusammenhang bringen und sich helfen kann. Nie wieder dieses Teufelszeug. Im Übrigen bin ich niemand, der überhaupt Beipackzettel liest. Ich halte davon nichts, und ich hatte auch noch nie Nebenwirkungen, mal abgesehen von den Declofenac Tabletten, von denen ich Magenschmerzen bekomme. Das ist jetzt wirklich das allererste Mal, dass mir ein Medikament Schwierigkeiten gemacht hat.
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Medikamente mit den meisten Erfahrungen

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Lyrica (213) - Epilepsie
Venlafaxin (212) - Depression - andere Mittel
Omeprazol (210) - Magen - Protonenpumpenhemmer
Sertralin (201) - Depression - SSRI
Paroxetin (186) - Depression - SSRI
Amoxicillin (144) - Antibiotika - Penizilline (breit)
Seroquel (143) - Psychose / Schizophrenie - Antipsychotika
Tramadol (140) - Schmerz - Morphin-ähnliche
Amoxiclav (= Amoxicillin + Clavulan) (129) - Antibiotika - Penizilline (breit)
Metoprolol (123) - Blutdruck - Beta-Blocker
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Mirtazapin (123) - Depression - andere Mittel
Amitriptylin (115) - Depression - Trizyklika
Ciprofloxacin (114) - Antibiotika - Chinolone
Metformin (113) - Diabetes (Zuckerkrankheit) - orale Antidiabetika
Nuvaring (103) - Empfängnis Verhütung - andere Mittel
Moviprep (99) - Darm - Verstopfung
Ritalin (98) - ADHS - stimulierende Mittel
Escitalopram (97) - Depression - SSRI
Cymbalta (87) - Depression - andere Mittel
Fluoxetin (85) - Depression - SSRI
Nitrofurantoin (83) - Antibiotika - Harnwegsinfektion
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Amlodipin (78) - Blutdruck - Calciumkanalblocker
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Wellbutrin (76) - Sucht