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Das unabhängige Forum zum Austausch von Erfahrungen mit Medikamenten

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195
Erfahrungen

Venlafaxin

Venlafaxin

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Allgemeine Zufriedenheit

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Wirksamkeit

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Alter + Geschlecht

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Nebenwirkungen

Nebenwirkungen
Seite 1 von 4

24.11.2016
Mann, 19
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Psychische Probleme

Zufriedenheit über
5
3
4
5
Vor 3 Jahren begann etwas, was Psychose genannt wurde. Ich hatte plötzlich das Gefühl, alle Menschen täten über mich schlechtes reden und denken, mir misstrauen, mir böses unterstellen. Ich begann, nach diesem Gefühl zu handeln, und allen Menschen zu unterstellen, sie täten mir unrecht. Sie täten es mir gegenüber nicht zugeben, dass sie mir misstrauen o.ä hatte ich gedacht... Lesen Sie mehr. Ich traute mich nicht mehr aus dem Zimmer, sogar von Mutter, Vater und Schwester hatte ich Angst. Angst davor, verurteilt zu werden. Jedenfalls führte dieser Albtraum zu vielen Handlungen meinerseits, die verschiedensten Krankheitsbildern hätten zugeordnet werden können. Oben beschriebenes wurde in den Kliniken nicht beachtet, da meine Wutanfälle und Panikattacken so überhand nahmen, dass ich mein Problem garniemandem nachvollziehbar hätte schildern können. Schlussendlich konnte ich keinen normalen Gedanken mehr fassen, keiner Konversation mehr folgen... In den letzten 3 Jahren erhielt ich Diagnosen von ADS (Hypoaktivität) über Depressionen bis hin zu manisch-schizoaffektiver Psychose. Zuerst Ritalin, dann nur Antidepressiva (Remeron), dann Remeron mit Ritalin, dann nur noch Trittico, dann nur noch Neuroleptika (so ein Wiederspruch zum Ritalin), und nie ging es mir länger als einige Wochen gut. Seit ich mich im März in eine Klinik einweiste, und den dortigen Ärzten keinen Zugriff auf vorhandene Akten ermöglichte, erhalte ich Venlafaxin, und sonst nichts. Es geht mir von Tag zu Tag besser. Nicht im Sinne einer Euphorie, sondern im Sinne von Klarheit. Wenn traurige Dinge geschehen, werde ich traurig. Wenn gute Dinge geschehen, werde ich glücklich. Ich kann zwischen abstrussen und normalen Gedanken unterscheiden. Ich kann soziale Strukturen erkennen, und meine Ängste so ordnen, dass ich nur diese beachte, welche einen Realitätsbezug haben. Niemand meines Umfelds täte glauben, dass ich eine Vergangenheit mit schweren psychischen Störungen hatte. Nach meinem Wissen hilft Venlafaxin vorallem bei unterschwelligen oder sehr schweren depressiven Erkrankungen. Ich denke, dass ich nicht der einzige Mensch bin, bei dem schwerste Depression als "nicht gesund werden wollen", "psychopatisch" oder was auch immer eingestuft wurde. Ich möchte an Menschen, mit noch so abstrusen psychischen Problemen und damit einhergehendem Verhalten apelieren, sich selbst ganz ehrlich zu fragen ob man nicht einfach saumässig depressiv ist? Das Stereotypische auszublenden ist hierbei sehr wichtig.
10.10.2016
Frau, 19
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Kopfschmerzen

