Sicherheit im Umgang mit Medikamenten

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Quilonum

Lithium

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Anzahl Nebenwirkungen
keinesehr viele

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Manisch-depressiv (2 Erfahrungen)
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Quilonum

01.10.2021 | Frau | 56
Lithium (450mg)
Depressionen
Wirksamkeit
Anzahl Nebenwirkungen
Schwere der Nebenwirkungen
Anwendungsfreundlichkeit
Ich habe von März 2015 bis Frühjahr 2019 Quilonum retard in der vollen Dosis (2x 450mg) eingenommen und danach in ganz kleinen Schritten reduziert, sodass ich Mitte Februar 2020 mit dem Ausschleichen des Medikaments fertig war. Mir ging es die ganze Zeit über gut. Ich wollte dasMedikament nur deshalb ausschleichen, weil es mehrere gefährliche Nebenwirkungen (Nierenkrebs, T... Lesen Sie mehrodesgefahr bei zu hohem Spiegel) hat. Außerdem hat es noch eine Gewichtszunahme von 15 kg bewirkt, was kein Grund zum Ausschleichen sein sollte. Dann kam Corona. Im Juli 2020 bekam ich dann wieder eine heftige Depression und musste stationär behandelt werden. Lithium wurde wieder eingeschlichen, weil bei mir sonst nichts anderes hilft. Wie es aussieht, werde ich das Medikament nun doch nicht los. Ich habe aber auch den Verdacht, dass Lithium sobald man es absetzt einen Rückfall auslöst.
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Quilonum

17.12.2019 | Frau | 28
Lithium (150mg)
Depressionen
Wirksamkeit
Anzahl Nebenwirkungen
Schwere der Nebenwirkungen
Anwendungsfreundlichkeit
Ich habe das Medikament 6 Monate lang genommen (da andere Medis bisher nicht geholfen haben) und wünschte mir, ich hätte es nie ausprobiert. Daraus resultiert ist eine Schilddrüsenunterfunktion und viel Gewichtszunahme, da Lithium hungrig macht (ich rede nicht von Fressattacken oder übermäßigem Süßigkeitenkonsum) - da einfach kein Sättigungsgefühl mehr einsetzte. Folglich ... Lesen Sie mehraß ich die doppelte oder dreifache Menge einer Mahlzeit und habe in der kurzen Behandlungszeit mehr als 10kg zugenommen. Ich kann jedem auch nur ans Herz legen, sich ggf. diagnostische Zweitmeinungen einzuholen. Bei mir wurde eine bipolare Störung vermutet, was mittlerweile ausgeschlossen ist, und im Nachhinein aus meiner Sicht, anhand zu weniger Anhaltspunkte vermutet wurde. Empfehlung von mir: nehmt dieses Medikament nicht bei einer Verdachtsdiagnose!
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Quilonum

09.03.2016 | Mann | 53
Lithium (450)
Depressionen
Wirksamkeit
Anzahl Nebenwirkungen
Schwere der Nebenwirkungen
Anwendungsfreundlichkeit
Ich merkte wie ich in ein tiefes Loch gefallen bin und dieses Loch schien endlos zu sein. Jeder Tag wurde schwerer für mich. Jeder Morgen wurde grausamer. Wut und und Hass auf mich selbst und auf meine Eltern wurden immer größer, doch die Depression verbesserte sich nicht. Es war ein Kampf mit all meinen Kräften, die zu der Zeit noch ausreichend vorhanden waren und nach un... Lesen Sie mehrd nach immer weniger wurden. Mein Bett und mein Zimmer im Elternhaus waren mittlerweile zu einem Zufluchtsort geworden in dem ich mich verschanzte. Studium, Freunde und auch meine damalige Partnerin ließ ich links liegen. Es lief gar nichts mehr. Nach etwa 4 Monaten merkte ich eines morgens, das es mir wieder etwas besser ging. Die Ängste ließen Tag für Tag immer mehr nach und meine Gefühle verwandelten sich in eine positive Richtung. Das Leben machte wieder Spass und ich merkte das meine Kräfte zurück kamen, und wie..... Mir ging es plötzlich so gut, das ich Bäume ausreißen konnte. Nichts konnte mir etwas anhaben. Kein Risiko war groß genug um es nicht einzugehen. Ich fühlte mich wie unter Drogen. Die Erinnerungen an meine schweren Depressionen vergingen wie im Flug. Ich wußte, jetzt habe ich es geschafft, ich bin wieder gesund. Doch nach Tagen und Wochen dieser Hochstimmung, mit immer weniger Schlaf und immer mehr Alkohol machte mein Nervensystem nicht mehr mit. Ich schwebte in einer anderen Welt, vollkommen realitätsfremd und uneinsichtig für jegliche Kritik von außen. Hier fiel es erst meinen Mitmenschen auf, das etwas mit mir nicht stimmte. Ich wurde in eine Psychatrie eingewiesen. Um wieder runterzukommen und meinen Gemütszustand zu stabilisieren bekam ich Haldol und Ouilonum retard. Es dauerte seine Zeit bis es besser wurde, aber nachdem Haldol abgebaut wurde, merkte ich die Wirkung des Lithiums. Im Laufe meines Lebens möchte ich das Lithium nicht missen, da ich durch mehrmaliges Absetzen immer wieder starke Stimmungsschwankungen erfahren habe. Jetzt nehme ich es durchgehend seit 10 Jahren und die Schwankungen sind überschaubar.
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Medikamente mit den meisten Erfahrungen

Mirena (618) - Empfängnis Verhütung - andere Mittel
Simvastatin (321) - Cholesterin
Venlafaxin (304) - Depression - andere Mittel
Champix (293) - Sucht
Sertralin (284) - Depression - SSRI
Escitalopram (284) - Depression - SSRI
Citalopram (262) - Depression - SSRI
Lyrica (233) - Epilepsie
Paroxetin (225) - Depression - SSRI
Omeprazol (218) - Magen - Protonenpumpenhemmer
Mirtazapin (175) - Depression - andere Mittel
Amoxicillin (170) - Antibiotika - Penizilline (breit)
Terbinafin (160) - Pilze - Mund
Seroquel (156) - Psychose / Schizophrenie - Antipsychotika
Ciprofloxacin (153) - Antibiotika - Chinolone
Tramadol (151) - Schmerz - Morphin-ähnliche
Amoxiclav (= Amoxicillin + Clavulan) (132) - Antibiotika - Penizilline (breit)
Metoprolol (131) - Blutdruck - Beta-Blocker
Amitriptylin (130) - Depression - Trizyklika
Nuvaring (129) - Empfängnis Verhütung - andere Mittel
Fluoxetin (125) - Depression - SSRI
Moviprep (120) - Darm - Verstopfung
Metformin (119) - Diabetes (Zuckerkrankheit) - orale Antidiabetika
Ritalin (111) - ADHS - stimulierende Mittel
Doxycyclin (110) - Antibiotika - Tetrazykline
Cymbalta (98) - Depression - andere Mittel
Amlodipin (96) - Blutdruck - Calciumkanalblocker
Nitrofurantoin (96) - Antibiotika - Harnwegsinfektion
Pantoprazol (92) - Magen - Protonenpumpenhemmer
Ramipril (92) - Blutdruck - ACE-Hemmer

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