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Lorazepam

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11.02.2015
Mann, 36
Allgemeine Zufriedenheit 1

Lorazepam (Lorazepam)
Angst / Panik

Zufriedenheit über
5
1
1
1
So, ich leide seit meiner Kindheit an einer Angstörung und Schlafstörung. Vor vor 4 Jahren wurde es schlimmer und ich entschloß mich zum Psychater zu gehen. Der hat diverse Mittelchen ausprobiert. Ein paar gegen die Angst, paar zum schlafen. Ein kleiner Auszug: Fluoxetin, Citalopram, Levomepromazin, Trazodon, Opipramol, Quentiapin, Prometazin, Trimipramin... Gegen An... Lesen Sie mehrgst hat keins geholfen. Gegen die Schlafstörung auch kaum etwas oder es war so starkt das man bis mittags um 15 Uhr rumgetorkelt ist. Das letzte war Citalopram 20mg. Praktisch wirkungslos, dafür wieder mit starken Nebenwirkungen. Ich habs einfach abgesetzt und war für mich . Schwerer Fehler: SSRI-Absetztsyndrom -------- Soviel zu dem Thema das SSRI machen nicht süchtig.TIP: Wenn ihr einen Arzt fragt, ob ein Medikament süchtig machen, dann fragt auch nach, wie er Sucht definiert: Süchtig machen nur Medikamente, bei denen man "stetig die Dosis erhöhen muß" um die selbe Wirkung zu erziehlen. Aus dem Grund machen SSRI nicht süchtig, aber man hat nach dem absetzten trotzden sehr viel Spass mit den Entzugserscheinungen ---- Nach knapp 75 Stunden ohne Schlaf und "leichtem" Realitätsverlust, extremer Angst, Brainzaps, hab ich mich in die Psychatrie einweisen lassen. Dort wurde ich mit Lorazepam angefüttert, hat mir nix gesagt, aber ich fand es super. Keine Ängste mehr, ich konnte eine Spinne anfassen (normal wär ich da vor Angst gestorben), mich normal mit Leuten unterhalten und so gut hab ich meinem Leben noch nicht geschlafen... Nach drei Tagen hatte ich das erste Gespäch mit dem Arzt. Der erklärte mir das Lorazepam nicht als Dauermedikation funktioniert. Ich muß sagen, das wäre mir eigendlich scheiß egal gewesen, aber irgendwann viel der Name Tavor, da hats bei mir geklingelt. Meine Oma war 35 Jahre Tavor und Zopiclon abhängig. Ich konnte nie verstehen wie man auf Schlafmittel abhängig werden kann. Aber ich hab gesehen, was das Zeug aus einem machen kann und auch den Entzug mitbekommen (8 Monate mit +50mg Valium runterdosiert und es muß trotzdem die Hölle gewesen sein), als meine Oma mit 84 mehrfach wegen dem Zeug gestürzt ist. Die Anfälle haben sich in mein Gehirn gebrannt. Ich hab 10 Tage 1mg Abends bekommen und wurde entlassen. Die letzte Nacht ohne Tavor, da der Arzt meinte es kann eventuell zu einem Krampfanfall kommen. Hab allerdings nur extrem schlecht geschlafen. Noch am Abend der Entlassung hatte ich einen Panikanfall. In der Nacht noch einen und ab zum Ärzte Notdienst. Zwei Minuten unterhalten und ich hatte ein Tavor Rezept in der Tasche... Die Panikattacken haben sich unregelmäßig über 6 Monate hingezogen. So alle 7-8 Tage einen. Ich hab immer ne Tavor dagegen genommen. Irgenwann gabs auf der Arbeit mal richtig Stress, die Schlafprobleme wurden schlimmer und Panikattacken kamen öfter. Mein Psychater hat es mir dann als erstmal dauerhaft verschrieben. Im ersten Monat 1mg Abends. Es hat richtig gut funktioniert. Kurz später hab ich jeden Mittag Panikattacken zu bekommen. Erhöhung auf morgens und Abends jeh 1mg. Nach ca. 3 Monaten mich verändert. Ich