Zufriedenheit über
1
3
3
5
Ich leide seid einigen Jahren unter starken Chronischen Kopfschmerzen. Weil man keine wirkliche Therapie Möglichkeiten hat wurde mir viele verschiedene Medikamente verschrieben die ich jeweils mehrere Monate genommen habe. Bis jetzt hat keins dieser Tabletten mir geholfen wie auch Venlafaxin nicht. Weil ich relativ viel Erfahrung habe mit Medikamenten und deren Wirkung u... Lesen Sie mehrnd Nebenwirkung, hatte ich mit Venlafaxin nicht so starke Probleme, aber wie schon gesagt auch keine Hilfe. Ich war von Anfang an bei Sinnen und hatte nur kleine Nebenwirkungen. Aber das Problem momentan ist dies, dass man Neurologe mir keine Tabletten für das Abstellen verschrieben hat und ich, seid dem die Medikamente zu ende gingen, sehr starke Nachwirkungen habe und das macht meine Lage wirklich schwieriger. Ich empfehle Venlafaxin für Depressionen. Für weitere Patienten die die Medikamente für chronische Kopfschmerzen nehmen: keine wirkliche Erfolgschancen, aber das kann sich ja trotzdem je nach Fall ändern. Gute Besserung für jeden
12.08.2017
Frau, 20
Allgemeine Zufriedenheit 1

Venlafaxin (Venlafaxin)
Burnout-Syndrom

Zufriedenheit über
4
1
1
1
Mit 18 habe ich das Medikament verschrieben bekommen. Ich sollte die retadierten Kapseln eigentlich jeden Tag nehmen und ab 10 Tagen schon doppelt dosieren. Mit 18 habe ich dann 3 Tage lang das Medikament an getestet. Mein Freund hatte direkte Wesensveränderungen an mir bemerkt. Auch ich selbst habe bei eintreten der Wirkung direkt bemerken können, das ich regel gerecht r... Lesen Sie mehruhig gestellt worden bin. Ich hatte das beklemmende Gefühl, dass bestimmte Gedankengänge und ganz besonders das Hinterfragen von Strukturen und Handlungen komplett blockiert wurden. Dazu kam Antriebslosigkeit, weil ich grinsend in der Ecke Saß und meinen Spaß hatte. Nach 3 Tagen habe ich von alleine das Medikament direkt wieder abgesetzt, haben den Neurologen nie weder besucht, weil ich mir selbst fremd wurde und mein Freund auch schockiert gewesen ist meine Person nur als "light Version" zu haben. Ungefähr ein Jahr später habe ich das Medikament bei 3 depressions- Schüben und psychischer Überforderung, als akut Lösung, innerhalb einer Woche genommen. Dieses Mal hatte ich nicht nur die erzielten Psychischen Wirkungen, die akut auch gut geholfen hatten, sondern auch schwere Physische Effekte. Während meine Hand anfing wie Sparsamen unkontrolliert zu Krampfen, bemerkte ich wie ich mir in die Hose machte.... Zum Glück konnte ich nicht viel Nass machen, weil ich kurz vorher noch auf der Toilette war... Ich hatte keine mehr Kontrolle über bestimmte Muskelpartien, egal ob krampfen bis hin zur völligen Unberechenbarkeit bestimmter Muskeln. Meine Meinung nun zum Gebrauch. Das Medikament macht mehr Spaß als so mach illegale Droge, wie ich aus eigenen Erfahrungen sagen kann. Dadurch macht es sehr stark Psychisch süchtig alleine durch seine Wirkung auf den Serotonin und Dopamin Haushalt. (wiederaufnehme Hemmung). Es macht aber leider auch dazu Körperlich abhängig. Die körperlichen Entzugs-Erscheinungen sind einfach mal, wenn man Pech hat, bis zu 3 Monate andauernd und nicht nur ca. eine Woche wie von Heroin oder Morphium ect. Zur extremen Abhängigkeit kommen eventuell auftretender Entwicklungsstörungen vor, wenn der Patient sich noch in der Entwicklung befindet. Von der höheren Suizid Gefährdung mal ganz abgesehen. Die körperliche Schädigung von diesem Medikament darf man auch nicht, wie leider üblich, ignorieren und man sollte sich im Vorfeld genauestens darüber Informieren. Venlaflaxin ist nämlich nicht nur psychisch ein Gesundheitliches Risiko sondern auch physisch. mein Fazit dazu: Lasst die Finger von diesem Medikament oder informiert euch zu mindestens vorher gut darüber. Es ist in meinen Auge nur ein schlechter Ersatz der Pharmaindustrie Stoffe zu ersetzten die bei weitem nicht so viele Nebenwirkungen haben und das Gleiche tun nur illegalisiert wurden. Bei vielen Nebenwirkungen viele Kranke = viele Medikamente = viel Geld. Venlafaxin ist eins der unnötigsten Medikamente die ich kenne und kann verheerenden Folgen haben. Also ist jeder der sich ohne, sich vorher zu Informieren selbst schuld! Denn Ärzte tun es nicht und schon gar nicht über die schlimme Abhängigkeit und extremen Schädigungen, denn es ist ja ein legales "Medikament".
23.06.2017
Mann, 20
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depression

Zufriedenheit über
5
4
4
5
Ich habe mit Sertralin, Citalopram, Tianeptine ( kein Ssri) und Escitalopram leider keinen positiven Effekt feststellen können. Ich sollte demnach Elontril also Brupopion ausprobieren. Jedoch hatte ich vor drei Jahren einen epileptischen Anfall, was die Einahme eines Dopamin-Noradrelanin-Wiederaufnahmehämmers nicht ermöglichte. Deswegen stieg ich auf Venlafaxin um. Ich h... Lesen Sie mehrabe schon zu Beginn eine starke Angetriebenheit verspüren können, was aufgrund meiner Antriebslosigkeit sehr willkommen war. Nach ungefähr 8 bis 10 Tagen hatte sich ein warmes Gefühl der Zufriedenheit bei mir breit gemacht. Auch angenehm war die verbesserte mentale Konzentration, die unter der Depression leidete. Ich weiß, dass jedes Medikament unterschiedlich bei jedem wirkt. Ich kann es nur besonders denjenigen empfehlen, die mit SSRIS keinen Erfolg hatten. Meisten wird somit auf diese Klasse von Antidepressiva gewechselt, da ihr vielleicht mehr unter dem Mangel an Noradrelanin leiden tut. Ein Versuch ist es wert, denn ich hatte schon die Sorge nie einen Erfolg mit ADs haben zu können, da alles zuvorige trotz langer Einnahme nutzlos war. Zu beachten ist die eingehende Wirkung auf das Noradrelanin erst ab 150 mg oder höher. Darunter ist es einem SSRI gleich, da es ausschließlich auf das Serotonin wirken tut. Bei 300 bis 350 mg wirkt es mit schwacher Affinität sogar auf das Dopamin. Es wird jedoch nicht dazu geraten, solche hohe Dosen zu nehmen, da es Psychosen auslösen kann. Haltet euch an die Dosierung des Arztes!
20.03.2017
Frau, 20
Allgemeine Zufriedenheit 5

Venlafaxin (Venlafaxin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über
5
3
4
5
Ich litt seit ich 14 war unter schweren Angstzuständen & Panikattacken, bekam vom Psychiater dann Pregabalin (Lyrica), was mir Null half, außer ständigen Nebenwirkungen, hatte ich das Gefühl das sich durch dieses Medikament alles noch verschlimmerte, nun nehme ich seit einem halben Jahr Venlafaxin retardiert 150mg. Dieses Medikament hat mein Leben verändert, ich bin ein n... Lesen Sie mehreuer Mensch, ich kann wieder schlafen, mich konzentrieren, mich entspannen. Ich habe für mich mit 150mg die passende Dosis gefunden. 75mg ist schon gut, aber noch zu wenig. Ich bin heilfroh über dieses Medikament & hätte nie gedacht, das ich jemals wieder so glücklich sein kann. Mir geht es SUPER! Ich kann es jedem empfehlen traut euch & lasst euch retten von Venlafaxin!
29.06.2017
Frau, 21
Allgemeine Zufriedenheit 1