hab kaum noch Emotionen gefühlt und mir ist fast alles egal geworden. Arbeit, unwichtig, nur noch dahingeschludert. Mein Chef, ist ein Kolleriker². Ich hab mir nichts mehr gefallen lassen und nicht annähernd in meinem Leben mit jemandem so gestritten. Einmal hätten mir uns fast geprügelt. Angst vor Konsequenzen, vollkommene Fehlanzeige. Meine Freundin hat mich auch nicht mehr groß interessiert, ich hab angefangen rumzuflirten und mich benommen wie ein Arsch. Dann sind mir die Dinger Donnerstags Abends ausgegangen. Ich hatte Abends paar mal 2mg genommen, da die schlafanstoßende Wirkung schon länger nicht mehr vorhanden war. Termin war erst am Mittwoch, also paar Tage ohne. Am Samstag gings mir nicht so gut, beschissen geschlafen, Muskeln taten weh, hatte richtige Denkaussetzter (die hatte ich als einzige NW schon paar mal gehabt, wenns ausgelaufen ist). Am Sonntag wär ich vor Schmerzen am liebsten gestorben. Ein Krampf im Bein hatte ja schon jeder mal. Die Schmerzen kann man sich also vorstellen. Nur das der Krampf sich nicht aufs Bein beschränkt, sondern im ganzen Körper gleichzeitig ist (über Stunden). Dazu Panikattacken, paar Halluzinationen, die Haut fühlt sich an als ob sie brennen würde. Dazwischen immer kurze Fasen von Euphorie, Traurigkeit, man beginnt zu realisiert, wie ich mich die letzten Wochen benommen hatte und das man keins der Gefühle seit Wochen erlebt hat. Nach 4 Stunden hat meine Freundin den Notarzt gerufen, die dachte ich geh grade drauf. Tavor hab ich danach innerhalb von 20 Tagen mit Lyrica abgesetzt. Selbst damit, war es schwierig. 5 Monate später hab ich immer noch starke Schlafstörung, ab und an Panikattacken, die ich mittlerweile kontrollieren kann und dazu kamen noch Magen/Darm Probleme. Die sind wohl ein Klassiker, beim Benzo Entzug und begleiten einen danach ewig. Das Zeug ist Sau gefährlich, grade weils es Anfangs null NW hat und einem wie der Heiland erscheint. Ich froh, mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. Und mir tun die Leute, die erst nach 5, 10 Jahren merken, was die sich damit antun, echt Leid. Jeder der im Versuch ist, das Zeug zu nehmen, sollte wissen, egal wie beschissen es einem gerade geht, danach ist es noch viel schlimmer. Es macht genauso schnell und stark abhängig wie Heroin und einen genauso kaputt...
06.02.2012
Frau, 60
Allgemeine Zufriedenheit 5

Lorazepam (Lorazepam)
Angst / Panik

Zufriedenheit über
5
5
5
5
Ich nehme dieses Medikament nur wenn ich fliegen muss, oder zum Zahnarzt gehe. Also nicht jeden Tag. Manchmal, wenn ich sehr stark gestresst bin und nicht einschlafen kann, nehme ich eine halbe Tablette , 1 mg. Ich habe aber immer eine Tablette bei mir, für den Notfall. Ich war früher einmal abhängig von Oxazepam und die Entzugserscheinung waren schlimm. So etwas will ich ... Lesen Sie mehrnie wieder durchmachen.
03.01.2012
Mann, 34
Allgemeine Zufriedenheit 4

Lorazepam (Lorazepam)
Angst / Panik

Zufriedenheit über
4
4
5
5
Ich nehme das Medikament seit einem halben Jahr gegen meine Angst. In den ersten 4 Monaten hat es gut geholfen. Aber in den letzten Monaten muss ich immer mehr nehmen (6 bis 7 mg. pro Tag). Jetzt habe ich auch Probleme mit brennen auf der Haut und kribbeln in Fingern und Armen… Wer hat Erfahrungen damit?
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