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depression

Zufriedenheit über
3
1
3
4
Obwohl ich das Medikament noch nicht lange nehme, hat es schon starke Nebenwirkungen. Ich hatte heute tagsüber Schwierigkeiten meinen Blick lange zu fokussieren. Nach ein paar Sekunden wurde es sehr anstrengend. Abends habe ich festgestellt, dass meine Pupillen bis an die äußersten Ränder geweitet sind. Insgesamt fühle ich mich unwohl. Mein Körper ist müde davon, die Übelk... Lesen Sie mehreit und die anderen Nebenwirkungen zu ertragen. Nichts für mich.
18.08.2017
Frau, 22
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über
3
3
4
4
Ich nehme Venlafaxin nun schon seit ca 8 Monaten und bin mittlerweile bei der Tagesdosis von 300mg jeden morgen. Meine Laune wird gleichgültig als aufgehellt, dafür hilft es sehr gut gegen meine Angststörungen. Nebenwirkungen die ich jetzt als unangenehm empfinde ist starkes schwitzen und Müdigkeit. Meine Lust auf Sex hat sich aufgrund des Medikametes eigentlich nicht v... Lesen Sie mehrerringert. Vieles ist mir einfach egal geworden.
12.01.2017
Frau, 24
Allgemeine Zufriedenheit 1

Venlafaxin (Venlafaxin)
Posttraumatische Belastungsstörung

Zufriedenheit über
3
1
1
3
Der absolute Horror. 10 Jahre lang hatte ich seit meiner Pubertät Fluoxetin genommen, was dann leider nicht mehr gegen die Depressionen der kPTBS geholfen hat, so wurde mir vor zwei Jahren dann Venlafaxin verschrieben, welches ich trotz anfänglicher Bedenken dann regelmäßig einnahm. Anfangsnebenwirkungen waren, soweit ich das erinnere, spürbar, aber nicht heftig. Sagen wir... Lesen Sie mehr es so: Das Medikament hielt mich vielleicht (?) stabil. In Krisen hat es trotzdem nicht geholfen und wurde deswegen zuletzt auf 225mg erhöht. Da bestand schon seit mindestens ein, zwei Monaten eine sehr ausgeprägte, dauerhafte Tachykardie, die Ohnmachtsanfälle, Infektanfälligkeit, Müdigkeit und extrem verminderten körperlichen Antrieb zur Folge hatte. Ich wurde bei Ärzten und im Krankenhaus auf den Kopf gestellt. Eine Ursache für eine Derart ausgeprägte Tachykardie konnte im Venlafaxin nicht gesehen werden. Hielt auch ich ehrlich gesagt für unwahrscheinlich, ich tippte auf die Psyche, weil ich zu der Zeit auch extremen Liebeskummer hatte, dass es mir buchstäblich "das Herz zerriss". Ursache ungeklärt, Betablocker und Ähnliches konnte ich nicht nehmen (aus anderen gesundheitlichen Gründen- Asthma, niedriger Blutdruck etc.), es blieb ein Off Label Medikament zur Wahl, um mich wieder arbeits- und alltagsfähig fähig zu machen. Dafür musste aber das Venlafaxin abgesetzt werden, wegen möglicher schwerwiegender und lebensbedrohlicher Wechselwirkungen. Und so entschloss ich mich zum Absetzen. Erst langsam, im Vierwochenschritt. Bei 75mg angekommen folgte zu Weihnachten ein halbherziger Suizidversuch (eher der Einsamkeit geschuldet, als dem Absetzen, denke ich) mit Benzodiazepinen. Aus diesem Grund wurde ein wenig länger pausiert. Dann habe ich mein Rezept für die neue und letzte 37,5er Stufe nicht abgeholt. Wollte aber im Zeitlan bleiben und habe eben gleich komplett abgesetzt (nach gelesenen Erfahrungsberichten sind sich beide Stufen im Absetzen ziemlich ähnlich, 75mg auf einmal sind auf die große Menge betrachtet nicht viel schlimmer als 37,5, was man eben so vor sich hinliest...) Und. Ich. Starb. Ich habe vor Jahren mal einen Heroinentzug eines Bekannten miterlebt, bzw. ausführlich geschildert bekommen- der war etwa vergleichbar. Die ersten zwei Tage noch ein bisschen Benommenheit, Brainzaps, leichte, minimale Übelkeit. Es folgte der dritte Tag mit schwallartigem Erbrechen, andauernder, kaum auszuhaltender Übelkeit, Brainzapexplosionen mit dem Gefühl, es zerreiße mir Herz, Hirn und Rückenmark, Durchfall im 10-Minutentakt, Heulkrämpfen, Schüttelfrost und wechselnder erhöhter Temperatur bis zu starker Unterkühlung, krasse Missempfindungen der Haut (Bettdecke plötzlich kochend heiß, "Ameisen", extremer Juckreiz, vor allem nachts und abends), Schwitzen in Bächen, unangenehmer Körpergeruch (ich würde sagen "typischer Entgiftungsgestank"), übertriebene Geruchswahrnehmung, Reizbarkeit, Panikattacken, bishin zu Todespanik, farblose Umgebung, Geräusch- und Bewegungshalluzinationen mit wieder anschließender Panik (ich war vorher kein Angstpatient). Heute bin ich am 8. Tag....was soll ich sagen...andere wären spätestens am 3. Tag im Krankenhaus gewesen. Ich habe mit einem befreundeten Neurologen Rücksprache gehalten und mich dafür entschieden, das alleine durchzuziehen. Nicht zu empfehlen. Heute trat das erste Mal wirklich spürbare Besserung ein. Bis auf den anhaltenden Schüttelfrost (Gewichtsabnahme der letzten Tage: 6einhalb Kilo!!!!, Rückenmuskeln wie Hulk), lindert sich fast alles seeeeehr langsam, aber spürbar und auch von außen wahrnehmbar. Kann wieder denken und mich halbwegs mitteilen. Aggressionen sind schwallartig an der Tagesordnung, gleichzeitig aber auch hypomanische Phasen, in denen ich völlig losgelöst Freunde mit totalem Psychokram zutexte und mich vor Lachen dabei fast bep... chrm. Ein bisschen sehr entgleist, Gefühle des kompletten Kontrollverlustes über Minuten. Heute dann Probleme beim Wasserlassen, immer wieder aufs Klo müssen, es kommen nur "Kleinstmengen", aber "geschossen!". Babygläschen bleiben seit 3 Tagen drin, das ist gut. Salzstangen und Cola (die magenaggressive Cola ist tatsächlich das einzige, was drin bleibt- Wasser kommt sofort oben und unten wieder raus) erhalten mich am Leben. Nie wieder Venlafaxin. Um keinen Preis. Ich entgifte nun völlig. Ganz nebenbei der positive Effekt des Entzuges: plötzlich rauchfrei. Vorhin die letzte Zigarettenschachtel verschenkt. War quasi ein Spaziergang, hab ich gar nicht gemerkt, trotz 10 Jahren rauchen und mehreren gescheiterten Versuchen, aufzuhören. Und das tollste: Herzfrequenz bei 72!!!!! Es lag also doch am Venlafaxin, obwohl mein Psychiater bei 75 mg sagte, dass es nicht am V. liegen könne, weil ab 75 mg dann nur noch das Serotonin Ausschlaggebend ist, nicht mehr das Noradrenalin. AD sind meiner Meinung nach Teufelszeug, niemand weiß so richtig, wie sie wirken. Ich werde trotzdem wieder auf mein altbewährtes Fluoxetin umsteigen und mir erneut eine Psychotherapie suchen. Aufgeben ist nicht. Auf ein lebbares Leben. Das wünsche ich hier jeder/m.
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